Worum es geht
Die Zoobrücke mit der Stadtautobahn B 55a wurde 1962 bis 1969 gebaut. Der Brückenzug ist 2.624 m lang und besteht aus mehreren Teilbauwerken. Die Lose Z1 und D sind in Längs- und Querrichtung mit Spannstahl vorgespannt. Die verwendeten Spannglieder gelten nach der Nachrechnungsrichtlinie als stark gefährdet für Spannungsrisskorrosion.
Für die Hauptrampe mit bis zu neun Stegen läuft eine vertiefte Berechnung, die Ergebnisse für Los D werden Ende 2026 erwartet. Parallel wird ein zusätzliches Bauwerksmonitoring aufgesetzt. Die Nebenrampen haben in der Regel nur zwei Stege. Fallen dort Spannglieder aus, können sich die Lasten nicht umlagern. Deshalb werden die Auf- und Abfahrten baulich unterstützt.
Die Verwaltung kündigt weitere Bauaufträge an externe Unternehmen an. Das betrifft die Querkraftverstärkung der Lose D und Z1 und die Erneuerung von Abdichtung und Belägen in den Losen Z1, B, C, D und E, voraussichtlich binnen der nächsten drei Jahre. Dafür folgen eigene Baubeschlüsse. Die Strombrücke über den Rhein ist nicht betroffen.
Was ausgeschrieben werden soll
- Bauleistungen Los D und Z1
- Bauliche Unterstützung der Auf- und Abfahrtsrampen. Sie bestehen in der Regel aus einzelligen Hohlkästen mit zwei Stegen. Veranschlagt mit 20,8 Mio. € brutto.
- Vorarbeiten
- Vor dem Bau werden der Leitungsbestand geklärt, der Baugrund untersucht und Kampfmittel sondiert.
- Baunebenleistungen
- Veranschlagt mit 0,7 Mio. € brutto.
- Fachplanung und Dienstleistungen
- Veranschlagt mit 3,5 Mio. € brutto. Art und Umfang des Monitoring-Programms werden noch mit dem Planungsbüro abgestimmt.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 24.09.2026Bezirksvertretung Kalk berät die Vorlageerledigt
- 08.10.2026Rat entscheidet über Bedarf, Planung und Bauals Nächstes
- Ende 2026Ergebnisse der vertieften Berechnung für Los D
- ab Ende 2026Bauliche Kompensationsmaßnahmen an den Nebenrampen
- binnen der nächsten 3 JahreErneuerung von Abdichtung und Belägen, eigene Baubeschlüsse
Kosten und Finanzierung
| Bauleistungen Los D und Z1brutto | 20.800.000 € |
|---|---|
| Baunebenleistungenbrutto | 700.000 € |
| Fachplanung und Dienstleistungenbrutto | 3.500.000 € |
| Summerund, brutto | 25.000.000 € |
| Aufwand 2026 | 3.000.000 € |
| Aufwand 2027 | 12.000.000 € |
| Aufwand 2028 | 8.000.000 € |
| Aufwand 2029 | 2.000.000 € |
Aufwandsermächtigungen im Teilergebnisplan des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, Produktgruppe 1202. Eingeplant sind 3 Mio. € für 2026, 12 Mio. € für 2027, 8 Mio. € für 2028 und 2 Mio. € für 2029.
Stand der Entscheidung
Der Rat soll den Bedarf für Unterstützungsmaßnahmen an der Zoobrücke in Höhe von 25 Mio. € brutto feststellen und die Verwaltung mit allen dafür nötigen Planungs- und Bauleistungen beauftragen.
Noch offen
- Art und Umfang des Bauwerksmonitorings sind noch nicht festgelegt.
- Die Ergebnisse der vertieften Berechnung für die Hauptrampe stehen aus.
- Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamts wird nachgereicht.
Aus dem Dokument
„Die Nebenrampen sind daher baulich zu unterstützen.“
„Die Kosten für die bauliche Kompensation zur Aufrechterhaltung des Verkehrs, einschließlich der erforderlichen Vor- und Nebenarbeiten sowie der Planungsleistungen belaufen sich auf rd. 25,0 Mio. € brutto.“
Zoobrücke Los D, Los Z1 - Spannungsrisskorrosion, Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die bauliche Kompensationsmaßnahme
Beschlussvorlage 1935/2026 · Bezirksvertretung Kalk · Sitzung am 24.09.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.