Ausschreibungen Winterdienst

Winterdienstleistung SM Körbelitz 1_2026-2030

Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt RB Mitte | Vergabekammer Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt | Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt Zentrale VergabestelleMagdeburg, Sachsen-AnhaltFrist: (in 34 Tagen)

Zusammenfassung

Kurz erklärt:

Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt sucht für die Straßenmeisterei (SM) Körbelitz einen Auftragnehmer, der für vier Winter (Saison 2026/27 bis 2029/30) ein winterdiensttaugliches Fahrzeug mit Fahrer für den Winterdienst auf Straßen bereitstellt.

Was Sie dafür tun müssen:

  • Ein geeignetes Fahrzeug mit Fahrer bereitstellen (Allrad, mit Winterdienst-Ausstattung).
  • Auf Abruf innerhalb von 1 Stunde an der Meisterei einsatzbereit sein – bei Tag, Nacht und auch an Wochenenden/Feiertagen.
  • Räumen und Streuen auf den zugewiesenen Strecken durchführen.

Wichtigste Eckdaten:

  • Vertragslaufzeit: 4 Jahre (optional +1 Jahr Verlängerung).
  • Angebotsfrist: 29.07.2026, 10:00 Uhr.
  • Zuschlag: nach Qualitätskriterien (Preis 80 %, Qualität/Ausstattung 20 %).
  • Elektronische Angebotsabgabe über die e-Vergabe-Plattform.
Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 34 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
20262027202820292030
JUNDEZJUNDEZJUNDEZJUNDEZJUN
Veröffentlichung
Absendung EU-Amtsblatt
Aufforderung zur Angebotsabgabe
Angebotsfrist
Bindefrist
Vertragsbeginn
Rahmenvertrag Laufzeit
Winterdienstperiode 1
Winterdienstperiode 2
Winterdienstperiode 3
Winterdienstperiode 4
Vertragsende
Verlängerung 1
bis 2031
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Preis20%

    Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie Nachlass ohne Bedingungen). Normierung in Punkteskala 0-10.

  • Qualität/ Ausstattung80%

    Bewertung der Ausstattung des LKW (Kommunalhydraulik, Anbauplatte, Warnmarkierung DIN 30710, Rundumkennleuchte/n, Zusatzbeleuchtung). Volle Ausstattung erhält 10 Punkte, teilweise Ausstattung 7,5 Punkte, keine der genannten Ausstattungen 5 Punkte (Mindestanforderungen).

Bewertungsformel

Preis: lineare Interpolation zwischen niedrigstem Preis (10 Punkte) und dem 2-fachen des niedrigsten Preises (0 Punkte). Qualität: Bewertung mit 10, 7,5 oder 5 Punkten je nach Erfüllungsgrad (optimal / überdurchschnittlich / normal = Mindestanforderungen). Zuschlag auf Angebot mit höchstem Gesamtpunktwert. Bei Punktgleichheit: niedrigste Wertungssumme.

Preis (20%) und Qualität/Ausstattung (80%) mit detaillierter Bewertungssystematik sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bereitstellung des Winterdienstfahrzeugs

  • Gestellung eines betriebs- und verkehrssicheren Fahrzeugs mit Fahrer für Räum- und Streueinsätze im Zuständigkeitsbereich der SM Körbelitz
  • Pflichtanforderungen Fahrzeug: Allradantrieb, zulässiges Gesamtgewicht gemäß Fahrzeugschein, Achslast vorn mindestens 8.000 kg, Kipper
  • Pflichtausstattung: Rundumkennleuchte, Kommunalhydraulik oder Anbauplatte, Zusatzbeleuchtung, Warnmarkierung nach DIN 30710 (rot-weiß-rot)
  • Vom Auftraggeber werden Winterdienstgeräte gestellt: Vorbauschneepflug (Elektrohydraulik, Anbauplatte Größe 5, ca. 1.000 kg) und Aufsatzstreuautomat (Radnabenantrieb, ca. 12,5 t beladen mit Tausalz/Sole, Abrollrahmen)
  • An- und Abbau der Winterdienstgeräte erfolgt durch den Auftragnehmer

Einsatz und Reaktionszeiten

  • Einsatz erfolgt auf Anforderung des Auftraggebers, bei Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen
  • Reaktionszeit: Fahrzeug muss spätestens 1 Stunde nach Aufforderung an der Meisterei eintreffen
  • Zwei Einsatzarten: (a) reiner Streueinsatz (Feuchtsalzstreumaschine montiert), (b) Räum- und Streueinsatz (Pflug + Streumaschine montiert)
  • Anfahrt (½ Std.) und Abfahrt (½ Std.) werden vergütet; Beladezeit und Abspülen der Winterdienstgeräte (ca. ¼ Std.) zählen zur Einsatzzeit
  • Erreichbarkeit über Mobiltelefon oder Funk im Fahrzeug; Rufnummer vor Einsatzbeginn mitteilen

Fahrer und Dokumentation

  • Fahrzeugführer inkl. Ablösung bei Bedarf, unter Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten (VO (EG) 561/2006)
  • Lückenloser Fahrtennachweis (Vordruck des AG), tägliche Gegenzeichnung durch AG
  • Nach jedem Einsatz Reinigung der Winterdienstgeräte zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit
  • Auf Verlangen Bestätigung zu den Allgemeinen Anforderungen § 1–15

Vergütung und Vertragsrahmen (leistungsbezogen)

  • Pauschale: 3.000 EUR inkl. MwSt. pro Fahrzeug und Winterdienstperiode; reduziert sich linear mit dem Winterdienstumsatz – ab 7.000 EUR Umsatz pro Fahrzeug und Winter ist die Pauschale vollständig aufgezehrt
  • Winterdienstperiode: jährlich 1. November bis 31. März
  • Verrechnungssätze (Anlage 2a): Stundensatz Räum- und Streudienst inkl. Fahrer, Stundensatz Bereithaltung, Stundensatz Schulung; Sonn- und Feiertagszuschläge nach Anlage
  • Enthalten: Anfahrt, Abfahrt, Beladezeit, Abspülen, Auf-/Abbau, Winterdienstabnahme, Stillstandszeit bei Werkstattbesuchen, angeordnete Wartezeiten
  • Mautkosten können vom AN in die Kalkulation eingerechnet werden – eine gesonderte Vergütung durch den AG erfolgt nicht
  • Beförderung von Winterdienstgeräten und -stoffen durch den AN ohne zusätzliche Vergütung; Mitfahrt von AG-Mitarbeitern ist gestattet

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe

  • Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB sowie § 42 VgV / § 31 UVgO
  • Keine Verurteilungen nach § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, AEntG oder MiLoG (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren)
  • Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
  • Kein Insolvenzverfahren / keine Liquidation
  • Nachweise (Auszug Gewerbezentralregister, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Insolvenzplan) auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle

Berufliche Befähigung

  • Eintragung im Berufs- oder Handelsregister (bzw. gleichwertiger Nachweis) oder Gewerbeanmeldung / Handwerksrolle / IHK-Eintragung
  • Eigenerklärung Eignung (HVA L-StB) sowie Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) sind mit dem Angebot einzureichen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Angabe zum Mindestjahresumsatz gesamt sowie im Leistungsbereich (konkrete Beträge werden durch die Vergabestelle festgelegt)
  • Angaben zu Bilanzverhältnissen (Vermögen vs. Verbindlichkeiten)
  • Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens
  • 1.500.000 EUR für Personenschäden
  • 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden
  • Nachweise auf Verlangen (z. B. Versicherungsbestätigung, testierte Jahresabschlüsse)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen über vergleichbare Winterdienstleistungen auf Straßen (Mindestanzahl wird durch Vergabestelle festgelegt; Zeitraum letzte 3 Jahre, ältere werden ebenfalls anerkannt)
  • Verfügbarkeit technischer Fachkräfte – Qualifikationsnachweise auf Verlangen
  • Angaben zur technischen Ausrüstung, Ausstattung/Geräte für die Auftragsausführung
  • Angaben zu Qualitätssicherungs- und Umweltmanagementmaßnahmen
  • Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre (Beschäftigte + Führungskräfte)
  • Eigenerklärung zum beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern (Vordruck); bei Eignungsleihe Erklärung zur technischen, beruflichen sowie wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen

Zusätzliche Erklärungen

  • Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen
  • Zulassungsbescheinigung Teil I für das angebotene Fahrzeug
  • HVA L-StB Verpflichtungserklärung auf gesondertes Verlangen
Referenzprojekte
Mindestens __ (wird durch Vergabestelle festgelegt; mehrere Referenzen möglich) ReferenzenZeitraum: Letzte 3 Jahre (ältere Referenzen werden ebenfalls anerkannt)Volumen: Nicht beziffert

Vergleichbare Winterdienstleistungen auf Straßen

Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Erbringungszeitpunkt, Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

11+Angebote erwartet
Hohe Konkurrenz

Median rund 15 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 23%11+ · 51%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Vorbereitung auf der Plattform1
  • Teilnahme auf der e-Vergabe-Plattform aktivierenPflicht
    Erst nach Aktivierung erhalten Sie Zugriff auf Änderungen der Vergabeunterlagen und können Bieterfragen stellen.
Pflichtformulare – mit dem Angebot einzureichen9
  • HVA L-StB Angebotsschreiben (EV) ausfüllen und einreichenPflicht
    Elektronisch: Name in Textform, ggf. Signatur. Ohne Unterschrift -> Ausschluss.
  • Leistungsverzeichnis (Kurzfassung) ausfüllenPflicht
    Selbstgefertigtes Leistungsverzeichnis als Abschrift oder Kurzfassung.
  • HVA L-StB Eigenerklärung zur Eignung abgebenPflicht
    Standardformular der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt.
  • Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichenPflicht
  • HVA L-StB Erklärung zu Leistungen von Unterauftragnehmern bzw. anderen UnternehmenPflicht
    Nur ausfüllen, wenn Sie Teilleistungen von anderen Unternehmen erbringen lassen.
  • HVA L-StB Erklärung Bietergemeinschaftoptional
    Pflicht bei Bietergemeinschaften – mit Unterschrift aller Mitglieder und gesamtschuldnerischer Haftung.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I für das angebotene FahrzeugPflicht
  • Eigenerklärung zu Russland-SanktionenPflicht
  • Preisblatt mit Verrechnungssätzen ausfüllen (Anlage 2a)Pflicht
    Stundensätze für Räum-/Streudienst, Bereithaltung und Schulung eintragen.
Fahrzeug und Nachweise zur Leistungsfähigkeit6
  • Fahrzeugangaben bereitstellen (Hersteller, Baumuster, Kennzeichen, FIN, Motorleistung, Nutzlast, Gesamtgewicht, Achslasten)Pflicht
    Allradantrieb und Achslast vorn mind. 8.000 kg sind Pflicht.
  • Pflichtausstattung des Fahrzeugs nachweisen (Rundumkennleuchte, Kommunalhydraulik bzw. Anbauplatte, Zusatzbeleuchtung, Warnmarkierung DIN 30710)Pflicht
  • Referenzen über vergleichbare Winterdienstleistungen einreichenPflicht
    Mindestanzahl siehe Eigenerklärung; Zeitraum i.d.R. letzte 3 Jahre, ältere werden aber auch anerkannt. Pro Referenz: Bezeichnung, Auftragswert, Erbringungszeitraum, Auftraggeber.
  • Angaben zur Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung machenPflicht
    Mindestens 1.500.000 € Personenschäden und 1.000.000 € Sach-/Vermögensschäden.
  • Angaben zu technischer Ausrüstung, Fachkräften und Qualitätssicherung machenPflicht
  • Erreichbarkeit des Fahrzeugs/Fahrers sicherstellen (Mobiltelefon oder Funk)Pflicht
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen7
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregisteroptional
    Bei Auftragssumme ab 30.000 €.
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Finanzamt)optional
  • Gewerbeanmeldung / Handelsregisterauszug / IHK-Eintragungoptional
  • Nachweise zum Mindestjahresumsatz (testierte Jahresabschlüsse oder Bestätigung WP/StB)optional
  • Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung der Referenzenoptional
  • Nachweise zu Fachkräften / Qualifikationenoptional
  • HVA L-StB Verpflichtungserklärungoptional
    Nur auf gesonderte Aufforderung.
Angebotsangaben4
  • Angebotssumme (brutto) angebenPflicht
  • Ggf. Preisnachlass ohne Bedingungen auf die Abrechnungssumme (in %) angebenoptional
  • Anzahl der Nebenangebote angeben (falls eingereicht)optional
  • Erklärung: Leistung im eigenen Betrieb oder Angabe der FremdleistungenPflicht

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