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BeschlossenGemeinde Hambrücken · Energie & Umwelt, Bau & Handwerk · Sitzung am

Nahwärmenetz für kommunale Gebäude in Hambrücken

Sieben kommunale Gebäude und voraussichtlich zwei externe Abnehmer sollen über ein Nahwärmenetz mit zentraler Energiezentrale versorgt werden. Der Gemeinderat sollte am 29.09.2026 die Ausschreibung der Hoch- und Tiefbaumaßnahmen einleiten. Die erste Kostenschätzung liegt bei 2.618.000 €.

Kostenschätzung

2,62 Mio. €

Ausschreibung

Zeitnah nach Festlegung der Betreiberform und Gründung der GmbH

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Bau des Nahwärmenetzes
Herstellung der Rohrgräben, Lieferung und Verlegung der Nahwärmeleitungen sowie Herstellung der Aufstellfläche für die Wärmeerzeugungszentrale. Angeschlossen werden sieben kommunale und voraussichtlich zwei externe Gebäude.
Wärmeerzeugung und Technik
Lieferung und Aufstellung der Wärmeerzeugungsanlage mit zwei Wärmepumpen und einem Blockheizkraftwerk in einer Containerlösung. Dazu kommen die hydraulische und elektrische Einbindung, die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Inbetriebnahme, Probebetrieb und Abnahme.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Vorlage zu Planungsrecht, Betreiberform und Einleitung der Vergabe stand auf der Tagesordnung des Gemeinderats (erledigt)29.09.2026
  2. Festlegung der Betreiberform und Gründung der Wärme-GmbHals Nächstesdanach
  3. Beschränkte Ausschreibung der Bauleistungen als Generalunternehmerleistungdanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Nr. 2 VOB/A. Die Bauleistungen sollen als Generalunternehmerleistung in einer Gesamtvergabe erfolgen, obwohl Leistungen grundsätzlich in Losen zu vergeben sind. Ausschreiben soll die Verwaltung oder die neu gegründete GmbH.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Schulen, Sporthallen und Kindertagesstätten liegen in Hambrücken nah beieinander. Sie sollen von einer zentralen Energiezentrale aus mit Wärme versorgt werden. Als Standort bietet sich die Fläche neben der bestehenden Schaltstation auf dem Parkplatz der Lußhardthalle an.

Für die Energiezentrale ist eine Änderung des Bebauungsplans für den Ortskern nötig, weil ein Teil des Festplatzes als öffentliche Grünfläche festgesetzt ist. Die Vorlage schlägt vor, die 7. Änderung im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufzustellen.

Die Betreiberform ist noch offen. Zur Wahl stehen ein Nettoregiebetrieb, ein Eigenbetrieb oder eine GmbH. Der Lenkungsausschuss empfiehlt aus finanziellen Gründen die Gründung einer Wärme-GmbH.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat sollte die 7. Änderung des Bebauungsplans einleiten, den Grundsatzbeschluss zur Gründung einer GmbH für das Nahwärmenetz fassen und die Ausschreibung aller Hoch- und Tiefbaumaßnahmen sowie sonstigen notwendigen Leistungen einleiten.

Noch offen

  • Ob der Gemeinderat am 29.09.2026 zugestimmt hat, geht aus der Vorlage nicht hervor.
  • Die Betreiberform ist laut Vorlage noch nicht festgelegt.
  • Für den BEG-Förderantrag muss ein Liefer- und Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung über alle Leistungen geschlossen sein.

Ort der Leistung

Hambrücken, Baden-Württemberg

Markiert ist Hambrücken, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Investitionsbedarf Nahwärmenetz und Energiezentraleerste Kostenschätzung aus der Klausurtagung 20252.618.000 €
Förderung
BEG rund 380.000 €, KWKG rund 277.000 €, weitere Mittel über das LuKIFG
Finanzierung
Im Finanzhaushalt 2026 sind 2.618.000 € für die Maßnahme veranschlagt. Fördermittel aus BEG (rund 380.000 €) und KWKG (rund 277.000 €) sollen beitragen. Die übrigen rund 1.961.000 € sollen aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes kommen, das die Gemeinde nach dem LuKIFG beim Land abrufen kann.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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