Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Software
- Software für die Planung von Veranstaltungen und Ressourcen wie Raumausstattung, Veranstaltungstechnik und Bewachung. Dazu kommen Online-Ticketing für Direkt-, Saalplan-, Timeslot- und Gruppentickets, ein Onlineshop und eine digitale Warenwirtschaft.
- Hardware
- Kassen, Scanner, EC-Geräte und weitere Technik für den Besucher-Service vor Ort. Die Lösung soll skalierbar sein und später auch in anderen Bereichen der Verwaltung nutzbar sein.
- Schnittstellen
- Vorgesehen ist die Anbindung an SAP, die Museumsmanagementsoftware, die E-Akte und Outlook.
- Einführung
- Feinkonzeption, Systemeinrichtung, Schnittstellenentwicklung, Datenmigration und Schulungskonzept vom 2. bis 4. Quartal 2027. Pilotierung, Rollout und Schulungen folgen im Jahr 2028.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage stand im Verwaltungsausschuss zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung (erledigt)16.09.2026
- Finalisierung der Ausschreibungsunterlagen im Vorprojektals NächstesMai 2027
- Vergabe und Auswahl des Bieters2. Quartal 2027
- Feinkonzeption, Systemeinrichtung, Schnittstellen und Datenmigration (2. bis 4. Quartal)2027
- Pilotierung, Rollout, Schulungen und Überführung in den Regelbetrieb2028
- Produktivbetrieb ab Anfang des Jahres2029
Vergabeverfahren
Die erste Projektphase richtet sich nach dem städtischen Leitfaden zur Beschaffung von Hard- und Software und Telekommunikationsprodukten. Die Ausschreibungsunterlagen werden bis Mai 2027 finalisiert.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die städtischen Museen arbeiten mit unterschiedlichen digitalen und analogen Lösungen, drei Systeme laufen parallel. Viele Arbeitsschritte erfolgen von Hand, Daten werden mehrfach gepflegt. Einheitliche Schnittstellen zu SAP, E-Akte und Outlook fehlen.
Das neue System soll den Verkauf von Tickets, Führungen und Dienstleistungen vor Ort und online revisionssicher abwickeln. Die Vorlage stand am 16.09.2026 im Verwaltungsausschuss zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung. Die Kosten nennt sie nur in einer nichtöffentlichen Anlage, um das Vergabeverfahren nicht zu gefährden.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Verwaltungsausschuss sollte der Beschaffung, Implementierung und Nutzung einer Software mit Kassensystem für den digitalen Besucher-Service der Museen zustimmen und die Gesamtkosten bestätigen.
Noch offen
- Die Kosten sind nicht öffentlich.
- Das Ergebnis der Beschlussfassung vom 16.09.2026 nennt die Vorlage nicht.
- Betriebskonzept und Verfahrenseigner für den Betrieb ab 2028 werden erst im Projekt festgelegt.
Ort der Leistung
Leipzig, Sachsen
Markiert ist Leipzig, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
- Finanzierung
- Die Kosten stehen in einer nichtöffentlichen Anlage. Die Auszahlungen für 2027 und 2028 sollen zur Haushaltsplanung 2027/2028 angemeldet und vorrangig berücksichtigt werden. Überplanmäßige Beträge werden aus dem Budget für die Digitalisierung der Verwaltung gedeckt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.