Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Betoninstandsetzung
- Der geschädigte Beton wird flächig abgetragen, die Bewehrung freigelegt, gereinigt und geschützt. Danach wird der Betonquerschnitt mit Betonersatz oder Spritzbeton wiederhergestellt.
- Abdichtung, Fahrbahn und Kappen
- Erneuerung der Abdichtung und des Fahrbahnaufbaus, dazu Arbeiten an Kappen und Geländern und ein Oberflächenschutz an der Unterseite des Bauwerks.
- Planungsleistungen
- Statische Nachrechnung, Bauwerksentwurf sowie Ausführungs- und Ausschreibungsplanung sollen an das bisher beteiligte Ingenieurbüro vergeben werden.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Gemeinderat, Variante 2 und Vergabe der weiteren Planung standen auf der Tagesordnung (erledigt)21.09.2026
- Antrag auf Aufnahme in das LGVFG-Programm beim Regierungspräsidium Stuttgartals Nächstesbis 31.10.2026
- Ausführungs- und Ausschreibungsplanung4. Quartal 2026
- Leistungsverzeichnis und Ausschreibungsunterlagen4. Quartal 2026 bis 1. Quartal 2027
- Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung1. bis 2. Quartal 2027
- Bauausführung unter Vollsperrung2. bis 3. Quartal 2027
- Abnahme und Dokumentation4. Quartal 2027
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Untersuchung der Brücke im Beiswanger Weg fand keine wesentlichen Querschnittsschwächungen der tragenden Bewehrung. Die Dauerhaftigkeit hat aber deutliche Defizite. Die Betondeckung beträgt teilweise nur 15 bis 20 mm.
Die Chloriduntersuchungen zeigen deutliche Überschreitungen, Chlorid hat damit zur Korrosion der Bewehrung beigetragen. Die Bauwerksabdichtung ist erheblich mit PAK belastet und muss beim Ausbau als gefährlicher Abfall entsorgt werden.
Der Gemeinderat nahm die Ergebnisse im Juni 2026 zur Kenntnis. Die Verwaltung schließt sich der Empfehlung des Ingenieurbüros an und empfiehlt die Variante 2 mit einer erwarteten Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Vorgeschlagen war, die Planung nach der Variante 2 weiterzuführen und die Planungsleistungen an das Ingenieurbüro zu vergeben. Die Verwaltung sollte die Aufnahme in das LGVFG-Förderprogramm beantragen.
Noch offen
- Die Belastungsklasse ist noch nicht abschließend festgelegt, die Unterlagen nennen SLW 30 und SLW 40.
- Die Förderhöhe steht erst nach Prüfung der Antragsunterlagen durch das Regierungspräsidium fest.
- Ertüchtigung der Flügelbereiche und eine Anpassung der Straßengradiente sind in der Kostenprognose noch nicht berücksichtigt.
Ort der Leistung
Böbingen an der Rems, Baden-Württemberg
Markiert ist Böbingen an der Rems, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtkostenbrutto, Grobkostenprognose vom 14.09.2026, weitere Planungskosten kommen gegebenenfalls hinzu | 236.929 € |
|---|---|
| Baukostennetto | 181.000 € |
| Baunebenkostennetto | 18.100 € |
- Förderung
- LGVFG-Förderung voraussichtlich ca. 50.000 € bis 80.000 €
- Finanzierung
- Für die Maßnahme soll eine Förderung nach dem LGVFG (Brückenmodernisierung) beantragt werden, möglich sind bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Investitionskosten. Voraussichtlich sind ca. 50.000 € bis 80.000 € zu erwarten. Die Haushaltsmittel sollen im Haushalt 2027 bereitgestellt werden.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.