Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Drucksache
- Rohbau und Gebäudehülle
- Nach der aktuellen Kostenberechnung tragende Außenwände aus KS 17,5, eine Holzschalung als vorgehängte, hinterlüftete Fassade, ein Flachdach aus Stahlbeton mit Extensivbegrünung sowie Kunststofffenster und Aluminium-Eingangstüren. Ob es bei dieser Bauweise bleibt, ist offen.
- Technische Gebäudeausstattung
- Die technische Gebäudeausstattung umfasst Lüftungs- und Teilklimaanlagen, Elektroanlagen, Wärmeversorgungsanlagen und Gebäudeautomation. Für die Küchentechnik sind 97.000 € netto angesetzt.
- Außenanlagen
- Die Kosten für die Außenanlagen sind geschätzte Ansätze ohne Planungsgrundlage und belaufen sich auf 120.600 € netto.
- Alternative Bauweise
- Der Bauausschuss empfahl am 22.09.2026 einstimmig, nochmals eine Fertig- oder Containerbauweise zu betrachten. Das genehmigte Raumprogramm soll dabei 1:1 umgesetzt werden. Geprüft werden soll, ob diese Bauweise für den Dauerbetrieb genehmigt wird und ob die Förderung nach dem GaFöG gleich genutzt werden kann.
- Fluchttreppe und Fassade
- Für die Fluchttreppe und für die Fassade gibt es je drei Varianten. Bei der Fluchttreppe favorisiert der Bauausschuss Variante 2. Bei der Fassade (Holzschalung vertikal flach, Holzschalung vertikal strukturiert oder Putz) wurde keine Variante favorisiert, weil die Kostenunterschiede nicht bekannt sind.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Drucksache
- Der Gemeinderat beschließt unter anderem den Massivbau und die Lüftung über Dachreiter und Oberlicht sowie Fensterlüftung (erledigt)24.06.2026
- Der Bauausschuss empfiehlt einstimmig, die Entwurfsplanung anzuerkennen und nochmals eine Fertig- oder Containerbauweise zu betrachten (erledigt)22.09.2026
- Förderantragals NächstesOktober 2026
- Einreichung des BauantragsNovember 2026
- Beginn der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5)Dezember 2026
- Baustelleneinrichtung und BaubeginnAugust 2027
- Fertigstellung und Projektabschluss, voraussichtlichAugust 2029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Ortsgemeinde Steinweiler plant an der Grundschule Steinweiler den Neubau einer Mensa. Bauherrin ist die Ortsgemeinde, vertreten durch die Verbandsgemeinde Kandel. Die Kostenberechnung hat den Stand 01.09.2026 und wurde am 17.09.2026 aktualisiert. Grundlage ist die Entwurfsplanung Index A vom 21.08.2026.
Im Bauausschuss am 16. Juni und im Gemeinderat am 24. Juni wurden die Planungen vorgestellt. Beschlossen wurden unter anderem der Massivbau und die Lüftung über Dachreiter und Oberlicht sowie Fensterlüftung. Wegen der Kosten von 3,12 Mio. € soll nun nochmals eine Fertig- oder Containerbauweise betrachtet werden.
Die Kosten für Erschließung, Technik und Ausstattung stammen aus Ermittlungen vom 22.05.2026 und 27.05.2026. Als Risiken nennt das Dokument den Schulbetrieb während der Bauzeit, einen Kampfmittelverdacht und die unbekannte Gründung des Bestands.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Bauausschuss empfahl dem Gemeinderat am 22.09.2026, die Entwurfsplanung anzuerkennen, aber nochmals eine Fertig- oder Containerbauweise zu betrachten. Die Verwaltung soll Förderanträge aus GaFöG-Mitteln stellen. Ergebnis: einstimmig, 10 Ja.
Noch offen
- Ob der Gemeinderat am 01.10.2026 der Empfehlung folgte, steht nicht in den Unterlagen.
- Ob eine Fertig- oder Containerbauweise genehmigt wird und die Förderung gleich nutzbar ist, soll geprüft werden.
- Die Entscheidung des Bildungsministeriums über Förderfähigkeit und Quote steht aus.
Ort der Leistung
Steinweiler, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Steinweiler, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Drucksache
| Gesamtkosten des Neubausnetto, brutto 3.119.475 € | 2.621.408 € |
|---|---|
| Bauwerk, Baukonstruktionen (Kostengruppe 300)netto | 936.772 € |
| Technische Anlagen (Kostengruppe 400)netto | 874.113 € |
- Förderung
- GaFöG, 2,3 Mio. € festgehalten, Quote von 70 % noch nicht entschieden
- Finanzierung
- Im Haushalt 2026 sind Planungskosten von 150.000 € eingeplant, davon stehen noch rund 120.000 € zur Verfügung. Für die Förderung nach dem GaFöG wurden für Steinweiler 2,3 Mio. € festgehalten, über die Förderfähigkeit und eine Quote von 70 % entscheidet das Bildungsministerium noch. Die weitere Umsetzung setzt die haushaltsrechtliche Genehmigung voraus.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.