Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Ganztag und Mensa
- Vorrangig soll der OGS-Bereich erweitert werden. Im Untergeschoss wird die vorhandene Mensa vergrößert und die Küche verlegt. Zwei zusätzliche Gruppenräume können angebaut werden.
- Raumbedarf laut Gutachten
- Es fehlen drei Time-Out-Räume, zwei OGS-Gruppenräume, eine Mensa, ein OGS-Büro oder Teamraum und zwei Klassenräume für eine mögliche Dreizügigkeit.
- Sanierung des Bestands
- Das bestehende Schulgebäude wird baulich angepasst, teilweise umstrukturiert und umfangreich saniert. Neue Bereiche entstehen für Ganztagsbetreuung, Mensa, Verwaltung und Personalräume.
- Technik und Standards
- Berücksichtigt werden Ganztagsbetreuung, Barrierefreiheit, Brandschutz, technische Gebäudeausrüstung und energetische Anforderungen.
- Kostenschätzung der Planer
- Die Kostenschätzung vom 22.04.2026 umfasst 4.438 m² Bruttogrundfläche für den Umbau und Erweiterungsbau von zwei- auf dreizügig. Sie enthält drei Varianten, die sich bei Fenstern, Außenwänden, Lüftung und Bauweise der Anbauten unterscheiden.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage im Ausschuss für Schule zur Vorberatung (erledigt)07.10.2026
- Vorlage im Rat zur Entscheidung über die Mehrkosten (erledigt)08.10.2026
- Bezirksvertretung 3 Lennep wird nachträglich in Kenntnis gesetztals Nächstes25.11.2026
- Einbringung des Entwurfs des Doppelhaushalts 2027/2028IV. Quartal 2026
- Ausführungsbeginn, den die Kostenschätzung der Planer annimmt2028
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Zum Zeitpunkt des Ratsbeschlusses von 2022 wurden an der GGS Hackenberg 257 Schülerinnen und Schüler in zehn Klassen unterrichtet. Im Schuljahr 2025/2026 waren es 292 Kinder in 11 Klassen.
Gegenüber der Vorlage von 2022 wird die Bauaufgabe größer, weil die Schule dreizügig geplant wird. Die Schülerzahlen bleiben laut Prognose bis 2030 nahezu gleich. Die vertiefte Kostenschätzung beruht auf dem Planungsstand der Leistungsphase 2.
Ein vergleichbarer Neubau käme laut Vorlage auf 30.800.000 €. Die Schulverwaltung hält den Erweiterungsbau für die finanziell und schulisch beste Alternative. Ein Neubau scheidet aus, weil weder ein Ausweichstandort noch Ausweichflächen zur Verfügung stehen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Rat soll die Mehrkosten von 21.061.000 € beschließen. Die Gesamtkosten erhöhen sich damit auf 23.100.000 €.
Noch offen
- Die Mehrkosten sind noch in den Doppelhaushalt 2027/2028 aufzunehmen.
- Wann die Bauleistungen vergeben werden, nennt die Vorlage nicht.
Ort der Leistung
Remscheid, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Remscheid, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Erweiterung und Sanierung GGS Hackenberg gesamtvertiefte Kostenschätzung, einschließlich der Mehrkosten | 23.100.000 € |
|---|
- Finanzierung
- Die Mehrkosten sollen im Investitionsprogramm 2025 bis 2031 als Teil des Doppelhaushalts 2027/2028 berücksichtigt werden. Die Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan teilweise enthalten. Für 2027 ist zusätzlich eine Verpflichtungsermächtigung von 19.600.000 € einzuplanen.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.