Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Nord, Außenstelle Rendsburg) schreibt für den Bereich der Autobahnmeisterei (AM) Elmshorn den Winterdienst auf der Bundesautobahn A 23 aus – aufgeteilt in zwei Lose. Beide Lose umfassen im Wesentlichen dieselbe Leistung: Bereitstellung und Betrieb eines winterdiensttauglichen Lkw mit Fahrer für Streuen und Räumen/Streuen auf festgelegten Routen rund um die Uhr. Streusalz, Schneepflug und Streumaschine werden vom Auftraggeber gestellt.
Wichtige Eckdaten:
Einzureichen sind u. a.: Angebotsschreiben, Leistungsverzeichnis mit Preisen, Eigenerklärung zur Eignung, mindestens eine vergleichbare Winterdienst-Referenz, Bieterangabenverzeichnis Fahrzeug, EU-Sanktions-Eigenerklärung (Art. 5k VO (EU) 833/2014).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen ermittelt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Winterdienst auf der A 23
Der Auftragnehmer (AN) übernimmt den Winterdienst auf der Bundesautobahn A 23 im Bereich der Autobahnmeisterei Elmshorn. Dazu gehört:
Die Einsätze erfolgen rund um die Uhr an Werktagen, Sonn- und Feiertagen, jeweils nach Anforderung durch die AM Elmshorn. Der AN muss den Winterdiensteinsatz innerhalb von 60 Minuten nach Einsatzaufforderung am Einsatzort beginnen.
Das Streckennetz reicht von km 1,000 bis km 77,000 der BAB A 23 und umfasst u. a. die Anschlussstellen Albersdorf, Schafstedt, Hanerau-Hademarschen, Schenefeld, Itzehoe Nord/Mitte/Süd, Lägerdorf, Hohenfelde, Horst, Elmshorn, Tornesch, Pinneberg Nord/Mitte/Süd, Halstenbek und Krupunder. Auf der Strecke liegen die Streugutlagerhallen, SWISS-Messstationen (an Brücken und Gefahrenpunkten) und mehrere Rastplätze.
Fahrzeug und Personal
Der AN stellt ein winterdiensttaugliches Fahrzeug mit Fahrer bereit. Wesentliche Anforderungen:
Spezifikation der Winterdienstgeräte (vom AG gestellt): Schneepflug BEILHACK PVF 24-4 (Räumbreite 2,4 m) und Streuautomat Schmidt STRATOS S32 (Salzvolumen 4,5 m³, Sole 1.000 L).
Einsatzparameter und Technik
Beim Streuen gilt eine Umlaufzeit von maximal 1 Stunde, Streudichte 20 g/m² + Lauge, Streubreite 10 m, Fahrgeschwindigkeit 45 km/h (Leerfahrt 60 km/h).
Beim Räumen und Streuen beträgt die Umlaufzeit maximal 2 Stunden, maximal 3 Stunden für alle Fahrstreifen, Rampen und Parallelfahrbahnen. Standstreifen werden nachrangig geräumt. Räumgeschwindigkeit 35 km/h (Leerfahrt 60 km/h).
Streusalz (Feuchtsalz) wird vom AG an den Salzlagern Itzehoe/Edendorf oder am Stützpunkt Schafstedt bereitgestellt. Beladung und Entleerung des Streuers, Auf- und Abbau der Wintergeräte sowie Reinigung von Fahrzeug und Geräten sind im Leistungsumfang enthalten.
Vorhaltung, Einweisung und Dokumentation
Die Vorhaltung des Winterdienstfahrzeugs wird monatlich (1 Stück/Monat) je Winterdienstsaison vergütet. Vor jeder Saison findet eine Einweisung des Personals durch die AM Elmshorn statt (ca. 1–3 Stunden), für die ebenfalls eine eigene Position vorgesehen ist.
Pro Einsatz sind Fahrtennachweise (zweifach) mit Einsatzzeiten, Fahrtwegen und ausgebrachten Streustoffmengen zu führen und täglich an den AG zu übergeben.
Falls das Fahrzeug für die Erstinstallation der Winterdienst-Technik oder für umfangreiche Reparaturen bereitgestellt werden muss, ist eine Tagessatz-Position ohne Personal vorgesehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe und gesetzliche Anforderungen
Der Bieter darf keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB aufweisen. Er muss insbesondere:
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Vom Auftraggeber festzulegende Mindestwerte (im Formular nicht beziffert):
Bei Bedarf kann die wirtschaftliche/finanzielle Eignung durch Eignungsleihe eines anderen Unternehmens nachgewiesen werden. Das leistende Unternehmen muss eine Verpflichtungserklärung zur wirtschaftlichen Eignungsleihe abgeben und übernimmt die gemeinsame Haftung im Umfang der Eignungsleihe.
Technische und berufliche Eignung
Der Bieter muss nachweisen:
Für Teilleistungen, die der Bieter nicht selbst erbringt, kann die Eignung über Unterauftragnehmer / Eignungsleihe nachgewiesen werden. Dafür ist die Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen.
Sonstige Verfahrensanforderungen
Mindestens eine vergleichbare Referenz über Winterdienstleistungen
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Erbringungszeitpunkt, Kontaktdaten des Auftraggebers; AG behält sich Kontaktaufnahme zum Referenzgeber vor