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Wärmenetz in Eimeldingen

Die Studie prüft die technische und wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Wärmenetzes im Vergleich zu einer dezentralen Versorgung. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden am 15.10.2026 vorgestellt, eine Umsetzung ist noch nicht konkret beschlossen.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Eimeldingen Ost, Ausbaustufe 1
Die Ausbaustufe umfasst 54 Gebäude, die Reblandhalle dient als Energiezentrale und kommunale Ankerkunden sind vorhanden. Genannt sind eine Raumwärmeleistung von 923 kW, Wärmeverluste von 48 kW, ein Leistungsbedarf von 971 kW, ein Heizwärmebedarf von 1.924 MWh und Netzverluste von 149 MWh.
Eimeldingen Ost, Ausbaustufe 2
Die Ausbaustufe umfasst 137 Gebäude. Der Wärmebedarf beträgt 4.029 MWh, die Netzverluste betragen 912 MWh.
Eimeldingen West, Ausbaustufe 1
Die Ausbaustufe umfasst 37 Gebäude, kommunale Ankerkunden fehlen und eine neue Energiezentrale wäre nötig. Der Wärmebedarf beträgt 1.783 MWh, die Netzverluste betragen 289 MWh. Eine PV-Stromeinspeisung in die Wärmeversorgung ist berücksichtigt.
Eimeldingen West, Ausbaustufe 2
Die Ausbaustufe umfasst 185 Gebäude. Der Wärmebedarf beträgt 5.820 MWh, die Netzverluste betragen 1.374 MWh.
Berechnungsannahmen und Solarparks
Für die Berechnung wurde eine Anschlussquote von 80% angesetzt.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Vorstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in der offenen Gemeinderatssitzung (erledigt)15.10.2026
  2. Betreiber, Finanzierung und konkrete Anschlussbereitschaft klärenals NächstesDanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Wärmekosten wurden als Vollkostenrechnung mit der Annuitätenmethode in Anlehnung an VDI 2067/6025 berechnet.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Studie untersucht, ob ein Wärmenetz technisch und wirtschaftlich tragfähig und gegenüber einer dezentralen Versorgung konkurrenzfähig ist. Für die dezentrale Versorgung wurden Luft-Wasser-Wärmepumpen betrachtet, zentrale Varianten waren Holzhackschnitzelkessel mit Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Grund- und Spitzenlastkessel.

Die Interessensabfrage ergab 17 Ja-, 8 Vielleicht- und 5 Nein-Antworten sowie 1 Interesse an einem Kaltanschluss. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden am 15.10.2026 in der offenen Gemeinderatssitzung vorgestellt.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Noch offen

  • Betreiber und Verantwortlichkeiten müssen geklärt werden.
  • Für eine Umsetzung müssen Finanzierung und konkrete Anschlussbereitschaft geklärt werden.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Wettbewerbsfähiger Wärmemischpreis einschließlich Umsatzsteuerca. 19 ct/kWhnicht beziffert
Wirtschaftlichkeit Ausbaustufe 1Die dezentrale Versorgung ist wirtschaftlich günstiger.nicht beziffert

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