Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Planungs- und Fachleistungen
- Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI, zu vergeben an die wirtschaftlichste Bieterin.
- Teilabriss und Neubau
- Variante 4 sieht die Neugestaltung des Nord-Süd-Flügels und einen Anbau im Osten vor. Viel Altsubstanz wird abgebrochen, neue Sanitäranlagen gehören dazu und die Mensa bleibt erhalten. Der Neubau ist mit 4.600 m³ Bruttorauminhalt und 865 m² Nutzungsfläche in Massivbauweise mit Klinker und Flachdach geplant. Für den Abbruch sind pauschal 80.000 € angesetzt.
- Provisorische Ersatzschule
- Die Verwaltung soll Gespräche mit dem Ziel führen, für die Bauzeit eine provisorische Ersatzschule an einem noch zu bestimmenden Standort zu errichten.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung für Variante 4 liegt vor (erledigt)11.08.2026
- Ortsrat Schwagstorf: Vorberatung der Vorlage stand auf der Tagesordnung (erledigt)14.09.2026
- Gemeinderat: Beschlussfassung stand auf der Tagesordnung (erledigt)06.10.2026
- Vergabe der Planungs- und Fachleistungenals Nächstesdanach
- Baubeginn laut Kostenschätzung vorgesehenMai 2027
- Fertigstellung laut Kostenschätzung vorgesehenJuni 2028
Vergabeverfahren
Die Planungs- und Fachleistungen sollen an die wirtschaftlichste Bieterin vergeben werden. Eine Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Grundschule zur Schnippenburg in Schwagstorf stößt bei sieben bis acht Klassen an ihre Grenzen. Zum Schuljahr 2026/2027 werden sechs Klassen gebildet, 92 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule. Durch das neue Baugebiet mit 124 Wohneinheiten und allgemeine Wanderung könnte die Schülerzahl auf bis zu 119 steigen.
Es fehlen vier Differenzierungsräume, Flächen für die Schülerbetreuung, eine Schülerbücherei, ein Sanitätsraum, ein Lehrmittelraum und ein Raum für den Hausmeister. Die Machbarkeitsstudie vergleicht fünf Varianten.
Die Verwaltung empfiehlt Variante 4 mit Neugestaltung des Nord-Süd-Flügels und Anbau im Osten. Sie ist der zweitteuerste der fünf Ansätze, behebt aber den sanierungsbedürftigen Gebäudeteil aus den 1960er Jahren direkt im ersten Schritt. Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie vom 11.08.2026 nennt dafür vorläufige Gesamtkosten von 4.344.687,50 € brutto. Die Varianten 1 bis 3 liegen bei jeweils rund 2,8 Millionen Euro, Variante 5 bei rund 5,8 Millionen Euro.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Verwaltung soll beauftragt werden, die vierte Variante planerisch weiterzuverfolgen, und ermächtigt werden, die Planungsleistungen an die wirtschaftlichste Bieterin zu vergeben. Außerdem soll sie Gespräche über eine provisorische Ersatzschule führen dürfen.
Noch offen
- Der Standort der provisorischen Ersatzschule steht noch nicht fest.
- Die Kosten der Containerlösung für die Bauphase sind in der ersten Abschätzung nicht berücksichtigt.
- Ob der Gemeinderat am 06.10.2026 so entschieden hat, belegt die Vorlage nicht.
Ort der Leistung
Ostercappeln, Niedersachsen
Markiert ist Ostercappeln, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Variante 4, Gesamtkosten laut Kostenschätzungvorläufig, brutto, gerundet, Stand 11.08.2026, ohne Containerlösung für die Bauphase | 4.344.687 € |
|---|---|
| Bauwerk, Baukonstruktion | 2.186.625 € |
| Bauwerk, Technische Anlagen | 937.125 € |
| Ausstattung | 250.000 € |
| Baunebenkosten | 780.937 € |
- Finanzierung
- Die Haushaltsmittel für die Planungsleistungen sollen 2026 über- oder außerplanmäßig bereitgestellt werden. Mittel für die provisorische Ersatzschule sollen im Haushalt 2027 bereitgestellt werden. Förderprogramme sollen geprüft und beantragt werden, um den Eigenanteil zu senken.
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