Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Gruppenvertrag mit einem Versicherer
- Das Angebot gilt für alle Beschäftigten, rund 270 Personen. Der Gruppenvertrag wird mit einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen. Solche Verträge laufen in der Regel ein Jahr und verlängern sich jeweils um ein Jahr.
- Vorgesehener Leistungsumfang
- Vorgesehen sind ein Gesundheitsbudget oder Budgettarif von 600 €, Zahnersatz zu 30 %, eine Auslandsreisekrankenversicherung, ein 2-Bett-Zimmer, Facharztterminservice und Zweitmeinungsservice. Für Beamte kann optional eine gesonderte Regelung mit reduzierten Leistungen gelten.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Der Hauptausschuss berät die Einführung vor und stimmt einstimmig zu (erledigt)17.09.2026
- Der Gemeinderat beschließt die Einführung einstimmig (erledigt)24.09.2026
- Vergabeverfahren für den Versicherungsanbieter, Ergebnis geht an den Hauptausschussals Nächstesdanach
- Einführung der Krankenzusatzversicherung für alle Beschäftigten01.01.2027
Vergabeverfahren
Vergabeverfahren zur Auswahl eines Versicherungsanbieters für einen Gruppenvertrag, nach den vergaberechtlichen Vorgaben. Die Verwaltung legt das Ergebnis dem Hauptausschuss zur Vergabe vor.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Kommunen stehen zunehmend im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Eine betriebliche Krankenzusatzversicherung soll die Gemeinde als Arbeitgeber attraktiver machen und die Beschäftigten stärker binden.
Der vorgeschlagene Leistungsumfang wurde vorab mit dem Personalrat und den Ratsfraktionen abgestimmt. Beiträge bis zu 50 € im Monat sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Der Hauptausschuss hat am 17.09.2026 einstimmig zugestimmt, der Gemeinderat am 24.09.2026.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Verwaltung zum 01.01.2027 eine betriebliche Krankenzusatzversicherung für alle Beschäftigten einführt. Sie führt dazu ein Vergabeverfahren durch und legt das Ergebnis dem Hauptausschuss zur Vergabe vor. Ergebnis: einstimmig.
Noch offen
- Lässt sich der Leistungsumfang im Vergabeverfahren nicht zum Höchstbeitrag erreichen, berät die Gemeinde erneut in den Gremien.
- Für Beamte ist optional eine gesonderte Regelung mit reduzierten Leistungen vorgesehen.
- Die Kosten hängen laut Vorlage vom Leistungsumfang und vom Monatsbeitrag ab, der höchstens 50,00 € betragen darf.
Ort der Leistung
Grafschaft, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Grafschaft, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Jährliche Kosten bei 30 € Monatsbeitrag je Beschäftigtem270 Beschäftigte, 12 Monate, nach einer ersten Markterkundung | 97.200 € |
|---|---|
| Jährliche Kosten bei 45 € Monatsbeitrag je Beschäftigtem270 Beschäftigte, 12 Monate | 145.800 € |
| Jährliche Kosten bei 60 € Monatsbeitrag je Beschäftigtem270 Beschäftigte, 12 Monate, liegt über dem vom Gemeinderat beschlossenen Höchstbeitrag von 50,00 € | 194.400 € |
- Finanzierung
- Die erforderlichen Haushaltsmittel werden ab dem Haushaltsjahr 2027 bereitgestellt. Der Arbeitgeberbeitrag ist auf höchstens 50,00 € monatlich je anspruchsberechtigter Person begrenzt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.