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Zur EntscheidungGemeinde Hülben · Energie & Umwelt, Planung & Beratung · Sitzung am

Nahwärmenetz und Wärmeversorgung in Hülben

Die Gemeinde beauftragte Autensys am 20.01.2026 mit einer Machbarkeitsstudie zur Wärmeversorgung. Die Studie vergleicht Nahwärmenetzvarianten und empfiehlt, dezentrale Luft-Wärmepumpen weiterzuverfolgen, der Gemeinderat soll das Ergebnis am 20.10.2026 zur Kenntnis nehmen.

Nächster Schritt

Vorstellung und Beratung im Gemeinderat am 20.10.2026, Beschlussergebnis nicht belegt

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Untersuchung und Planung von Wärmeversorgungsvarianten
Die Studie umfasst eine Ist-Analyse, die Untersuchung von Wärmequellen und Varianten für zentrale oder dezentrale Lösungen. Für das Wärmenetz wurden zwei Varianten mit Wirtschaftlichkeitsberechnung untersucht, zugrunde liegt eine Anschlussquote von 60 %.
Wärmenetz Variante 1
Vorgesehen sind eine 1.100 kW Luft-Wärmepumpe, ein 2.000 W Heizstab und ein Pufferspeicher mit 500 m³. Die Netzlänge beträgt 5,8 km, der Wärmebedarf 6,64 GWh und die Netzverluste 22 %.
Wärmenetz Variante 2
Vorgesehen sind ein 1.200 kW Holzhackschnitzelkessel mit einer Solarthermieanlage von 1.600 m² sowie ein 3.000 kW Ölkessel und ein Pufferspeicher mit 500 m³. Die Netzlänge beträgt 4,5 km, der Wärmebedarf 5,75 GWh und die Netzverluste 16 %. Der Holzbedarf beträgt 1.877 t/a oder 75 LKW-Lieferungen.
Photovoltaik-Freiflächenanlage
Für Variante 1 wird eine Photovoltaik-Freiflächenanlage genannt. Die Investitionskosten dafür sollen von der EnBW übernommen werden.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Beauftragung von Autensys mit der Machbarkeitsstudie (erledigt)20.01.2026
  2. Vorstellung des Studienergebnisses und Beratung des Beschlussvorschlags im Gemeinderat (erledigt)20.10.2026
  3. Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgungals Nächstes2040
  4. Möglicher zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus bei Installation ab 20292029
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Gemeinderat beauftragte Autensys am 20.01.2026 mit einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz. Sie untersucht Wärmequellen, zentrale und dezentrale Varianten sowie deren Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die Studie nennt für Hülben einen Wärmebedarf von ca. 30,7 GWh und für kommunale Ankerkunden einschließlich Neubau und Altenheim Maisch ca. 1,36 GWh. Als Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 angegeben.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat soll das Ergebnis der BEW-Machbarkeitsstudie zur Kenntnis nehmen und die Handlungsempfehlung für eine dezentrale Lösung mit dezentralen Luft-Wärmepumpen anerkennen.

Noch offen

  • Der Gemeinderat soll über den Beschlussvorschlag beraten, ein Beschlussergebnis ist nicht belegt.
  • Ob die Empfehlung umgesetzt wird und welche Wärmeversorgung realisiert wird, ist nicht genannt.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Investitionskosten Variante 1 mit Förderung7.020.000 €
Investitionskosten Variante 2 mit Förderung5.720.000 €
Förderung
Für Installation ab 2029 wird ein zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus von maximal 16 % als mögliche Förderung genannt.
Finanzierung
Die Photovoltaik-Freiflächenanlage soll von der EnBW finanziert werden. Für Installation ab 2029 wird ein zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus von maximal 16 % als mögliche Förderung genannt.

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