Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG) erneuert die Straßenbahn-Weiche 235 an der Einfahrt zur Wendeschleife Hessenschanze (Linie 8, Kassel-Kirchditmold). Ausgeschrieben sind alle damit verbundenen Tief- und Gleisbauarbeiten als ein einziger Auftrag (keine Lose).
Was ist zu tun?
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGleisbauarbeiten
Tief- und Straßenbau
Entwässerung, Kabelarbeiten und LSA-Fundament
Verkehrssicherung und Schienenersatzverkehr (SEV)
Baustelleneinrichtung, Logistik und Umwelt
Qualitätssicherung, Vermessung und Dokumentation
Stundenlohnarbeiten (auf Anordnung des AG)
Schnittstellen zu Leistungen Dritter (vom AN in Bauablauf zu integrieren)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Schweißarbeiten
Schweißarbeiten dürfen nur von Firmen mit gültigen Zulassungen der Deutschen Bahn nach OR 8.1.7 - Z2 ausgeführt werden. Die Zulassungsunterlagen sind dem AG auf Verlangen vorzulegen. Schweißer müssen gültige Prüfungsbescheinigungen nach DIN 8560 / EN 287-1 / DIN EN ISO 9606-1 haben (Bescheinigungen sind mitzuführen). Eine Schweißaufsicht (SFM-OS) ist vom AN zu stellen.
Fachliche Eignung – Entwässerungsarbeiten
Arbeiten an Entwässerungsanlagen im Auftrag von KASSELWASSER dürfen nur durch vom Eigenbetrieb KASSELWASSER zugelassene Fachbetriebe ausgeführt werden (Zulassungsverfahren gemäß Satzung über die Abwasserbeseitigung in der Stadt Kassel). Für Subunternehmer gelten die gleichen Anforderungen wie für den Hauptauftragnehmer.
Technische Eignung – Geräte und Maschinen
Alle im Baufeld eingesetzten Fahrzeuge und Maschinen müssen über eine gültige CE-Zertifizierung gemäß Maschinenlärmschutzverordnung verfügen; CE-Zertifizierung inkl. Fotodokumentation und UVV-Prüfnachweis sind dem AG vor Beginn zur Freigabe vorzulegen. Führen eines Baustellenmaschinenbuchs ist Pflicht.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Für Subunternehmer und Kapazitäten anderer Unternehmen gelten die gleichen Eignungsanforderungen wie für den Hauptbieter (gesamtschuldnerische Haftung gemäß EU-Teilnahmebedingungen). Bei Bietergemeinschaften ist die ARGE-Erklärung (106 EBG) vollständig auszufüllen.
Zuverlässigkeit und Rechtliches
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung (auf Verlangen)
Referenzen und technische Leistungsfähigkeit (auf Verlangen)
Sicherheits- und Gesundheitsschutz (Baustellenverordnung)
Bei Erfüllung der Kriterien der Baustellenverordnung (> 30 Arbeitstage und > 20 Beschäftigte bzw. > 500 Personentage) behält sich der AG vor, einen SiGe-Koordinator mit eigenem Personal zu stellen. Bieter müssen in einer Erklärung bestätigen, dass ein SiGe-Koordinator gemäß BaustellV / RAB 30 benannt wird.
Referenzbescheinigungen über vergleichbare Bauleistungen (Vorlage 3103 HVA B-StB); aus dem Kontext der Maßnahme: Erfahrung mit Gleisbauarbeiten im Straßenbahnnetz, BOStrab-konformen Arbeiten, Schweißarbeiten nach OR 8.1.7 - Z2 sowie Arbeiten im Bereich unter Spannung stehender Fahrleitungen
Referenzbescheinigung des Auftraggebers mit Angaben zu Rolle, Zeitraum, Ort, Art (Neubau/Aus- und Umbau/Erhaltung), Leistungsbereichen, Auftragswert und Bewertung der Leistung; auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen