Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bezirksamt Reinickendorf von Berlin schreibt die turnusmäßige Wartung seiner Mittelspannungsschaltanlagen und Trafostationen aus. Zusätzlich umfasst der Auftrag die Störungsbeseitigung an diesen Anlagen. Betroffen sind 19 Liegenschaften (Schulen, Sportstätten, Rathaus, Jugendfreizeitzentrum, Fontanehaus u.a.) im Bezirk Reinickendorf.
Die Leistung richtet sich nach der AMEV-Wartung (Fassung 2018), Arbeitskarte KG 441, und umfasst jährliche Inspektionen, alle zwei Jahre eine volle Wartung, Bestandsaufnahme/Dokumentation sowie Störungsbeseitigung im Bedarfsfall (Reaktionszeit 6 Stunden oder nächster Tag).
Vertragslaufzeit: ab Q3 2026 bis Q2 2030 (maximal 4 Jahre Gesamtvertragslaufzeit). Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform Berlin / iTWO tender abzugeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsgrundlage und Geltungsbereich
Die Leistungen werden nach AMEV-Wartung, Fassung 2018, Arbeitskarte KG 441 (Hoch- und Mittelspannungsanlagen) ausgeführt.
Der Auftrag umfasst 19 Trafo-/Mittelspannungsstationen auf Liegenschaften des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin (u.a. Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Sekundarschulen, Sporthalle Tegel, Rathaus, Jugendfreizeitzentrum, Fontanehaus, Dienstgebäude).
Laufzeit und Rhythmus
Jährlicher Rhythmus:
Turnusmäßige Wartung – Hauptleistungen
Pos. 01.1 – Absprachen und Schalthandlungen
Zugangs- und Terminabsprachen, Anlagenerkundung, Freischalt- und Wiederschaltarbeiten. Schaltberechtigung bis 30 kV ist erforderlich.
Pos. 01.2 – Jährliche Inspektion
Kontrolle des Betriebszustands gemäß Arbeitskarte KG 441: allgemeiner Zustand, Reinigung, Sichtkontrolle, Stationszubehör.
Pos. 01.3 – Wartung (alle zwei Jahre)
Gemäß AMEV-Wartung 2018: Reinigung, Schaltgeräte, Schutzeinrichtungen, Erdung, bewegliche Teile, ggf. Isolierflüssigkeitsanalyse.
Pos. 01.4 – Bestandsaufnahme und Dokumentation
Technische Daten, Alter, Zustand und Verschaltung der Anlagen dokumentieren. Übergabe in digitaler Form (PDF, DWG).
Pos. 01.5–01.7 – Regieleistungen
Stundenlohn für Facharbeiter und Hilfskraft sowie Zuschläge für Randzeiten (Nacht, Wochenende, Feiertage).
Pos. 01.8–01.9 – Ersatzteillieferungen
Pauschalansatz für Material (geschätzt 3.000,00 € netto).
Störungsbeseitigung
Pos. 01.1 – Absprachen und Schalthandlungen
Zugang und Freischaltarbeiten; Schaltberechtigung bis 30 kV erforderlich.
Pos. 01.2–01.3 – Stundenlohnarbeiten
Facharbeiter und Hilfskraft nach tatsächlichem Aufwand.
Pos. 01.4 – Zuschlag Randzeiten
Nacht, Wochenende, Feiertage.
Pos. 01.5–01.6 – Reaktionszeiten
Zuschläge für Reaktionszeit 6 Stunden bzw. nächster Tag (jeweils 3.000 Stück vorgesehen).
Pos. 01.7 – An- und Abfahrt
Pauschal innerhalb des Bezirks Reinickendorf.
Pos. 01.8–01.9 – Ersatzteillieferungen
Pauschalansatz für Material (geschätzt 3.000,00 € netto).
Qualifikation und Ausführungsbedingungen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Der Bieter muss die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausführung des Auftrags erfüllen. Soweit die Tätigkeit eintragungs-, anzeige- oder erlaubnispflichtig ist, können entsprechende Nachweise verlangt werden.
Ausschlussgründe
Keine Berücksichtigung erfolgt, wenn der Bieter u.a. wegen folgender Tatbestände bestraft wurde oder gegen entsprechende Pflichten verstoßen hat: §§ 129, 129a, 129b, 89c, 261, 263, 264, 299, 299a, 299b, 108e, 108f, 333, 334 StGB, Artikel 2 § 2 Bestechungsgesetz, §§ 232, 232a, 232b–233a StGB.
Zudem dürfen keine Steuerschulden oder Sozialversicherungsrückstände bestehen und keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es darf kein Insolvenzverfahren anhängig sein, der Bieter darf sich nicht in Liquidation oder Zahlungsunfähigkeit befinden. Ggf. kann die Leistungsfähigkeit durch andere geeignete Unterlagen belegt werden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen ist die berufliche Qualifikation der Leistungserbringer und Führungskräfte (Zeugnisse, Diplome, Studiennachweise, Bescheinigung über berufliche Befähigung). Erwartet werden Qualifikationen gemäß DIN VDE 0105-100, DGUV Regel 103-011 und Schaltberechtigung bis 30 kV.