TendiGo
Zur EntscheidungStadt Trossingen · Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Erweiterung Gymnasium Trossingen

Das Gymnasium in Trossingen soll mit Fachräumen und Eingangsbereich erweitert und teilweise saniert werden. Die Kostenschätzung vom Juni 2026 lässt sich nicht halten. Am 19.10.2026 stand der Planungsstand auf der Tagesordnung des Gemeinderats, dazu die Frage, ob die Lüftungsanlage im Erweiterungsbau entfallen kann.

Kostenschätzung

15,26 Mio. €

Nächster Schritt

Fachplaner sollen die Machbarkeit eines Verzichts auf die mechanische Lüftungsanlage untersuchen

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Erweiterung mit Fachräumen und Eingangsbereich
Das Gymnasium wird um Fachräume und einen Eingangsbereich erweitert. Im Erweiterungsbau ist bisher eine mechanische Lüftungsanlage ohne Kühlung vorgesehen.
Umbau Erdgeschoss
Die bestehenden NWT-Räume werden als Chemieräume genutzt, was kleinere Umnutzungen zur Folge hat.
Sanierung Verwaltung
Die Sanierung der Verwaltung steht als eigener Posten in der Kostenaufstellung der Vorlage.
Lüftung und Dachaufbau Technik
Die Fachplanung prüft, ob die mechanische Lüftungsanlage im Erweiterungsbau entfallen kann.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Gemeinderat bevollmächtigt die Verwaltung, Planungs- und Arbeitsverträge an die wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben (erledigt)29.06.2026
  2. Beratung im Gemeinderat über den Planungsstand und die Vorschläge zum Sparen (erledigt)19.10.2026
  3. Fachplaner untersuchen, ob ein Gebäude ohne mechanische Lüftungsanlage umsetzbar istals Nächstesdanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Planungs- und Arbeitsverträge gehen laut Beschluss vom 29.06.2026 an die wirtschaftlichsten Bieter. Voraussetzung ist, dass diese die Kostenberechnungen nicht um mehr als 20 % übersteigen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Planung für die Erweiterung und Teilsanierung des Gymnasiums ist weiter vorangeschritten. Die Fachraumausstattung ist in großen Teilen mit den Lehrenden besprochen. Die geschätzten Kosten vom Juni 2026 können laut Vorlage nicht gehalten werden. Am 29.06.2026 hat der Gemeinderat die Verwaltung bevollmächtigt, Planungs- und Arbeitsverträge an die wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben, die Vorlage nannte dafür weitere Fachplanungsbüros für Brandschutz, Bauphysik und nachhaltiges Bauen.

Ein Grund sind höhere Kosten für die Fachraumausstattung, weil die bestehenden NWT-Räume als Chemieräume genutzt werden. Die Vorlage zeigt zwei mögliche Einsparungen auf: den Verzicht auf das Schließen der Überdachung im Erdgeschoss und den Verzicht auf die Lüftungsanlage im Erweiterungsbau.

Der Beschlussvorschlag will das Schließen der Überdachung in der weiteren Planung berücksichtigen. Auf die mechanische Lüftungsanlage soll verzichtet werden, wenn ein alternatives Lüftungskonzept, insbesondere natürliche Fensterlüftung, die Räume ausreichend belüften kann.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat soll den aktuellen Planungsstand zur Erweiterung des Gymnasiums zur Kenntnis nehmen. Das Schließen der Überdachung im Erdgeschoss soll in der weiteren Planung berücksichtigt und der Verzicht auf die mechanische Lüftungsanlage mit einem alternativen Lüftungskonzept geprüft werden.

Noch offen

  • Ob die mechanische Lüftungsanlage im Erweiterungsbau entfallen kann, ist noch zu prüfen.
  • Die Flächenaufstellung weicht vom bisherigen Vorgehen ab, die Einbeziehung des Ganztagsgebäudes in die Schulfläche soll bis zur Sitzung mit dem Schulbauamt geklärt werden.

Ort der Leistung

Trossingen, Baden-Württemberg

Markiert ist Trossingen, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkostenohne Sicherheitszulage, brutto oder netto nennt die Vorlage nicht15.256.000 €
Erweiterung des Gymnasiums mit Fachräumen und Eingangsbereich10.530.000 €
Umbau Erdgeschoss1.930.000 €
Sanierung Verwaltung1.770.000 €
Lüftung und Dachaufbau Technik1.026.000 €
Sicherheitszulage 5 %763.000 €
Förderung
Sanierung ca. 30 % der anrechenbaren Kosten (ca. 480.000 €), für die Erweiterung wird mit ca. 3.000.000 € gerechnet
Finanzierung
Für die Sanierung wird mit einer Förderung von ca. 30 % der anrechenbaren Kosten gerechnet, das sind ca. 480.000 €. Für die Erweiterung wird mit ca. 3.000.000 € gerechnet. Die Verwaltung hält einen zusätzlichen Puffer von mindestens 5 % im Haushalt für sinnvoll, das sind 763.000 €.

Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.

Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

Bereit für die nächsten Ausschreibungen in Baden-Württemberg?

Starten Sie kostenlos oder lassen Sie sich TendiGo in einer kurzen Demo zeigen: frühe Signale aus den Ratsprotokollen und laufende Ausschreibungen aus über 800 Vergabequellen an einem Ort.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit