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Pedelec-Verleihnetz in Filderstadt

Der bestehende RegioRadStuttgart-Vertrag mit DB Connect endet am 30. November 2026. Die Verwaltung bereitet den Start eines eigenwirtschaftlichen Pedelec-Verleihnetzes mit mindestens 40 Rädern ab März 2027 vor, Abstellflächen und Sondernutzungserlaubnis sind noch vorzubereiten.

Haushaltsansatz

10.000 €

geschätzt

Nächster Schritt

Abstellflächen bis Ende 2026 abschließend prüfen, Sondernutzungserlaubnis und gegebenenfalls Markierungen bis

Ausführung

Der Betrieb ist zunächst für fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2031 vorgesehen. Saisonstart in Filderstadt ab März 2027.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Pedelec-Verleihsystem
Vorgesehen ist eine Flotte von mindestens 40 Pedelecs in Filderstadt. Regional sind rund 2.000 Pedelecs vorgesehen, davon etwa 1.000 in Stuttgart. Der eigenwirtschaftliche Betrieb ist zunächst auf fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2031 angelegt.
Abstellnetz und Umverteilung
Vorgesehen ist ein Hybridmodell aus zentralen MobilitätsHubs und MobilitätsPunkten sowie ergänzenden MobilitätsSpots in Wohn- und Gewerbegebieten. Feste Stationen an Radabstellanlagen und virtuelle Abstellorte sollen digital per Geofencing gesteuert werden, gegebenenfalls kommen Bodenmarkierungen hinzu. Überzählige oder falsch abgestellte Räder sollen innerhalb verbindlich festzulegender Servicefristen umverteilt werden, empfohlen sind maximal 12 Stunden.
Flächen, Markierung und Beschilderung
Kleine Flächen können als Orientierung ab etwa 1,25 m Breite und rund 2,00 m Tiefe für wenige Räder ausgelegt werden, größere Ankerstandorte bis etwa 5,00 m Breite. Kommunale Aufwendungen betreffen Herrichtung, Markierung und Beschilderung freigegebener Flächen sowie gegebenenfalls kleinere bauliche Anpassungen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Ende des bestehenden RegioRadStuttgart-Vertrags mit DB Connectals Nächstes30. November 2026
  2. Abstellflächenprüfung abschließenEnde 2026
  3. Start des regionalen eigenwirtschaftlichen Pedelec-Verleihangebots1. Januar 2027
  4. Sondernutzungserlaubnis erteilen und gegebenenfalls Markierungen und Beschilderungen anbringenEnde Februar 2027
  5. Operativer Saisonstart in FilderstadtMärz 2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Das Verleihsystem ist als eigenwirtschaftliches Angebot von Lime vorgesehen. Städtische öffentliche Flächen sollen über eine Sondernutzungserlaubnis geregelt werden, die unter anderem Standorte, Kapazitäten, Flottengröße, Geofencing und Servicefristen festlegt.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der bestehende Vertrag für RegioRadStuttgart mit DB Connect endet am 30. November 2026. Ab 1. Januar 2027 soll in den teilnehmenden Kommunen ein eigenwirtschaftlich betriebenes Pedelec-Verleihangebot von Lime starten. Die Gesamtkoordination liegt weiterhin bei der Landeshauptstadt Stuttgart.

Filderstadt plant den Wechsel von einer im Wesentlichen einzelnen, stationär gebundenen RegioRadStation zu einem stadtweit nutzbaren Netz. Die Verwaltung bereitet die Einführung vor.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Technische Ausschuss nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.

Noch offen

  • Die Standorte sind abschließend zu prüfen. Vor Freigabe stehen insbesondere die Prüfung von Eigentum und Flächenverfügbarkeit, Barrierefreiheit, Gehwegbreiten, Rettungswegen, Verkehrssicherheit und möglichen Nutzungskonflikten an.
  • Standorte, Kapazitäten, Flottengröße, Geofencing sowie Service- und Umverteilungsfristen sind in der Sondernutzungserlaubnis festzulegen.

Ort der Leistung

Filderstadt, Baden-Württemberg

Markiert ist Filderstadt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Markierung und Beschilderung für das gesamte Stadtgebietüberschlägig, in der Planung 2025 im Budget der Straßenunterhaltung vorgesehen10.000 €
Finanzierung
Das Verleihsystem ist als eigenwirtschaftliches Angebot des Betreibers vorgesehen. Für Markierung und Beschilderung waren 2025 überschlägig rund 10.000 Euro im Budget der Straßenunterhaltung für das gesamte Stadtgebiet vorgesehen.

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