Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Baukonstruktion und Brandschutz
- Das Gebäude wird entkernt und punktuell auf den Rohbauzustand zurückgeführt. Holzbalkendecken und Fachwerkwände werden brandschutztechnisch ertüchtigt, das Treppenhaus wird abgetrennt.
- Technische Anlagen
- Die Heizung wird durch eine Fernwärme-Übergabestation ersetzt, alle Heizungsleitungen werden ausgetauscht. Trinkwasser- und Abwasserleitungen und die gesamte Elektroinstallation werden erneuert. Für die innenliegenden WCs ist eine Abluftanlage vorgesehen, für die Räume im Untergeschoss ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung.
- Aufzug und barrierefreier Zugang
- An der Nordfassade entsteht ein Aufzug in Stahl-Glas-Konstruktion mit Verbindungsstegen. Im Erdgeschoss kommt ein barrierefreies WC hinzu.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Baubeschluss steht auf der Tagesordnung des Haupt- und Bauausschusses (erledigt)21.09.2026
- Baubeschluss steht auf der Tagesordnung des Gemeinderats (erledigt)05.10.2026
- Umsetzung der Sanierung nach dem Baubeschlussals Nächstesdanach
- Landesgartenschau, das Gebäude ist Teil der Daueranlage „Räderbachinsel“2032
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Pfähler Villa in Stegermatt ist ein Kulturdenkmal aus dem 19. Jahrhundert. Sie gehört zum Stadtteil- und Familienzentrum Stegermatt und wird bei der Landesgartenschau 2032 Teil der Daueranlage „Räderbachinsel“. Die Nutzung bleibt erhalten.
Die Außenhülle wurde 2009 saniert. Jetzt geht es vor allem um das Gebäudeinnere: Die Villa wird entkernt, die haustechnischen Anlagen werden erneuert, Brandschutz und Barrierefreiheit werden hergestellt. Während der Bauzeit führt das Stadtteil- und Familienzentrum seinen Betrieb im Gebäude Sohlbergstr. 22 fort.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Haupt- und Bauausschuss soll dem Gemeinderat empfehlen, dem Umbau und der Sanierung nach der vorliegenden Entwurfsplanung und Kostenberechnung zuzustimmen.
Noch offen
- Ein Bautermin steht im Dokument nicht. Die Außenanlagen folgen erst nach den hochbaulichen Maßnahmen.
- Ob und wann die Bauleistungen ausgeschrieben werden, nennt der vorliegende Auszug nicht.
Ort der Leistung
Offenburg, Baden-Württemberg
Markiert ist Offenburg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtkosten der Maßnahmebrutto, Kostenberechnung Stand 2026, ohne weitere Baupreissteigerung | 2.660.000 € |
|---|---|
| Baukonstruktionbrutto, Kostengruppe 300 | 1.120.000 € |
| Technische Anlagenbrutto, Kostengruppe 400 | 470.000 € |
- Förderung
- Städtebauförderung 1.356.600 € brutto
- Finanzierung
- Im Doppelhaushalt 2026/27 sind 2.660.000 € bereitgestellt. Erwartet werden Zuschüsse von 1.356.600 € aus der Städtebauförderung. Die Kosten zu Lasten der Stadt betragen danach 1.303.400 € brutto.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.