Worum es geht
Dem Bezirk Lichtenberg stehen 19,166 Mio. € aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur zu. Mit Schreiben vom 27.07.2026 bittet das Bezirksamt den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses um Zustimmung zu sieben Maßnahmen mit geschätzten Gesamtausgaben von 11.495.000 €. Vorher dürfen die Planungen nicht beginnen.
Eine der Maßnahmen ist das bezirkliche Rechenzentrum im Bürodienstgebäude Große-Leege-Straße 103. Gebäude-IKT und Technik dort müssen nach Angaben des Bezirksamts ertüchtigt werden, um die Vorgaben aus NIS 2, BSI-Grundschutz und Notfallvorsorge zu erfüllen. Bei einem längeren Ausfall könnten Pflichtaufgaben nicht erfüllt und Rechnungen nicht bezahlt werden.
Was ausgeschrieben werden soll
- Netzwerk und Gebäude-IKT
- Erneuerung und Ausbau von Gebäude-IKT und Netzwerktechnik für die Technikraumbereiche im Erdgeschoss und die Technikräume in den 10 Etagen.
- Strom und Klima
- Ertüchtigung der Stromversorgung und der Klimatisierung. Dazu kommt eine Netzersatzanlage zur Notstromversorgung des Backup-Rechenzentrums und des Dienstgebäudes.
- Server und Datensicherung
- Modernisierung der Serverschränke und der alten Datensicherungssysteme, Ertüchtigung der Backupsysteme.
- Technikraum für das ITDZ
- Gesondert gesicherter Technikraumbereich für den vom ITDZ am Standort betriebenen Berliner Landesnetzknoten, nach dessen Vorgaben.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 27.07.2026Bezirksamt beantragt die Zustimmung des Hauptausschusseserledigt
- 02.09.2026Vorlage im Ausschuss Haushalt und Personal der Bezirksverordnetenversammlungerledigt
- 2026Beginn der Maßnahme, möglichst noch in diesem Jahrals Nächstes
- bis 2028Umsetzung abgeschlossen
Kosten und Finanzierung
| Modernisierung des bezirklichen Rechenzentrums (RZneu) | 3.300.000 € |
|---|---|
| Sammelvorlage mit sieben Maßnahmengeschätzte Gesamtausgaben | 11.495.000 € |
Kapitel 2980, Titel 70341, Unterkonto 251/351. Die Mittel kommen aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur.
Stand der Entscheidung
Der Hauptausschuss soll zustimmen, dass die sieben Maßnahmen aus dem Sondervermögen des Bundes realisiert werden können.
Noch offen
- Die Zustimmung des Hauptausschusses stand bei Erstellung der Vorlage noch aus.
Aus dem Dokument
„Die Infrastrukturmaßnahme muss zeitnah, möglichst noch in diesem Jahr begonnen und bis spätestens 2028 umgesetzt werden.“
„Vor der Inangriffnahme von Planungen ist daher die Zustimmung des Hauptausschusses zu den beabsichtigen Projekten einzuholen.“
Investitionen der Bezirke aus dem Kapitel 2980 – Infrastrukturinvestitionen aus dem Sondervermögen des Bundes – Zustimmung zur Aufnahme folgender Maßnahmen
Beschlussvorlage · Ausschuss Haushalt und Personal · Sitzung am 02.09.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.