Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) schreibt im offenen Verfahren nach VOB/A die Erneuerung des Gleises 13 am Bahnhof Neufahrn (Niederbayern) auf der Strecke 5630 inklusive einer Gleisverlängerung aus.
Im Kern geht es um klassische Gleisbauarbeiten im Eisenbahnoberbau: rund 54 Meter Gleis werden erneuert, etwa 107 Meter neu gebaut, die Schotterschicht (Bettung) wird vollständig ausgetauscht bzw. neu hergestellt, ein Randweg wird angelegt, ein alter Bremsprellbock wird zurückgebaut und ein neuer Typ 8 eingebaut, ein Kabelkanal wird verlegt und ein Kabelaschacht versetzt. Hinzu kommen Schienenerneuerung (SE2) mit Stopfarbeiten.
Die Arbeiten finden innerhalb einer knapp 48-stündigen Sperrpause am Wochenende 10.–12. April 2027 statt, die Ausführungszeit läuft insgesamt vom 01.04.2027 bis 30.04.2027.
Bieter müssen ihr Angebot zwingend elektronisch über das Vergabeportal der DB AG einreichen – Angebotsfrist ist der 05.08.2026 um 09:30 Uhr. Es gelten die Präqualifikationsanforderungen der DB AG (Oberbau konventionell – Schotter; Sicherungsleistungen Verzeichnis I).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als einziges Zuschlagskriterium mit Maximalpunktzahl 100 und Mindestbewertung 100 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGleis- und Oberbauarbeiten
Herstellung, Erneuerung und Rückbau des Gleises 13 im Bahnhof Neufahrn (Niederbayern), Strecke 5630:
Weichen, Prellbock und Kabelinfrastruktur
Baustellenlogistik, Vermessung und Dokumentation
Sicherungs- und bahnaffine Dienstleistungen
Vom Auftraggeber beigestellte Materialien und Logistik
Vom Auftraggeber (DB InfraGO AG) werden beigestellt:
Vom Auftragnehmer sind zu stellen: Randwegmaterial, Dammaterial, Montageschienen, Laschen, Zwingen, Bolzen, Notstromverbinder (Triebstromrückführung), Aufgleismöglichkeit (erstellen, unterhalten, betreiben, rückbauen).
Beistellungen und Vergütung (vertraglich, ergänzend)
Die vom Auftraggeber beigestellten Teile sind vom Auftragnehmer entgegenzunehmen, auf Eingang, Menge und Gewicht zu prüfen und fachgerecht zu lagern. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen; eine Bearbeitung ohne Zustimmung der beschaffenden Stelle ist untersagt. Das Eigentum an den Beistellteilen verbleibt beim AG; nicht verbrauchte Teile sind zurückzugeben. Die im Zusammenhang mit Beistellungen erbrachten Leistungen (Entgegennahme, Prüfung, Lagerung, Verwaltung, Rückgabe) werden nicht gesondert vergütet.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit / Integrität
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Spezifische fachliche Anforderungen
Weitere vertragliche Anforderungen
Nachweis von Bauleistungen, die mit dem ausgeschriebenen Gegenstand (Gleiserneuerung, konventioneller Oberbau) vergleichbar sind und in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren ausgeführt wurden
Vergleichbare Eisenbahnoberbau-Arbeiten (konventioneller Schotteroberbau, Gleisbau); Nachweis bevorzugt über Präqualifikation PQ-VOB oder DB-Präqualifikation; ansonsten vorläufige Eigenerklärung (Nachweise auf Verlangen innerhalb 6 Kalendertagen). Einzureichen über Referenzliste (Anlage 3 zum Anschreiben).