Worum es geht
Die Radroute 6 führt vom Stadtzentrum über Hohenfelde, Dulsberg und Farmsen-Berne nach Volksdorf. Zwischen Hartwicusstraße und Immenhof verläuft sie bisher durch den Park am Kuhmühlenteich. Der Ausbau dieser Führung wurde von 2021 bis 2025 geplant. Dann beschloss die Bezirksversammlung Hamburg-Nord, die Planung auszusetzen und die Routenführung zu überprüfen.
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende hat daraufhin entschieden, als Alternative zunächst eine Lichtsignalanlage an der Einmündung der Hartwicusstraße in die Schürbeker Straße zu planen und umzusetzen. Radfahrende sollen die Schürbeker Straße dort queren können. Der Park soll weniger befahren werden, weil es dort Konflikte mit dem Fußverkehr gibt.
Die Planung ist in der 1. Planverschickung. Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg soll am 12.10.2026 darüber informiert werden. Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange werden geprüft und abgewogen. Das Ergebnis erhält der Ausschuss mit der Schlussverschickung.
Was ausgeschrieben werden soll
- Lichtsignalanlage
- Die Einmündung der Hartwicusstraße in die Schürbeker Straße wird voll signalisiert. Die Signalzeiten werden mit den benachbarten Anlagen am Immenhof und an Kuhmühle, Armgartstraße und Eilenau abgestimmt. Der Linksabbieger für Radfahrende bekommt ein eigenes Radfahrsignal.
- Umbau der Einmündung
- Die Aufpflasterung in der Hartwicusstraße wird zurückgebaut. Die Straße schließt künftig als reguläre Einmündung in Asphalt an die Schürbeker Straße an. Über beide Straßen entstehen signalisierte, 4,0 m breite Querungen für den Fußverkehr.
- Nebenflächen und Radweg
- Gehwege mit Gehwegplatten aus Beton, Radwegaufleitung und Aufstellfläche in rotem Betonsteinpflaster 25/25 cm, Fläche für vier Fahrradanlehnbügel in grauem Betonsteinpflaster. Der Radweg wird auf etwa 15 m Länge auf 1,5 m Breite reduziert.
- Markierung und Leitelemente
- Rot markierter, 2,0 m breiter Radfahrstreifen im Einmündungsbereich, neue Rotmarkierung und Fahrradpiktogramme am Beginn der Fahrradstraße, taktile Leitelemente im Planungsbereich.
- Kampfmittelsondierung
- Für den Großteil der Flächen im Immenhof und in der Hartwicusstraße besteht allgemeiner Bombenblindgängerverdacht. Dort sind baubegleitende Kampfmittelsondierungen notwendig.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 17.07.2026Kostenschätzung für die Maßnahmeerledigt
- August 2026Erläuterungsbericht zur 1. Planverschickung verfassterledigt
- 12.10.2026Regionalausschuss soll über die 1. Planverschickung informiert werdenals Nächstes
- danachAbwägung der Stellungnahmen und Schlussverschickung
- 3. Quartal 2027Umsetzung der Maßnahme
Kosten und Finanzierung
| Gesamtkosten laut Kostenschätzung vom 17.07.2026brutto, im Bericht mit ca. angegeben | 906.530 € |
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Mittel der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende aus dem Bündnis für den Rad- und Fußverkehr. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen der Behörde und dem Bezirksamt Hamburg-Nord vom 15.04.2026.
Stand der Entscheidung
Noch offen
- Die Planung ist in der 1. Verschickung. Stellungnahmen können sie noch verändern.
- Eine Baugrunduntersuchung steht aus. Ob eine Grundinstandsetzung nötig ist oder eine Sanierung der Flächen reicht, steht noch nicht fest.
- Ob Leitungen um- oder tiefergelegt werden müssen, wird in einer eigenen Leitungsbesprechung geklärt.
Aus dem Dokument
„Gemäß der Kostenschätzung vom 17. Juli 2026 betragen die Gesamtkosten (Brutto) ca. 906.530,00 €.“
„Die Umsetzung der Maßnahme ist für das 3. Quartal 2027 geplant.“
Radroute 6 - Hartwicusstraße - 1. Planverschickung
Mitteilung 22-2659 · Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg · Sitzung am 12.10.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.