Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Bericht
- Photovoltaik-Freiflächenanlage Groß Garz
- Geplant ist eine Freiflächenanlage zur solaren Energiegewinnung im festgesetzten Sondergebiet SO-PV. Andere Nutzungen als die solare Energiegewinnung sind dort nicht zulässig.
- Einzäunung
- Zulässig ist ein Maschendraht- oder Stahlgitterzaun mit Übersteigschutz bis maximal 2,50 m Höhe. Der Bodenabstand beträgt im Mittel 15 cm.
- Kompensation und Stauanlage
- Als Kompensationsmaßnahme ist Lindenberg-Jeggel, laufende Nummer 25, Priorität 1, ausgewählt.
- Fluginsektenkartierung und Monitoring
- Bei Entscheidung für Variante I ist vor Baubeginn eine Kartierung von Fluginsekten nördlich des Nachtweidegrabens und entlang des Grabens erforderlich. Vorgesehen ist eine jährliche Wiederholung des Monitorings, bei Variante II entfällt das Monitoring.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Bericht
- Konkrete Kompensationsmaßnahme in den Vorhaben- und Erschließungsplan aufnehmen und über den Durchführungsvertragals NächstesDanach
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Das Plangebiet umfasst landwirtschaftliche Freiflächen und Waldflächen, der Nachtweidegraben verläuft von Ost nach West durch das Gebiet.
Die Unterlagen umfassen den vorzeitigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, Umweltbericht und Artenschutzbeitrag. Als Kompensationsmaßnahme ist Lindenberg-Jeggel, laufende Nummer 25, Priorität 1, ausgewählt.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Noch offen
- Die konkrete Kompensationsmaßnahme wird in den Vorhaben- und Erschließungsplan aufgenommen und über den Durchführungsvertrag gesichert.
- Der Standort der instandzusetzenden Stauanlage ist noch zu bestimmen.
- Bei Variante I ist vor Baubeginn die Fluginsektenkartierung durchzuführen, die Entscheidung zwischen Variante I und Variante II ist nicht belegt.
- Inbetriebnahmezeitpunkt und weitere Parameter der Anlagen stehen laut Vertrag noch nicht abschließend fest. Die dort genannte voraussichtliche Inbetriebnahme 2025 ist kein Nachweis der tatsächlichen Inbetriebnahme.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Bericht
| Instandsetzung einer Stauanlagebis zu, netto | 10.000 € |
|---|
- Finanzierung
- Die Instandsetzung der Stauanlage finanziert der Vorhabenträger mit bis zu 10.000 EUR netto. Zusätzlich sieht der Vertrag Zuwendungen von 0,2 Cent pro Kilowattstunde für tatsächlich eingespeisten Strom aus vollständig im Gemeindegebiet liegenden Anlagen vor.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.