Ausschreibungen Winterdienst

Winterdienst an öffentlichen Flächen in Markkleeberg-Mitte

Stadt Markkleeberg | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS LeipzigMarkkleeberg, SachsenFrist: (in 28 Tagen)

Zusammenfassung

Die Große Kreisstadt Markkleeberg schreibt den Winterdienst (Räumen, Streuen, Kehren) auf befestigten öffentlichen Flächen im Stadtteil Markkleeberg-Mitte für die Saison 2026/2027 aus.

Was zu tun ist: Auf rund 19 Flächen mit insgesamt ca. 40.900 lfm (regulärer Winterdienst) sowie zusätzlichen Bushaltestellen sind bei Schnee und Glätte Räum- und Streuarbeiten durchzuführen. Gegebenenfalls kommt bei extremen Witterungsverhältnissen (über 20 cm Neuschnee, Dauereisregen, Blitzeis) ein weiterer Räumgang hinzu.

Wie mitmachen: Das Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform evergabe.de bis zum 15.07.2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden. Bewertet wird ausschließlich der Preis. Es gibt nur ein Los und keine Unterteilung in Fachlose.

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 28 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
20262027202820292030
JUNDEZJUNDEZJUNDEZJUNDEZ
Veröffentlichung
Angebotsfrist
Angebotsöffnung
Bindefrist
Vertragslaufzeit
Winterdienstpflicht Werktage
Winterdienstpflicht So/Feiertage
Streugut entfernen
Benachrichtigung Straßensperrungen
Beseitigungspflicht Folgetag Werktag
Beseitigungspflicht Folgetag So/Feiertag
Kehpflicht Vertragsende
Verlängerung 1
Verlängerung 2
Verlängerung 3
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Gesamtangebotssumme (Wertungssumme) des Leistungsverzeichnisses

Wertungsschema ist vollständig angegeben: einziges Zuschlagskriterium ist der Preis mit 100%.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art und Umfang der Winterdienstleistungen

Auf den in der Ausschreibung benannten befestigten Flächen (Gehwege und gemeinsame Geh-/Radwege) sind folgende Leistungen zu erbringen:

  • Räumen und Streuen nach Maßgabe der örtlichen Satzung
  • Gehwege sind auf einer Breite von 1,00 m freizuhalten, gemeinsame Geh- und Radwege auf 1,50 m
  • Durchgänge jederzeit freihalten
  • Streugut (z.B. Sand, Splitt) nach Abtauen von Schnee/Eis innerhalb von 10 Tagen wieder entfernen
  • Regulärer Winterdienst: bis zu 15 Durchgänge je Standort und Saison
  • Winterdienst bei extremen Witterungsverhältnissen (mehr als 20 cm Neuschnee, Dauereisregen, Blitzeis): 1 zusätzlicher Durchgang
  • Bushaltestellen: umlaufend sowie im Wartebereich beräumen, gefahrlosen Einstieg ermöglichen; je nach Standort 30 bzw. 60 Stück pro Saison
  • Reinigung/Kehren der Flächen; Kehrgut wird Eigentum des Auftragnehmers und darf nicht in Vegetationsflächen verbracht werden
  • Führen von Reinigungsbüchern mit Nachweis aller erbrachten Leistungen
  • Abnahme nach jedem Einsatz über Abnahmeprotokolle
  • Geräte und Technik in einsatzfähigem Zustand vorhalten

Einsatzzeiten und Reaktionspflichten

  • Werktags (Mo–Sa): Winterdienst zwischen 07:00 und 20:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: Winterdienst zwischen 09:00 und 20:00 Uhr
  • Schnee/Glätte nach 20:00 Uhr (Werktag): Beseitigung bis spätestens Folgetag 07:00 Uhr
  • Schnee/Glätte nach 20:00 Uhr (Sonn-/Feiertag): Beseitigung bis spätestens Folgetag 09:00 Uhr
  • Sperrungen/Behinderungen: Auftraggeber informiert den Auftragnehmer mindestens 72 Stunden vor Leistungsbeginn
  • Nachunternehmer: sind dem Auftraggeber spätestens bis zum Leistungsbeginn des Nachunternehmers zu benennen

Streumittel und Verbote

  • Zugelassene Streumittel: Sand und feinkörniger Splitt
  • Verboten: Streusalz und Auftaumittel (Laugen); Ausnahme nur bei besonderen klimatischen Ausnahmefällen (z.B. Eisregen)
  • Geschlossene Schneewälle am Geh-/Fahrbahnrand sind nicht zulässig

Vertragslaufzeit und Übergabe

  • Erste Saison: 01.12.2026 bis 15.03.2027
  • Maximale Vertragslaufzeit: 4 Jahre ab Vertragsbeginn (Details zu Verlängerung in den Vertragsbedingungen)
  • Bei Vertragsende (Mitte März): befestigte Flächen sind gekehrt zu übergeben
  • Vertragsstrafe: bis max. 5 % des Gesamtauftragswertes bei Fristüberschreitung

Übersicht der zu betreuenden Flächen

Folgende Standorte sind Gegenstand des Auftrags (reguläre Länge / extreme Witterung / Bushaltestellen-Stück):

  • Rathausplatz (3.045 m / 203 m / –)
  • Südplatz (720 m / 48 m / –)
  • Rathausstraße 9 (150 m / 10 m / –)
  • Rathausstraße/Ecke Südstraße (465 m / 31 m / –)
  • Verbindungsweg Rathausstraße – Hermann-Landmann-Straße (1.365 m / 91 m / –)
  • Rathausstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße (735 m / 49 m / –)
  • Rathausstraße – Am Bahnübergang/Am Sportbad (3.000 m / 200 m / 4 Bushaltestellen)
  • Bonhoeffer Platz (3.345 m / 223 m / –)
  • Hauptstraße Nr. 12/Ecke Raschwitzer Straße (480 m / 32 m / –)
  • Mönchereistraße/Gartensparte Eintracht (2.925 m / 195 m / –)
  • Mönchereistraße, Containerplatz bis Unterführung B2 (2.775 m / 185 m / –)
  • Verbindungsweg Ahornweg – Spinnereistraße (1.020 m / 68 m / –)
  • Hauptstraße, Kleingartenverein Eintracht (1.365 m / 91 m / –)
  • Hauptstraße/Gartenstraße (525 m / 35 m / –)
  • Raschwitzer Straße vor ehem. Berufsschule (1.905 m / 127 m / –)
  • Raschwitzer Straße – agra (15.000 m / 1.000 m / –)
  • Hauptstraße/Kreuzungsbereich Seenallee (450 m / 30 m / 2 Bushaltestellen)
  • Alt Oetzsch/Kita Weltentdecker (1.650 m / 110 m / –)
  • Festanger/Kita Weltentdecker (975 m / 65 m / –)

Gesamtmengen (gerundet): ca. 40.900 m regulär, ca. 2.800 m extrem, 6 Bushaltestellen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

  • Kein Insolvenzverfahren anhängig oder mangels Masse abgelehnt; Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden
  • Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen (kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB)
  • Keine Verurteilungen mit Freiheitsstrafe > 3 Monaten, Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren (kein Ausschlussgrund nach § 124 GWB)
  • Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
  • Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft
  • Ab Auftragssumme ab 30.000 € wird ein Gewerbezentralregisterauszug beim Bundesamt für Justiz angefordert

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

  • Erklärung zum Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen
  • Nachweis vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre (bei Aufforderung 3 Referenzen mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum)
  • Ausreichende personelle Kapazität (jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre) und Benennung der vorgesehenen Leitungspersonen
  • Nachweise zu Eintragungen im Berufsregister, soweit einschlägig
  • Auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, tarifliche Sozialkasse, Berufsgenossenschaft inkl. Lohnsummen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG

Nachunternehmer und Dritte

  • Bei Weitergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer: Verzeichnis nach FB 233 mit OZ/Leistungsbereich, Beschreibung, Name des Nachunternehmers und Angabe, ob der eigene Betrieb auf die Leistung eingerichtet ist
  • Nachunternehmer müssen spätestens bis zu ihrem Leistungsbeginn benannt werden
  • Auf Verlangen der Vergabestelle: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (FB 236) und ggf. Sicherheitsauskunft Nachunternehmer (FB 126)

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

11+Angebote erwartet
Hohe Konkurrenz

Median rund 15 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 24%11+ · 50%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Pflichtangaben im Angebot (immer einreichen)8
  • Angebotsschreiben ausfüllen und unterschreiben (bzw. signieren)Pflicht
    Bei mehreren Hauptangeboten für jedes ein eigenes Angebotsschreiben.
  • Leistungsverzeichnis mit Preisen (LV-Nr. 55100400, Projekt 2026-50)Pflicht
    Preise netto, ohne USt., pro Preiseinheit; Gesamtsumme übertragen. GAEB-Datei und PDF sind verfügbare Formate.
  • Eigenerklärung zur Eignung (FB 124 LD)Pflicht
    Alternativ PQ-Nummer oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) möglich.
  • Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (FB 233)optional
    Nur ausfüllen, wenn Teilleistungen an Nachunternehmer vergeben werden sollen.
  • Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (FB 234)optional
    Nur bei Bietergemeinschaften erforderlich.
  • Verzeichnis Kapazitäten anderer Unternehmen (FB 235)optional
    Nur falls Kapazitäten Dritter eingebunden werden.
  • Änderungssatz Lohngleitklausel (FB 224)optional
    Nur falls zutreffend.
  • Erklärung Holzprodukte (FB 248)optional
    Nur falls Holzprodukte betroffen sind.
Erklärungen zur Zuverlässigkeit und zu Auflagen7
  • Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Anlage zum Angebotsschreiben)Pflicht
  • Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenPflicht
  • Angabe Berufsgenossenschaft (Mitgliedsnummer)Pflicht
  • Haftpflichtversicherungs-Nachweis (Versicherer und Deckungssumme)Pflicht
  • Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (ja/nein)Pflicht
  • Einwilligung zur Datenverarbeitung (Punkt 11 Angebotsschreiben)Pflicht
  • Angabe Anzahl Nebenangebote/Änderungsvorschlägeoptional
    Nebenangebote sind laut Vergabebekanntmachung nicht zugelassen.
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen10
  • 3 Referenzen mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum (letzte 3 Jahre)optional
    Wird im Formblatt FB 124 LD gefordert, sobald man in die engere Wahl kommt.
  • Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten der letzten 3 Jahreoptional
  • Benennung der vorgesehenen Leitungspersonenoptional
  • Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintragungoptional
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft)optional
  • Freistellungsbescheinigung § 48b EStGoptional
  • Sicherheitsauskunft für Nachunternehmer (FB 126)optional
  • Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (FB 236)optional
  • Aufgliederung der Einheitspreise (FB 223) und Urkalkulationoptional
  • Produktdatenblätter benannter Fabrikateoptional

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