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Zur EntscheidungGemeinde Willstätt · Bau & Handwerk, Energie & Umwelt, Planung & Beratung · Sitzung am

Glasfaserausbau in Willstätt

Nach Änderungen der Ausbauplanung der Deutschen Glasfaser bleiben Versorgungslücken in Legelshurst, Hesselhurst sowie Teilen von Willstätt und Eckartsweier. Der Gemeinderat beschloss, die BOKG mit dem geförderten Ergänzungsausbau zu beauftragen, Bauarbeiten sind für 2027 bis 2029 vorgesehen.

Kostenschätzung

14,08 Mio. €

Nächster Schritt

Die BOKG soll einen Änderungsantrag beim Fördermittelgeber erwirken. Bauarbeiten 2027 bis 2029.

Ausführung

Die Maßnahme soll in den Jahren 2027 bis 2029 umgesetzt werden.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschluss

Geförderter Glasfaserausbau
1.257 förderfähige und unterversorgte Adresspunkte sollen im Innen- und Außenbereich flächendeckend mit Glasfaser erschlossen werden. Die BOKG übernimmt Netzplanung, Netzbau, Einholung der Pacht und Fördermittelmanagement für die Gemeinde.
Fördermittelmanagement
Die BOKG soll einen Änderungsantrag beim Fördermittelgeber erwirken.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschluss

  1. Sitzung des Gremiums GR (erledigt)21.10.2026
  2. Umsetzung der Maßnahmeals Nächstes2027 bis 2029
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Nach Abmeldungen der Deutschen Glasfaser und einer Förderzusage soll der geförderte Ergänzungsausbau Versorgungslücken schließen. Im ersten Halbjahr 2026 wurde ein neues Markterkundungsverfahren durchgeführt, statt ursprünglich 2.916 wurden nur noch 1.865 Gebäude für einen Ausbau gemeldet.

Betroffen sind Legelshurst, Hesselhurst sowie Bereiche in Willstätt und Eckartsweier. Der Gemeinderat beschloss den Ergänzungsausbau durch die BOKG mit einem 10%-igen Eigenanteil an den Baukosten und stellte die erforderlichen Mittel bereit.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat beschloss, die BOKG mit dem geförderten Ausbau der nicht von der Deutschen Glasfaser versorgten Gebäude sowie den notwendigen Maßnahmen einschließlich Netzplanung, Netzbau, Einholung der Pacht und Fördermittelmanagement zu beauftragen. Der Ergänzungsausbau erfolgt mit einem 10%-igen Eigenanteil an den Baukosten, die erforderlichen Mittel werden bereitgestellt. Ergebnis: Einstimmig angenommen, 15 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen..

Noch offen

  • Ein Änderungsantrag beim Fördermittelgeber muss noch erwirkt werden.
  • Für die Auszahlung von Fördermitteln müssen zunächst 10 % der Investitionskosten angefallen und bezahlt sein, zwischenzeitlich können gegebenenfalls Finanzierungskosten anfallen.

Ort der Leistung

Willstätt, Baden-Württemberg

Markiert ist Willstätt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschluss

Kosten laut Dokument
Investitionsvolumen14.083.115 €
Kommunaler Eigenanteil10 % der Baukosten1.775.148 €
Förderung
Bund 50 % und Land Baden-Württemberg weitere 40 % der förderfähigen Kosten, Gemeinde-Eigenanteil 1.775.148,- €, laut Vorlage durch geplante Pachteinnahmen vollständig refinanziert.
Finanzierung
Bund soll 50 % der förderfähigen Kosten und das Land Baden-Württemberg weitere 40 % übernehmen. Mittel sind im Haushaltsplan 2027 bis 2029 zu veranschlagen, der kommunale Eigenanteil wird im Haushalt 20227 als Verpflichtungsermächtigung für 2028 eingeplant. Die Finanzierung wird durch geplante Pachteinnahmen vollständig refinanziert. Für Fördermittelauszahlungen müssen zunächst 10 % der Investitionskosten angefallen und bezahlt sein, gegebenenfalls fallen Zwischenfinanzierungskosten an.

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