Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Bericht
- Kreisverkehr mit 24 m Durchmesser
- Die Kreisringbreite beträgt 8,0 m, die Fahrstreifen in den Zufahrten sind 3,25 bis 3,85 m breit. Der Radverkehr wird wie bisher auf der Fahrbahn geführt. Die Fußgängerquerung über die Ampel fällt weg, an allen drei Armen entstehen Querungshilfen.
- Entwässerung und Ortsbeleuchtung
- Die Straßeneinläufe werden versetzt. Die Ortsbeleuchtung muss erneuert werden, ist aber nicht Teil der Planung.
- Gutachten
- Baugrund- und Altlastengutachten liegen noch nicht vor, die Gemeinde beauftragt sie. Die Untersuchung auf Kampfmittelfreiheit erfolgt mit den Baugrunduntersuchungen. Vor Baubeginn wird eine Beweissicherung an angrenzenden Gebäuden empfohlen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Bericht
- Beratung der Vorplanung im Gemeinderat, Entscheidung über die Freigabe (erledigt)19.10.2026
- Förderantrag auf Grundlage der Vorplanungals Nächstesdanach
- Weiterplanung des Kreisverkehrs mit Baugrund- und Altlastengutachtendanach
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Eine Machbarkeitsuntersuchung aus dem Jahr 2024 prüfte, wie sich die Verkehrssituation an der Lörracher Straße und am Knotenpunkt verbessern lässt. Der Kreisverkehr wurde verkehrstechnisch favorisiert. Die Gemeinde will die Planung dieser Variante nun fortführen. Das Entwicklungskonzept der Gemeinde, über das der Gemeinderat am selben Tag abstimmen sollte, nennt den Kreisverkehr als Ziel. Die Planung steht dort in den frühen Leistungsphasen 1 und 2.
Einmündung und Einmündung mit Ampel wären für das Prognosejahr 2035 nicht leistungsfähig. Der geplante Kreisverkehr erreicht dort die Qualitätsstufe B. Die Variante mit 24 m Durchmesser wurde mit dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Landratsamt Lörrach, der Gemeinde und der Polizei abgestimmt.
Eine Variante mit 26 m Durchmesser wurde verworfen, weil auf den südlich angrenzenden Grundstücken die Zufahrt zu den Garagen nur noch stark eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich wäre. Beim Kreisverkehr mit 24 m bleibt die Zufahrt zu den Garagen und Stellplätzen erhalten.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat sollte die Vorplanung als Grundlage für die weiteren Planungsschritte freigeben.
Noch offen
- Baugrund- und Altlastengutachten liegen noch nicht vor.
- Kosten für Leitungsbau, Wasserversorgung und Kanalisation sind in der Kostenschätzung nicht enthalten.
- Die Genehmigung des Kreisverkehrs ist noch mit dem Regierungspräsidium Freiburg und dem Landratsamt Lörrach abzustimmen.
Ort der Leistung
Rümmingen, Baden-Württemberg
Markiert ist Rümmingen, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Bericht
| Verkehrsanlage inklusive Baunebenkosten, Gesamtkostennetto, brutto 672.350 € | 565.000 € |
|---|---|
| Erdbaunetto | 130.000 € |
| Oberbaunetto | 200.000 € |
| Baunebenkosten (Gutachten, Honorare, Vermessung)netto, ca. 23 % | 105.000 € |
- Finanzierung
- Auf Grundlage der Vorplanung soll die Gemeinde einen Antrag auf Förderung stellen. Eine Fördersumme und Haushaltsmittel nennt das Dokument nicht.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.