Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBereichsweise Sanierung der Asphaltschichten am rechten und linken Fahrbahnrand auf Landesstraßen im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Einzugsgebiet des Straßenbauamtes Schwerin). Umfasst Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Erd- und Asphaltarbeiten (Fräsen, Binder- und Deckschicht) sowie Fahrbahnmarkierung.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über www.vergabe.rib.de einzureichen. Angebotsfrist ist am 07.08.2026 um 10:05 Uhr. Bauzeit: 24.08.2026 bis 31.12.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Ermittlung aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme, günstigere Grund-/Wahlpositionen, monetarisierte Zuschlagskriterien, Nachlässe). Werkstätten für Behinderte erhalten 15% Bonus.
- Beschleunigungsregelung (Bauzeit/Bauablaufplan)
Angabe des verbindlichen Endes der Bauzeit sowie Abgabe eines Bauzeitenplans (Balkenplan) mit Darstellung der Tätigkeiten, Anfangs-/Endtermine, Dauer, Zwischen- und Endtermine. Betrifft Nebenangebote zur Verkürzung der Einzelfristen für Verkehrsbeschränkungen (gemäß Ziff. 6.2 der Aufforderung).
Keine detaillierte Formel angegeben. Preis wird über die Wertungssumme ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung günstigerer Grund-/Wahlpositionen, monetarisierter Zuschlagskriterien und Nachlässe). Werkstätten für Behinderte erhalten 15% Bonus auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtbild der Maßnahme
Bereichsweise Sanierung der Asphaltschichten am rechten und linken Fahrbahnrand auf folgenden Landesstraßen im Landkreis Ludwigslust-Parchim: L 04, L 05, L 07, L 08, L 09, L 16, L 17, L 051, L 71, L 081, L 082 und L 92. Auftraggeber ist das Straßenbauamt Schwerin. Eine mitgelieferte Schadstellenliste dient als Kalkulationshilfe, ist aber weder vollständig noch verbindlich.
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Baustelleneinrichtung und abschließende Räumung der Baustelle. Verkehrssicherung und Verkehrsregelung nach StVO und RSA, Regelplan CI/5 bzw. CI/6. Halbseitige Bauweise unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs mit automatischer Lichtsignalanlage. Sperrlänge maximal 300 m, maximale Arbeitsstellenlänge 500 m. Alle Straßen- und Wegeeinmündungen müssen befahrbar bleiben.
Erdarbeiten
Oberboden abtragen und andecken. Boden/Fels lösen, zur Seite legen und nach Fertigstellung wieder andecken und verdichten. Im Schadstellenbereich Boden aus seitlichem Bankettstreifen (bis 20 cm dick) lösen, zur Seite legen und nach Fertigstellung wieder andecken und verdichten.
Asphaltarbeiten
Asphaltbefestigung trennen, Asphaltschadstellen bis 12 cm tief ausfräsen und reinigen; das Fräsgut geht in das Eigentum des Auftragnehmers über und ist einer Wiederverwertung zuzuführen. Aufsprühen von ca. 300 g/m² Bitumenemulsion als Haftverbund zwischen Binder- und Deckschicht. Flanken mit vollflächigem Haftkleberanstrich vorbehandeln. Einbau einer Asphaltbinderschicht AC 16 B S (Bindemittel B 25/55, 0/16) und einer Asphaltdeckschicht AC 11 D S (Asphaltbeton). Abstreumaterial auf die heiße Decke maschinell aufbringen und einwalzen. Anschlüsse an vorhandene Asphaltdeckschicht gem. ZTVA-StB 07/13 (mindestens 15 cm in Längs- und Querrichtung zurücksetzen), Kanten schneiden, säubern, mit schmelzbarem Bitumenfugenband versehen.
Fahrbahnmarkierung
Stationszeichen sichern. Längsmarkierung Typ II (Leitlinie, Kaltplastikmasse) als Markierungsarbeiten.
Zusätzliche, nicht gesondert vergütete Leistungen
Folgende Leistungen sind in die Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet: Anschlussmöglichkeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen (Eigenverantwortung AN), Lager- und Arbeitsplätze (Eigenverantwortung AN), ordnungsgemäße Abführung des Oberflächenwassers während der gesamten Bauzeit, Schutz von Bäumen im Seitenraum einschließlich Wurzeln, Schutz von Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
Der Bieter hat auf Verlangen des Auftraggebers Angaben zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu machen (entsprechend den Regeln der VOB/A).
Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vorlage geeigneter Referenzen über die Ausführung vergleichbarer Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren. Jede Referenz muss Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum und Auftraggeber enthalten.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Nachweis eines ausreichenden Mindestjahresumsatzes (konkreter Betrag im Angebotsformular nicht beziffert).
Ausschlussgründe und rechtliche Voraussetzungen
Keine Ausschlussgründe nach VOB/A (z.B. keine schwere Verfehlung, kein laufendes Insolvenzverfahren). Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Nachweis einer Handelsregistereintragung und/oder Eintragung in Handwerksrolle bzw. IHK. Nachweis der Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Technische Leistungsfähigkeit und Nachunternehmer
Ausreichende Arbeitskräfte und technische Ausrüstung müssen vorhanden sein. Einsatz von Nachunternehmern ist zulässig; auf Verlangen sind Nachunternehmer zu benennen und deren Eignung nachzuweisen (PQ-Nachweis oder Eignungserklärung).
Rechtsform bei Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften sind gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter zu bilden.
Geeignete Referenzen über vergleichbare Bauleistungen (Asphalt-/Straßenbauarbeiten) der letzten 5 Kalenderjahre
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum und Auftraggeber müssen enthalten sein; auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen