Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Markt Kinding (Landkreis Eichstätt) gestaltet die Ortsmitte des Ortsteils Enkering neu und schreibt die Bauleistungen in drei Losen öffentlich aus:
Angebote können für einzelne Lose oder in Kombination abgegeben werden. Die Lose werden separat vergeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Wertungssumme des Angebotes, ermittelt aus nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
- Fahrbahnmietsystem
Zuschlagskriterium gemäß Formblatt 2271.StB
- Qualität
Zuschlagskriterium Qualität gemäß Formblatt 2272.StB
- Bauprozessmanagement Asphalt
Zuschlagskriterium Bauprozessmanagement Asphalt gemäß Formblatt 2273.StB
- Bauablaufplanung
Bauablaufplanung gemäß Formblatt 2274.StB; verbindlicher Bauzeitenplan als Balkenplan mit Angaben zu Tätigkeiten, Anfangs- und Enddaten, Dauer, Zwischen- und Endterminen.
- Eignung Personal
Zuschlagskriterium Eignung Personal gemäß Formblatt 2275.StB
- Wiederverwendung von Baustoffen
Zuschlagskriterium Wiederverwendung von Baustoffen gemäß Formblatt 2277.StB
- Beschleunigungsvergütung / Beschleunigungsregelung
Zuschlagskriterium Beschleunigungsvergütung gemäß Formblatt 2290.StB; Bieter gibt verbindliches Ende der Bauzeit an (Datum oder Werktage), darf nicht nach dem in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Bauende liegen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistungen für alle Lose
Verkehrssicherung und Verkehrsflächenunterhaltung für die gesamte Bauzeit nach StVO, RSA, ZTV-SA und TL-SA. Haltverbotsschilder (VZ 283) mindestens 96 Stunden vor Maßnahmenbeginn aufstellen.
Großräumige Umleitungsbeschilderung für die Sperrung des Baubereichs bzw. der Brücke (in Los 1 enthalten).
Verkehrsrechtliche Anordnung ist vom Auftragnehmer eigenständig bei der zuständigen Behörde (Landratsamt Eichstätt) einzuholen; Gebühren trägt der Auftragnehmer.
Anliegerinformation über Baustellenbeginn, -ende und Behinderungen mittels Wurfzettel.
Beweissicherung (Foto, vor/nach Bau) an Gebäuden, Anlagen, Zufahrtsstraßen und Vegetation.
Bauzeitenplan ist spätestens 14 Tage nach Auftragserteilung vorzulegen und laufend zu aktualisieren.
Bauablauferläuterung ist spätestens 14 Tage nach Auftragserteilung vorzulegen.
Eignungsprüfungen sind 14 Tage vor Beginn der jeweiligen Arbeiten unaufgefordert vorzulegen.
Eigenüberwachungsprüfungen im erforderlichen Umfang durchführen.
Spartenauskünfte bei Versorgern (Wasser, Gas, Strom, Fernmelde, Abwasser) selbständig einholen.
Lagerflächen auf einem vom Auftraggeber gestellten Lagerplatz (Entfernung max. 1 km, Haufwerksgröße max. 300 m³).
Baustelleneinrichtung herstellen, vorhalten und räumen: Bau-/Schutzzaun (2,0 m hoch), Bauzaun dem Baufortschritt anpassen, Baugrubenabdeckung Klasse 30 (Brückenklasse DIN 1072), Fußgängerbehelfsbrücke (Aluminium, mind. 1,00 m Nutzbreite, bis 5,00 m Länge), Schallschutzkabine für Nassschnitte, Baumstammschutz, Staub- und Sichtschutz, Beleuchtung/Warnleuchten, Bauvermessung, topographische 3D-Vermessung im Gauß-Krüger-Koordinatensystem (DWG/DXF).
Höhenfestpunkt herstellen und auf AG-Festpunkte einmessen.
Baustelleninformationstafel (2,5 x 1,0 m) aufstellen.
Fotodokumentation der Brückenbauarbeiten (mindestens 25 Bilder, Format 9 x 13 cm, 2-fach Papier + digital auf CD-ROM).
Rechnungsstellung: Separate Rechnungen für förderfähige und nicht-förderfähige Teile. Für jede LV-Position ein Aufmaß auf einzelnem nummerierten Blatt, von beiden Parteien unter Angabe des Datums unterzeichnet. Längen/Flächen 2 Nachkommastellen, Rauminhalte/Gewichte 3 Nachkommastellen.
Massenermittlung mittels geeichter Waage (Wiegescheine).
Abfallentsorgung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz/Nachweisverordnung; Auftragnehmer wird Abfallerzeuger bzw. Zweiterzeuger.
Digitale Rechnungsstellung per E-Mail (Papierrechnung in 4-fach als Ausnahme).
IT-gestützte Bauabrechnung nach REB-Regelwerk.
Toleranzregelung bei Abrechnungsprüfung: 0,2 ‰; bei Unterschreitung um > 1 % Kontrollwägung mit Abzug.
Stoffpreisgleitklausel gemäß Formblatt 225.
Beschleunigungsvergütung bei Verkürzung der Einzelfristen für Verkehrsbeschränkungen.
Verbot chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel (betrifft Los 3).
Ergänzende organisatorische Anforderungen
Baustoffe: Bei Natursteinlieferungen sind petrographischer Name, Handelsbezeichnung, Herkunft/Bruchort, Farbe sowie Hersteller und Lieferwerk anzugeben. Prüfzeugnisse (max. 5 Jahre alt) sind auf Verlangen vorzulegen.
Verkehrszeichenplan für die Umleitungsstrecke bei der Straßenverkehrsbehörde einreichen.
Aufstellung Haltverbotsschilder mit Protokoll, Original mind. 3 Monate aufbewahren.
Protokolle (Beweissicherung, Aufmaß) jeweils 3-fach.
Getrennte Abrechnung der förderfähigen und nicht-förderfähigen Bestandteile (insb. Brücke: neue Beläge/Kappen/Geländer als förderfähig, übrige Brückenbauarbeiten als nicht förderfähig).
Schlusszahlungsfrist: 60 Tage gemäß VOB/B.
Sicherheiten: Vertragserfüllung 2 %, Mängelansprüche 5 % (Auftragssumme ab 250.000 € netto).
Vertragsstrafe bei Überschreitung der Einzelfristen, max. 5 % der Netto-Auftragssumme.
Witterungsbedingte Ausfälle auf dem kritischen Weg werden nicht angerechnet, wenn die Arbeit spätestens 3 Stunden nach Beginn abgebrochen wird.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWege zum Eignungsnachweis
Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer angeben), ggf. auftragsspezifische Einzelbelege.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Wettbewerbsregister: Ab Auftragssumme 30.000 € netto führt der Auftraggeber eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Bauleistungen.
Bestätigung des Umsatzes durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse (auf Verlangen).
Angabe zur KMU-Eigenschaft (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Bei engerer Wahl: jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
Mindestens 70 % der Leistungen, auf die der Betrieb eingerichtet ist, sind im eigenen Betrieb auszuführen (Formblatt 2330).
Qualifikation des Verantwortlichen für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen (MVAS oder gleichwertig).
Qualifikation geprüfte Fachkraft für Fahrbahnmarkierungen + Unternehmensqualifikation gem. ZTV.
Prüfurkunde Schutzplanken-Montagefachmann gem. ZTV oder gleichwertig.
Referenzen
Vergleichbare Bauleistungen in den letzten fünf Kalenderjahren.
Bei engerer Wahl: drei Referenznachweise (in Anlehnung an Formblatt 444) mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit eingesetzten Mengen, durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), koordinierten Gewerken und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Registereintragungen, Steuern, Sozialversicherung
Eintragung im Handelsregister oder in der Handwerksrolle oder bei der IHK (auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte bzw. IHK-Eintragung).
Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend).
Unbedenklichkeitsbescheinigung tarifliche Sozialkasse.
Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt bzw. Bescheinigung in Steuersachen.
Freistellungsbescheinigung § 48b EStG.
Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.
Vorname, Name, Geburtsdatum und Geburtsort aller Geschäftsführer und Prokuristen.
Ausschlussgründe und Erklärungen
Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt/eröffnet; kein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt; nicht in Liquidation.
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A und keine Eintragungen im Wettbewerbsregister (bei vorhandenen Ausschlussgründen: Nachweise zur Selbstreinigung möglich).
Erklärung Bezug Russland (Formblatt 127): kein Bezug zu Russland gemäß Verordnung (EU) 2022/576; keine Eignungsleihe von Unternehmen mit Russlandbezug > 10 % des Auftragswerts.
Einhaltung Mindestlohngesetze und ggf. Tariftreue; gleiches Entgelt für Frauen und Männer (AGG, EntgTranspG).
Vergleichbare Bauleistungen in den letzten fünf Kalenderjahren
Vorzulegen in Anlehnung an Formblatt 444 (Referenzbescheinigung); Angaben: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Erfahrung in Brückensanierung (Rückbau, Abdichtung, Betoninstandsetzung), Umgang mit asbesthaltigen Materialien (TRGS 519), Brückengeländerherstellung gemäß RPS 2009/RiZ-ING GEL 9-11+14, Feuerverzinkung, Asphalt auf Ingenieurbauwerken, PCC-Mörtel/Instandsetzung, Korrosionsschutz
Sachkundenachweis TRGS 519; Prüfzeugnis Korrosionsschutz einer amtlichen Materialprüfanstalt; ggf. Referenznachweise
Erfahrung in Straßen- und Wegebau (Natursteinpflaster, Asphalt), Kabelleitungsbau, Straßenentwässerung (Kunststoffrohre DN 150/200), Tiefbau im Gewässerbereich, Rohrstatik nach ATV A 127 (SLW 60)
Ggf. Referenznachweise; bei Oberflächenbehandlung EP-GRIP URBAN: Referenzen der letzten 2-3 Jahre mit Ansprechpartnern
Erfahrung in vegetationstechnischen Arbeiten / Landschaftsbau
Ggf. Referenznachweise