TendiGo
BeschlossenStadt Ingelheim am Rhein · Energie & Umwelt, Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Nahwärmekraftwerk Heidesheim in Ingelheim

Das Nahwärmekraftwerk soll den Heizbedarf der geplanten Heidesheimer Höfe decken. Der Stadtrat beschloss am 21.09.2026 die Bebauungsplanänderung und die Behandlung der Stellungnahmen, Ausfertigungsdatum und ortsübliche Bekanntmachung sind noch offen.

Nächster Schritt

Ausfertigung und ortsübliche Bekanntmachung des Bebauungsplans, Datum nicht eingetragen

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Bericht

Nahwärmekraftwerk und Bebauungsplan
Die Änderung setzt ein sonstiges Sondergebiet Nahwärmekraftwerk fest. Zulässig sind Anlagen zur Erforschung, Entwicklung, Nutzung oder Speicherung erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung. Der Plangebietsbereich umfasst etwa 8.900 m², das Bauland ist etwa 1.700 m² groß.
Versickerungsmulde und Regenrückhaltung
Die Planung sieht eine Versickerungsmulde mit 260 m² Fläche, 0,53 m Tiefe und 136,731 m³ Speichervolumen vor. Das Regenrückhaltebecken ist mit einer Abgabe von 2 l/s berechnet.
Artenschutz und Gehölzausgleich
Für 36 m² verlorene geschützte Gehölzstruktur sind mindestens 72 m² Ersatzgehölze vorgesehen, die Ersatzfläche umfasst etwa 75 m². Vorgesehen sind 7 Obst-Wildlinge und 58 Sträucher. Zauneidechsen und Schlingnattern erfordern Schutz- und Umsiedlungsmaßnahmen.
Kampfmittelvorerkundung
Die historische Vorerkundung wertete 42 Luftaufnahmen aus dem Zeitraum 07.04.1940 bis 22.03.1945 sowie schriftliche Quellen aus. Für Laufgräben und Stellungen besteht weiterer Erkundungsbedarf.
Externer Ausgleich
Der externe Kompensationsbedarf beträgt 33.148 Biotopwertpunkte und 3.017 m². Anteilig zugeordnet werden Ökokontoflächen mit 38.286 Biotopwertpunkten und 3.559 m² aufwertbarer Fläche.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Bericht

  1. Behandlung der Stellungnahmen und Satzungsbeschluss durch den Stadtrat (erledigt)21.09.2026
  2. Voraussichtliche Umsiedlung der Zauneidechsenals Nächstes2026
  3. Benötigte Gehölze suchen und markierenFrühjahr/Sommer 2026
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der steigende Heizbedarf der geplanten Heidesheimer Höfe soll durch ein Nahwärmekraftwerk im nahen Umfeld gedeckt werden. Der Standort liegt zwischen Binger Straße (L 422) und Bahnstrecke Bingen-Mainz westlich der Ortslage Heidesheim.

Der Stadtrat beschloss am 21.09.2026 die Behandlung der Stellungnahmen und den Satzungsbeschluss. Die Planänderung ermöglicht ein sonstiges Sondergebiet Nahwärmekraftwerk, randliche Flächen werden überwiegend als private Grünflächen gesichert.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Behandlung der im Rahmen der förmlichen Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen und Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB. Ergebnis: Der Stadtrat beschloss dies in seiner öffentlichen Sitzung am 21.09.2026..

Noch offen

  • Ausfertigungsdatum und Datum der ortsüblichen Bekanntmachung sind noch nicht eingetragen, der Bebauungsplan soll mit der Bekanntmachung in Kraft treten.
  • Für die belasteten Bereiche ist weiterer Kampfmittelerkundungsbedarf ausgewiesen, empfohlen wird die Konsultation eines Fachplaners oder einer Fachfirma für Kampfmittelbeseitigung.
  • Die Nutzung von Gewässern für Versickerung oder Rückhaltung bedarf einer behördlichen Erlaubnis oder Bewilligung, die Muldentiefe überschreitet 30 cm.
  • Die Stadt muss bei der Unteren Naturschutzbehörde eine Ausnahme vom Biotopschutz beantragen, die Befreiung setzt den funktionalen Ausgleich voraus.
  • Die Realisierung setzt die erforderlichen Schutz- und Umsiedlungsmaßnahmen für Zauneidechsen und Schlingnattern voraus.

Ort der Leistung

Ingelheim am Rhein, Rheinland-Pfalz

Markiert ist Ingelheim am Rhein, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Bericht

Finanzierung
Externe Kompensation soll durch Abbuchung aus dem Ökokonto der Stadt Ingelheim gedeckt werden.

Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.

Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

Bereit für die nächsten Ausschreibungen im Landkreis Mainz-Bingen?

Starten Sie kostenlos oder lassen Sie sich TendiGo in einer kurzen Demo zeigen: frühe Signale aus den Ratsprotokollen und laufende Ausschreibungen aus über 800 Vergabequellen an einem Ort.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit