Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Untersuchung und Planung von Wärmeversorgungsvarianten
- Die Studie umfasst eine Ist-Analyse, die Untersuchung von Wärmequellen und Varianten für zentrale oder dezentrale Lösungen. Für das Wärmenetz wurden zwei Varianten mit Wirtschaftlichkeitsberechnung untersucht, zugrunde liegt eine Anschlussquote von 60 %.
- Wärmenetz Variante 1
- Vorgesehen sind eine 1.100 kW Luft-Wärmepumpe, ein 2.000 W Heizstab und ein Pufferspeicher mit 500 m³. Die Netzlänge beträgt 5,8 km, der Wärmebedarf 6,64 GWh und die Netzverluste 22 %.
- Wärmenetz Variante 2
- Vorgesehen sind ein 1.200 kW Holzhackschnitzelkessel mit einer Solarthermieanlage von 1.600 m² sowie ein 3.000 kW Ölkessel und ein Pufferspeicher mit 500 m³. Die Netzlänge beträgt 4,5 km, der Wärmebedarf 5,75 GWh und die Netzverluste 16 %. Der Holzbedarf beträgt 1.877 t/a oder 75 LKW-Lieferungen.
- Photovoltaik-Freiflächenanlage
- Für Variante 1 wird eine Photovoltaik-Freiflächenanlage genannt. Die Investitionskosten dafür sollen von der EnBW übernommen werden.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Beauftragung von Autensys mit der Machbarkeitsstudie (erledigt)20.01.2026
- Vorstellung des Studienergebnisses und Beratung des Beschlussvorschlags im Gemeinderat (erledigt)20.10.2026
- Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgungals Nächstes2040
- Möglicher zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus bei Installation ab 20292029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Gemeinderat beauftragte Autensys am 20.01.2026 mit einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz. Sie untersucht Wärmequellen, zentrale und dezentrale Varianten sowie deren Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Die Studie nennt für Hülben einen Wärmebedarf von ca. 30,7 GWh und für kommunale Ankerkunden einschließlich Neubau und Altenheim Maisch ca. 1,36 GWh. Als Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 angegeben.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat soll das Ergebnis der BEW-Machbarkeitsstudie zur Kenntnis nehmen und die Handlungsempfehlung für eine dezentrale Lösung mit dezentralen Luft-Wärmepumpen anerkennen.
Noch offen
- Der Gemeinderat soll über den Beschlussvorschlag beraten, ein Beschlussergebnis ist nicht belegt.
- Ob die Empfehlung umgesetzt wird und welche Wärmeversorgung realisiert wird, ist nicht genannt.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Investitionskosten Variante 1 mit Förderung | 7.020.000 € |
|---|---|
| Investitionskosten Variante 2 mit Förderung | 5.720.000 € |
- Förderung
- Für Installation ab 2029 wird ein zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus von maximal 16 % als mögliche Förderung genannt.
- Finanzierung
- Die Photovoltaik-Freiflächenanlage soll von der EnBW finanziert werden. Für Installation ab 2029 wird ein zusätzlicher Klimageschwindigkeitsbonus von maximal 16 % als mögliche Förderung genannt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.