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Hauptbauphase Wüster Teich 2026 - Neubau Entnahmebauwerk und Sanierung Deckwerk

Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Baerenfelssiehe Lageplan / Revier 02 - Rehefeld - im ForstbezirkbärenfelsVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

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Worum geht's?

Der Staatsbetrieb Sachsenforst saniert den historischen Wüster Teich bei Rehefeld im Osterzgebirge (Sachsen). Im 1. Bauabschnitt wird ein neues Entnahmebauwerk (Stahlbeton-Fertigteil mit Steg) gebaut und das alte Naturstein-Deckwerk am Damm instandgesetzt. Leistungen umfassen Erdbau, Wasserhaltung, Rohrleitungsbau, Beton- und Stahlbauarbeiten sowie Landschaftsschutz- und Vermessungsarbeiten.

Was ist zu tun?

Angebot mit Leistungsverzeichnis, Eigenerklärung zur Eignung, Referenzen und Preisblättern einreichenAngebotsfrist: 17.07.2026, 08:00 Uhr MESZBaubeginn: 17.08.2026, Bauende: 27.11.2026, Zwischentermin (Inbetriebnahme): 23.10.2026Abgabe: elektronisch über die Vergabeplattform
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung21. Juni 2026
Veröffentlichung (geplant)22. Juni 2026
Angebotsfrist17. Juli 2026
Angebotsöffnung17. Juli 2026
Bindefrist17. Juli – 31. Juli 2026
Zuschlag31. Juli 2026
Vertragsbeginn17. Aug. 2026
Vertragslaufzeit17. Aug. – 27. Nov. 2026
Vertragsrelevanter Zwischentermin23. Okt. 2026
Vertragsende27. Nov. 2026
2. Bauabschnittca. 1. Jan. – 31. Dez. 2027
3. Bauabschnittca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; weitere Zuschlagskriterien sind nicht definiert. Die Referenznachweise und der Zwischentermin sind Eignungs- bzw. Vertragsbedingungen, keine Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung, Erschließung und Wasserhaltung

Baustelleneinrichtung einrichten, vorhalten (ca. 2 Wochen Vorhaltezeit für Baustromverteiler) und räumenBauzeitliche Zufahrt zum Teich (bis 5 m breit, bis 3 m Höhendifferenz) herstellen und später zurückbauenBiologisch abbaubare Hydrauliköle verwenden; TankplatzpflichtFangedamm aus sandgefüllten Big-Bags/Sandsäcken (Höhe bis 1,50 m) mit Rohrdurchführung DN 300Wasserhaltung auf-/abbauen, vorhalten und betreiben (Zufluss bis 20 l/s, Förderhöhe ca. 6 m, Pumpen bis 72 m³/h); Sickerwasserhaltung bis 10 l/sWasserführung (DN 300, ca. 10 m) zur Einleitung in den Großen Warmbach sicherstellen; Abfluss jederzeit gewährleistenWasserhaltung in 5 Phasen organisieren; Ende Phase 3 vor Wochenende/Feiertag legen

Vermessung, Beweissicherung, Dokumentation

Bestandsvermessung georeferenziert (Gauß-Krüger bzw. ETRS89_UMT33, DHHN 2016)Erstabsteckung (Koordinaten vom AG), Bauvermessung mit SOLL/IST-Vergleich (monatlich bzw. 48 h nach Aufforderung)Verdichtungsnachweise: leichte und schwere Fallplatte (Rohrgraben, Dammkrone), EV1/EV2 < 1,5, DPr ≥ 0,97Beweissicherung Maßnahmenbereich und Forstwege (vor/während/nach Bau) mit Foto, Protokoll, ZeugenUmfassende Abnahmedokumentation (1-fach Papier + 1-fach PDF): Bestandsplan, Bauleitererklärung, Materialatteste, Lieferscheine, Wiegekarten, Massenbilanz, Bautagebuch mit Fotos, Qualitätsnachweise Eigen-/Fremdüberwachung, Abnahmeprotokolle Baulastträger, Schachtscheine, Verwertungs-/Entsorgungsnachweise, Schriftwechsel, Zustimmungen, AuflagenUnterlagen spätestens 14 Tage nach Abnahme übergeben

Umwelt-, Natur- und Trinkwasserschutz, Kampfmittel

Koordinierung Fachbelange Umwelt-/NaturschutzKampfmitteluntersuchung baubegleitend durch Fachfirma mit Befähigungsschein § 20 SprengG, visuelle Beobachtung des AushubsEinhaltung der Auflagen im Trinkwasserschutzgebiet Zone II (Talsperrensystem Klingenberg-Lehnmühle)Mahd Dammkrone und Böschungen; Mahdgut verwertenStubben roden (bis Ø 50 cm und bis Ø 100 cm), Stubben und organische Bestandteile verwerten/entsorgenVerwertungs- und Entsorgungsnachweise für Erdstoffe und Abfälle

Erdbau, Dammkörper und Deckwerkssanierung

Oberboden auf Dammkrone und wasserseitiger Böschung abtragen, Planum herstellenBodenlieferung zur Neuprofilierung (Bodengruppen SU*, GU*, UL, TL); Dammkrone 4,0 m breit, 799,40 m ü. NHN, Querneigung 1,5 % zur WasserseiteReinigung wasserseitige Böschung (Schlamm/Sediment 5–15 cm) und historischer Grundablasskanal (Hochdruckspülung, ca. 25 m); TV-Befahrung gem. ATV M 143Neubau Deckwerk wasserseitige Böschung (ca. 400 m², Breite 1,5–1,75 m) und Dammkrone (ca. 800 m², Breite 4 m) mit historischen Natursteinplatten (bis 50x40 cm, 5–10 cm dick)Punktuelle Instandsetzung des bestehenden Deckwerks (bis 6,5 m Breite, ca. 230 m Dammlänge); Fugen mit aufbereitetem Oberboden verfüllenTiefbau: Stufengraben (2-stufig, Tiefe bis 2,5 m) mit Verbau und Verfüllung, Schacht DN 1000 (FBS-Qualität), Baugrube Entnahmebauwerk bis 793,4 m ü. NHN

Rohrleitungs- und Tiefbauarbeiten

Einzug PE-HD-Rohr d 355 x 32,2 in den historischen Grundablasskanal (Steindeckerkanal) nach DVGW GW 320-1 (bis 45 m Einzugslänge)Edelstahlleitungen DN 300 (1.4571/1.4404) inkl. T-Stücke, Q-Stücke, FF-Passstücke, Vorschweißbunde mit LosflanschEntwässerungsleitung PE 100-RC SDR 11 d 90 x 8,2; PP-Kanalrohr DN/OD 300Dammfußdrainage DN 300 PP; Schutzrohr DN 500Schweißverbindungen, Froschklappen DN 80 + DN 300Beidseitige Betonabdichtung des Grundablasskanals nach Rohreinzug

Beton-, Stahlbeton- und Stahlbauarbeiten

Entnahmebauwerk als Stahlbeton-Fertigteil (LxBxH 2,25 x 2,25 x 5,15 m), Beton C 35/45, Expositionsklassen XC4, XF3, XA3, WABodenplatte (3,0 x 3,0 x 0,5 m), Sauberkeitsschicht C 12/15, Bewehrung B500 A (ca. 3 t)Lagerbank als Fertigteil für Zugangssteg (1,59 x 1,72 x 0,51 m) inkl. Gleitlager (PTFE)Auftriebssicherung: 4 Faserzementhülsen, Gewindestangen M20 EdelstahlGründungsaufbau: Schotter 63–100 mm (Tragfähigkeit Ev2 ≥ 45 MN/m²), Geovlies 155 g/m², Ausgleichsschicht 0–32 mm, Sauberkeitsschicht, verdichtetes Planum (DPr ≥ 98 %)Stahlkonstruktion Brücke/Zugangssteg (HEA 180, HEB 160, IPE 160, S235 JR), beschichtet nach ZTV-Kor/ZTV-W 2002 (Sandstrahlen SA 2½, Epoxidharz + PU, > 250 µm)Gitterroste (Zugangssteg 1,0 x 10,5 m; Entnahmebauwerk ca. 2 x 2 m; Gitterrostunterkonstruktion 1,70 x 1,60 m), rutschhemmend R12/RA12, SLW 12, feuerverzinktHolmgeländer (Zugangssteg 21 m, Entnahmebauwerk 8 m) mit Knieholm und Fußleiste; Einstiegsluke mit Verschluss

Ausstattung Entnahmebauwerk und Löschwasserentnahme

2 Spindelschieber DN 300 aus Edelstahl (1.4404), PN 10, mit Spindelverlängerung und Kreuzgelenken2 Wandkonsolen mit Lagerung (Edelstahl 80–900 mm), 2 Deckenlager (verzinkt), 2 mechanische Zeigerwerke (IP 67)Sicherheitssteigbaum mit Fallschutzschiene SiS 3 (Schachttiefe 5,40 m, Werkstoff 1.4571)Stabrechen 1,50 x 1,20 m, Edelstahl 1.4301, Stababstand 20 cmU-Rahmen für Dammbalkenverschluss (3-seitig, Rinnenbreite 1,70 m, Stauhöhe 5,00 m)Löschwasserentnahmestelle: Sauganschluss DN 125 Edelstahl mit A-Festkupplung DIN 14319, Saugrohr (Länge 5100 mm), Ansaugkorb DN 125Rettungsring (EN 14144/SOLAS), Pegellatte (4,5 m Senkrechtpegel), Höhenfestpunkt, Beschilderung (Wasserwirtschaftliche Anlage, Löschwasserentnahmestelle)

Sicherheit, Zugänglichkeit und Provisorien

Zufahrt für Rettungsfahrzeuge jederzeit gewährleistenProvisorien: provisorische Sicherung der Rohrleitungsenden am bestehenden Einleitbauwerk aus Beton, provisorische Neuprofilierung Dammkrone in TeilbereichenUnfallverhütungsvorschriften einhalten; Steigeisengang mit Fallschutzschiene, Dammbalkenrahmen für Revisions-/Wartungsfälle

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zuverlässigkeit und Registereintragungen

Keine Ausschlussgründe (z. B. laufendes Insolvenzverfahren, Liquidation, schwere Verstöße in den letzten 2 Jahren mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €)Eintragung in einem der Register: Handelsregister, Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder IHK – oder zu keiner Eintragung verpflichtetOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftAuskunft aus dem Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) gem. § 6 Abs. 1 WRegG (auf Verlangen)Ab Auftragssumme ≥ 30.000 €: Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO

Fachliche und technische Eignung

Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (bzw. 3 Geschäftsjahren) – Schwerpunkte: Wasserbau, Betonbau (Entnahmebauwerke), Sanierung DeckwerkMit Referenznachweis: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenleistung mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, Rolle (Haupt-, ARGE-Partner, NU), Bestätigung des AG über vertragsgemäße AusführungVerfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte (bei Zuschlag: durchschnittliche Anzahl in den letzten 3 Jahren, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal)Fachfirma für Vermessung unter Leitung eines VermessungsingenieursFachfirma mit Befähigungsschein § 20 SprengG für KampfmitteluntersuchungArmaturenhersteller mit Schweißzertifikat mind. EXC3 nach DIN EN 1090-2

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen), einschließlich des Anteils bei gemeinsam mit anderen ausgeführten Leistungen

Rechtliche und sozialversicherungsrechtliche Anforderungen

Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) und Eigenerklärung MiLoG (Mindestlohn)Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (VHB 125)Einhaltung MiLoG und AEntGGültige Arbeitserlaubnisse für ausländische Arbeitskräfte; deutschsprachige Kommunikation (mind. 1 Person, bei gefährlichen Arbeiten mind. 2 Personen)Bei Bietergemeinschaft: Erklärung aller Mitglieder in Textform, Bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung (VHB 234)
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (bzw. 3 Geschäftsjahre)

Vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Aufforderung) bzw. 3 Geschäftsjahren (Stammdaten) – Schwerpunkte: Wasserbau, Betonbau (Entnahmebauwerke), Sanierung Deckwerk

Bezeichnung/Ort, Ausführungszeitraum, Eigenleistung (Art, Umfang, Mengen), durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, Rolle (Haupt-ARGE/NU), Bestätigung des AG über vertragsgemäße Ausführung, inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer und Auftragswert (brutto/netto)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 29%11+ · 16%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Angebotsformulare (Pflicht, mit dem Angebot)
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Referenzen und technische Eignungsnachweise
Technische Unterlagen / Werkplanung (nach Auftrag, ausführungsbezogen)
Preisblätter und Kalkulation
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Auftraggeber
Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Baerenfels
Ort
siehe Lageplan / Revier 02 - Rehefeld - im Forstbezirkbärenfels
Kategorie
Tiefbau
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
siehe Lageplan / Revier 02 - Rehefeld - im Forstbezirkbärenfels

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