Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Probebühne und Bühnenlager
- Angliederung eines Bühnenlagers und einer Probebühne an der Redoute. In der Vor- und Entwurfsplanung wurden sechs Varianten für die Probebühne und drei für das Bühnenlager untersucht.
- Außenanlagen
- Die Außenanlagen werden angepasst. Vorgesehen sind die Wiederherstellung von Wegen, Zufahrten und Stellplatzflächen, eine kleine Terrasse an der Probebühne und begrünte Aufenthaltsbereiche.
- Planung und Bau des ersten Bauabschnitts
- Die Kostenprognose umfasst Planung und Bau ab Leistungsphase 5. Die Bauleistungen sollen ausgeschrieben und vergeben werden.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Abstimmungsgespräch bestätigt die Vorgabe des Bundes, die Baukommission hatte sie am 25.06.2026 behandelt (erledigt)26.08.2026
- Stabsstelle legt die Beschlussvorlage zum städtischen Anteil für den Stadtrat vor (erledigt)02.10.2026
- Genehmigungsplanungals Nächstes10.12.2026 bis 05.03.2027
- Einreichung des Bauantrags, das Genehmigungsverfahren soll bis zum 28.05.2027 abgeschlossen sein04.03.2027
- Ausführungsplanung05.04.2027 bis 20.08.2027
- Ausschreibung und Vergabe der BauleistungenJuli 2027 bis Februar 2028
- Ende der Bauausführung, Nutzungsbeginn am 08.01.202908.12.2028
Vergabeverfahren
Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Probebühne und das Bühnenlager sichern notwendige Proben- und Spielfunktionen des Theaters am Standort Redoute dauerhaft. Sie werden auch nach dem Interimsbetrieb während der Bauphase am Haupthaus benötigt.
Die Redoute wird ab der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) aus dem bisherigen Förderprojekt herausgelöst. Das folgt einer Vorgabe des Bundes als Zuwendungsgeber. Die Planung bis zur Genehmigungsplanung bleibt im bisherigen Projekt. Der Stadtrat soll über den städtischen Anteil entscheiden, einen Sitzungstermin nennt das Dokument nicht.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Stadtrat soll den städtischen Anteil an der Finanzierung festlegen. Die Verwaltung soll die Finanzierungsvereinbarung mit dem Freistaat Thüringen verhandeln.
Noch offen
- Die weitere Ausführung steht unter dem Vorbehalt einer verbindlichen Finanzierungsvereinbarung.
- Das Rechnungsprüfungsamt hält einen Tag Prüfzeit für zu kurz und verlangt eine Erklärung, warum die Stadt nun einen Anteil trägt, obwohl bisher Zuschüsse von Bund und Land vorgesehen waren.
- Die Abgrenzung der Kosten wird im weiteren Verfahren anhand der Planerverträge überprüft.
Ort der Leistung
Weimar, Thüringen
Markiert ist Weimar, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Kostenprognose insgesamtbrutto, einschließlich Baupreissteigerung und Risikovorsorge | 5.000.000 € |
|---|---|
| Planungs- und Baukosten ab Leistungsphase 5brutto, genau 4.126.584,35 € | 4.126.584 € |
- Förderung
- 1,5 Mio. € vom Land vorgesehen
- Finanzierung
- Vorgesehen sind höchstens 2 Mio. € von der Stadt sowie jeweils 1,5 Mio. € vom Land und von der Theatergesellschaft DNT. Die weitere Ausführung steht unter dem Vorbehalt einer verbindlichen Finanzierungsvereinbarung.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.