Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird hier vergeben?
Die Autobahn GmbH des Bundes (NL Südwest) schreibt die komplette Verkehrssicherung für eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der A81 bei Lehrensteinsfeld/Ellhofen aus. Das Baufeld reicht von km 542+400 bis km 535+550 (Richtung Würzburg), aufgeteilt in die Bauabschnitte BA1 (BPH1+2) und BA3 (a, b) sowie BA4. Insgesamt geht es um rund 8 km Baustrecke.
Was muss der Auftragnehmer konkret tun?
Wichtige Randbedingungen:
Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, Nebenangebote sind grundsätzlich nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. auf die Wertungssumme.
- Beschleunigungsregelung
Angabe des verbindlichen Endes der Bauzeit (Datum oder Werktage) durch den Bieter unter Berücksichtigung vertraglicher Vorgaben; Abgabe eines Bauzeitenplans als Balkenplan. Nebenangebote zur Verkürzung der Einzelfristen für Verkehrsbeschränkungen sind zugelassen.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Rahmenbedingungen
Geltungsbereich des Fachloses:
Das Fachlos Verkehrssicherung umfasst die komplette verkehrstechnische Absicherung der Fahrbahndeckenerneuerung (FDE) auf der A81, Richtungsfahrbahn Würzburg, im Abschnitt von km 542+400 bis km 535+550. Es deckt die Bauabschnitte BA1 (mit Bauphasen BPH1 und BPH2), BA3a, BA3b und BA4 ab.
Zeitliche Vorgaben (Vorhaltezeiten pro Bauphase):
Tages- und Nachtbaustellen-Zeitfenster:
Wichtige Hinweise:
Gemeinsame Pflichten für alle Bauphasen
Verkehrsrechtliche Anordnung:
Der Auftragnehmer muss die verkehrsrechtliche Anordnung selbst bei der Außenstelle Heilbronn oder der Autobahnmeisterei Ludwigsburg beantragen (gebührenfrei). Dazu gehören Ortsbesichtigungen, das Erstellen der Antragsunterlagen sowie eine Standortbegehung mit Autobahnmeisterei und Bauüberwacher des Auftraggebers zu Beginn.
Verkehrszeichenpläne (VZP):
Werden vom Auftraggeber für alle Bauphasen (BA1 BPH1/2, BA3a, BA3b, BA4) zur Verfügung gestellt.
Kontrolle der Verkehrssicherung:
Zweimal täglich durchzuführen (mit mindestens 10 Stunden Abstand zwischen Tag- und Nachtkontrolle), an arbeitsfreien Tagen einmal täglich. Die Kontrolle ist schriftlich zu dokumentieren (unmittelbar nach Durchführung). Es ist ein digitales Wächterkontrollsystem mit GPS/Geofencing, NFC/RFID oder QR-Chips einzusetzen.
Beleuchtung und Warntechnik:
Personal und Geräte:
Beweissicherung und Dokumentation:
Vor Baubeginn gemeinsame örtliche Begehung mit Baulastträger/Eigentümer, Niederschrift + Video (WMV) + Fotos (JPG) über Cloud-Lösung an den AG. Lichtraumprofile sind freizuhalten (Durchfahrtshöhe mind. 4,50 m).
Provisorische Gelbmarkierung (für alle Phasen):
Reinigen, Trocknen, Herstellen von Längsmarkierungen Typ II (profiliert, Verkehrsklasse P7) auf Beton- und Asphaltdecke, Markierungssystem Folie/Gewebe/Kunststoff gemäß TL M 06. Vormarkieren vor jeder Markierungsherstellung.
BA1 BPH1+2 (Bauabschnitt 1, Bauphasen 1 und 2)
Bereich: km 536+850 bis km 535+550 (ca. 2,6 km), Fahrtrichtung Würzburg.
Verkehrsleiteinrichtungen:
Aufbau BA1 BPH1 (in max. 1 Woche), Umbau auf BPH2 (in 1 Nacht), Vorhaltung, Kontrolle, Abbau BA1 BPH2 (in max. 1 Woche). Aufbau/Abbau VZ 114 (Schleudergefahr) beidseitig alle 1.000 m.
Provisorische Markierungen:
Reinigen und Trocknen 500 m², Längsmarkierungen Typ II: 6.300 m durchgehend, 940 m unterbrochen 1:2, 330 m unterbrochen 2:1, 204 m Blockmarkierung 30 cm.
Transportable Schutzeinrichtungen (nur FR Würzburg):
Mobile Stauwarnanlage (FR Würzburg):
Vorhaltung/Unterhaltung/Betrieb für 2 Wochen ab Inbetriebnahme, bestehend aus Messquerschnitten und Anzeigequerschnitten mit LED-Matrixtechnik, Helligkeitssensoren, automatische Dimmung.
LED-WVZ (FR Würzburg):
Standortbegehung, Programmierung Unterzentrale, Systemzugang, Aufbau, Inbetriebnahme, Schaltung (2x täglich), Vorhaltung, Abbau. 2 Stückwochen Unterzentrale, 12 Stückwochen Schaltung und Anzeigenstandorte. Geschwindigkeitsanzeige 80/60 km/h (VZ 274).
BA3+4 (Bauabschnitte 3a, 3b und 4)
Bereich: km 542+400 bis km 536+850, beide Fahrtrichtungen (Länge ca. 5,5 km).
Verkehrsleiteinrichtungen (4 Phasen):
Provisorische Markierungen:
Reinigen und Trocknen 5.000 m², Längsmarkierungen Typ II: 30.000 m durchgehend, 7.800 m unterbrochen 1:2, 1.700 m unterbrochen 2:1, 850 m Blockmarkierung 30 cm.
Transportable Schutzeinrichtungen:
Mobile Stauwarnanlagen (mStWA):
Jeweils eine Anlage für FR Würzburg und FR Stuttgart, je 2 Messquerschnitte und 3 Anzeigenquerschnitte mit LED-Matrixtechnik (Verkehrsrot/Verkehrsweiß), Helligkeitssensoren, automatische Dimmung. Jeweils 8 Wochen Vorhaltung/Unterhaltung/Betrieb ab Inbetriebnahme. Inkl. 24h-Rufbereitschaft.
LED-WVZ FR Würzburg:
Standortbegehung, Programmierung Unterzentrale, Systemzugang, Aufbau, Inbetriebnahme, Schaltung (2x täglich), Vorhaltung und Unterhaltung (VZ 274, Geschwindigkeitsanzeige 80/60 km/h), Abbau. 7 Stückwochen Unterzentrale, 96 Stückwochen Schaltung und Anzeigenstandorte.
Schutzplanken (BA3+4):
Zusätzliche Nachtbaustellen (BA3+4):
Öffnen und Schließen der Mittelstreifenüberfahrten (MÜF) gemäß VRA, 8 Stück, inkl. VRA, Tagesberichte und Tachoscheiben zur Abrechnung.
Griffigkeitsmessung:
Verkehrsschilder VZ 114 (Schleudergefahr) beidseitig alle 1.000 m bis ca. 6 Wochen nach Bauende vorhalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Eignung
Mindestjahresumsatz: 3.400.000 € (sowohl allgemein als auch im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung).
Umsatznachweis: Auf Verlangen Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse/G&V.
Steuerliche und soziale Unbedenklichkeit (auf Verlangen):
Eignungsleihe: Möglich für wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Formblatt HVA B-StB vorhanden).
Fachliche Eignung und Referenzen
Referenzen:
Mindestens 3 vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren. Mehr als 3 möglich. Je Referenz sind anzugeben: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (auf Unternehmen entfallender Anteil), Ausführungszeitraum, Auftraggeber. Auf Verlangen: Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung.
Präqualifikation:
Bieter muss präqualifiziert sein (PQ-Nummer angeben) oder die Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB 107) bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
Verfügbarkeit von Arbeitskräften:
Erklärung zur Verfügbarkeit sowie durchschnittliche Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Jahre (gegliedert nach Lohngruppen, Leitungspersonal extra).
Eignungsleihe: Möglich für technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Formblatt HVA B-StB vorhanden).
Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit
Ausschlussgründe (keine):
Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A. Insbesondere:
Registereintragungen:
Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (oder Nachweis, dass keine Verpflichtung besteht). Auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug.
Berufsgenossenschaft:
Mitgliedschaft erforderlich.
Selbstreinigung:
Nachweise bei erfolgter Selbstreinigung auf Verlangen vorzulegen.
Eigenleistung:
Erklärung, ob Leistungen im eigenen Betrieb oder mit Nachunternehmern ausgeführt werden.
Technische Eignung und Fachpersonal
Technische Fachkräfte:
Angabe von Namen, Funktion und Qualifikation. Auf Verlangen: Studiennachweise und Nachweise zur Berufserfahrung.
SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator):
Ein vom Bieter zu benennender SiGeKo muss qualifiziert sein gem. RAB 30.
Qualifikation Verkehrssicherungspersonal:
Qualifikationsnachweis gem. ZTV SA 97 und MVAS 99 (bei ausländischen Bietern: Gleichwertigkeitsnachweis).
Technische Ausrüstung:
Beschreibung technischer Ausrüstung, ausreichende Verfügbarkeit von Verkehrssicherungsmaterial (insb. TSE), mind. 2 Kolonnen für TSE-Auf-/Abbau. Auf Verlangen: Geräte und technische Ausrüstung nachweisen.
Qualitätssicherung:
Beschreibung der Qualitätssicherungsmaßnahmen. Auf Verlangen: entsprechende Nachweise.
Umweltmanagement:
Angabe Umweltmanagementmaßnahmen. Holzprodukte müssen FSC/PEFC-zertifiziert sein.
Spezifische Anforderungen an Material und Produkte
Transportable Schutzeinrichtungen (TSE):
Notöffnungstore:
Mindestlänge 8,00 m, Aufhaltestufe mind. T1, farblich abgesetzt, mit Prüfzeugnissen und BASt-Zulassungen.
LED-Wechselverkehrszeichen (LED-WVZ):
Mobile Stauwarnanlage (mStWA):
Sonstiges:
Mindestens 3 vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren – Verkehrssicherung an Autobahnen/Bundesstraßen mit TSE, Markierung, LED-WVZ und Stauwarnanlagen
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (auf Unternehmen entfallender Anteil), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; auf Verlangen: Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung