Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Rückbau der Überführung
- Abbruch der bestehenden Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn. Die Verwaltung nennt den Rückbau die schnellste Möglichkeit, die Risiken aus dem Zustand zu verringern.
- Neubau als Brücke
- Szenario 1 sieht einen späteren Neubau mit Förderung vor. Möglich ist auch ein Neubau als Wirtschaftswegebrücke (Szenario 2) oder als Radwegebrücke (Szenario 3). Im Szenario 3 trägt die Ortsgemeinde die Gesamtkosten ohne Förderung.
- Schadstoffanalyse
- Nach den Bestandsunterlagen ist aus den Baujahren mit Schadstoffen zu rechnen. Eine Analyse ist noch zu beauftragen. Die Kosten fallen unabhängig vom Szenario an und lassen sich noch nicht beziffern.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage stand im Ortsgemeinderat zur Entscheidung (erledigt)04.09.2026
- Planung des Rückbaus und Abstimmung mit der Deutschen Bahnals Nächstesdanach
- Umsetzung in der Sperrpause der Deutschen Bahn angestrebt2029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Überführung der Fabrikstraße führt im Ortsteil Bruchmühlbach über die Gleise der Deutschen Bahn. Die Bauwerksprüfung 2025 ergab die Note 3,9. Zustandsnoten von 3,5 oder schlechter bedeuten laut Vorlage einen ungenügenden Bauwerkszustand. Es liegen erhebliche Schäden an Überbau und Unterbauten vor, etwa Korrosion an den Stahlträgern und Abplatzungen an der Betonplatte.
Die Verwaltung hält den Rückbau für unabweisbar, weil vom Bauwerk Gefahren für den Bahnverkehr ausgehen. Für einen Neubau wurde bisher kein passendes Förderprogramm gefunden. Die Fachplanung liegt bei einem Ingenieurbüro, das 2022 beauftragt wurde. Die Bau- und Sicherheitsüberwachung sollte mit der Vorlage an ein weiteres Büro gehen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Verwaltung soll das Projekt nach einem von drei Szenarien umsetzen, die Vorlage lässt das Szenario offen. Der abweichende Vorschlag nennt Szenario 1 (Rückbau jetzt, Neubau später mit Förderung) und verpflichtet die Verwaltung, weiter nach Fördermitteln zu suchen.
Noch offen
- Welches Szenario gewählt wurde, geht aus der Vorlage nicht hervor.
- Für einen Neubau fehlt noch ein Förderprogramm.
- Die Kosten für Schadstoffe lassen sich erst nach einer Analyse abschätzen.
Ort der Leistung
Bruchmühlbach-Miesau, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Bruchmühlbach-Miesau, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Szenario 1: Rückbauca., sehr grober Kostenrahmen, späterer Neubau nicht beziffert | 400.000 € |
|---|---|
| Szenario 2: Rückbau und Neubau als Wirtschaftswegebrückeca., Alternative zu Szenario 3 | 1.955.000 € |
| Szenario 3: Rückbau und Neubau als Radwegebrückeca., ohne Förderung, Alternative zu Szenario 2 | 1.655.000 € |
- Finanzierung
- Für den Rückbau stehen im Doppelhaushalt 2025/2026 zurzeit 40.567,31 € bereit (Stand 17.08.2026), damit kann die Planung beginnen. Die Mittel für die vollständige Umsetzung sind im Haushalt 2027 zu veranschlagen. Für den Neubau ist die Finanzierung unklar und hängt von möglichen Förderprogrammen ab.
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