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BeschlossenStadt Heidelberg · Fahrzeuge & Kommunaltechnik · Sitzung am

Umrüstung Abfallsammelfahrzeug auf Diesel in Heidelberg

Das 2022 beschaffte Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeug fällt häufig aus. Die Stadt will ein neues Fahrgestell mit konventionellem Antrieb beschaffen, auf dem der vorhandene Aufbau weiterläuft. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte am 30.09.2026 einer Verpflichtungsermächtigung über 240.000 € brutto zu.

Kostenschätzung

240.000 €

Ausschreibung

Beauftragung zeitnah nach dem Beschluss vom 30.09.2026

Ausführung

Liefer- und Umrüstungszeit rund ein Jahr

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Fahrgestell
Beschafft wird ein Fahrgestell mit konventionellem Antrieb. Das wasserstoffbetriebene Fahrgestell wird als Ersatzteillager im Fuhrpark genutzt.
Umrüstung
Ein externer Fachbetrieb baut den bisherigen Aufbau mit Schüttung auf das neue Fahrgestell. Die Stadt rechnet mit einer Liefer- und Umrüstungszeit von rund einem Jahr.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmt der außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung zu (erledigt)30.09.2026
  2. Beauftragung von Fahrgestell und Umrüstungals Nächstesdanach
  3. Kassenwirksame Mittelbereitstellung2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Das Fahrgestell wird beschafft, die Umrüstung führt ein externer Fachbetrieb aus. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Stadt hat 2022 ein wasserstoffbetriebenes Abfallsammelfahrzeug für 1.199.981 € brutto beschafft, mit 744.241,50 € brutto gefördert. Seit der Erstzulassung am 02.11.2022 fällt es oft aus. Der Anteil der Standzeiten lag 2025 bei 81,36 % und 2026 bis zum 07.08. bei 84,46 %. Ein altes Reservefahrzeug muss einspringen.

Nach technischer Prüfung kann das Fahrzeug nicht in einen dauerhaft zuverlässigen Betriebszustand versetzt werden. Ein neues Fahrzeug würde 426.200 € brutto binden. Deshalb will die Stadt ein Fahrgestell mit konventionellem Antrieb beschaffen und den vorhandenen Aufbau samt Schüttung darauf weiter nutzen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der Bereitstellung einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung über 240.000 € brutto für die Umrüstung zu. Ergebnis: einstimmig beschlossen.

Noch offen

  • Laut Vorlage soll die Beauftragung von Fahrgestell und Umrüstung zeitnah erfolgen.

Ort der Leistung

Heidelberg, Baden-Württemberg

Markiert ist Heidelberg, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Umrüstung auf Dieselantriebbrutto, veranschlagt240.000 €
Finanzierung
Die außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung über 240.000 € brutto wird aus einer nicht genutzten Verpflichtungsermächtigung des Jahres 2026 bei der Verkehrstechnik gedeckt. Die kassenwirksame Mittelbereitstellung folgt 2027 mit der Haushaltsplanaufstellung für 2027/2028.

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