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Ausschreibungen Baden-Wuerttemberg

30062-1002069-2026, Volkswohnung GmbH, VOB/A EU Verhandlungsverfahren mit TNW, Teilnahmewettbewerb, GÜ-Leistungen, Modernisierung eines Wohngebäudes in Daxlanden, Zanderweg 2-4 in 76189 Karlsruhe

Volkswohnung GmbH | Vergabekammer Baden-WürttembergKarlsruhe, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Gesucht wird ein Generalübernehmer für die Planung und schlüsselfertige Ausführung der Modernisierung von drei Wohngebäuden in der Zanderweg 2–4, Kirschstraße 43 und 43a sowie Valentinstraße 39 und 41 in Karlsruhe-Daxlanden.

Neben der Erneuerung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Rollläden, Eingängen und Balkonen sind eine Aufstockung um sechs Wohnungen, begrünte Dächer, Photovoltaikanlagen und eine Wärmedämmung vorgesehen. Die Planung beginnt mit Leistungsphase 3; die Ausführung ist ab September 2027 bis zum 28.09.2029 vorgesehen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristDEZ2019 JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Referenzalter 7 Jahre2. Dez. 2019 – 2. Dez. 2026
Referenzalter 5 Jahre2. Dez. 2021 – 2. Dez. 2026
Ausführungsplanungca. 1. Sep. 2026
Veröffentlichung30. Okt. 2026
Veröffentlichung1. Nov. 2026
Bieterfragen-Frist16. Nov. 2026
Regelfrist Auskünfte26. Nov. 2026
Teilnahmefrist2. Dez. 2026
Teilnahmefrist2. Dez. 2026
Angebotsfrist11. Dez. 2026 – 3. Feb. 2027
Einladungsfrist14. Dez. 2026
Bindefrist23. Dez. 2026
Verhandlungen8. Feb. – 12. Feb. 2027
Finalangebotsfrist19. Feb. – 26. Feb. 2027
Zuschlag22. März 2027
Ausführungsplanung1. Apr. 2027
Ausführungsbeginnca. 1. Apr. 2027
Ausführungsbeginn1. Sep. 2027
Ausführungszeitraum1. Sep. 2027 – 28. Sep. 2029
Fertigstellung28. Sep. 2029
ÄnderungsfristDatum offenÄnderungen oder Berichtigungen sind jeweils bis zum Ende der Teilnahme- beziehungsweise Angebotsfrist einzureichen.
Rügefrist VergabeunterlagenDatum offenFür erst in den Vergabeunterlagen erkennbare Verstöße gilt die Rügefrist bis zum Ablauf der jeweiligen Teilnahme- oder Angebotsfrist.
WartefristDatum offen15 Kalendertage nach Absendung der Information über die vorgesehene Nichtberücksichtigung oder den vorgesehenen Zuschlagsempfänger.
Verkürzte WartefristDatum offen10 Kalendertage nach Absendung der Information bei Übermittlung per Telefax oder elektronisch.
RügefristDatum offen10 Kalendertage ab Erkennen eines Vergabeverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offenAllenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung; ein Kalendertermin ist nicht genannt.
Messtechnik-UnterlagenDatum offenSpätestens zehn Wochen vor dem geplanten Montagetermin der Messtechnik vorzulegen.
Qualitätskontrolle MesstechnikDatum offenQualitätskontrolle vor Abnahme der haustechnischen Gewerke.
Abnahme WärmeversorgungDatum offenAbnahme und Inbetriebnahme der Wärmeversorgungsanlage nach Fertigstellung.
Multimedia-MessprotokollDatum offenMessprotokoll und AND-Rot-Korrektur sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Abnahme digital bereitzustellen.
Baumschutz Ist-ZustandDatum offenGemeinsame Feststellung und Dokumentation des Ist-Zustands vor Beginn jeglicher Arbeiten.
Anzeige BaustelleneinrichtungDatum offenBaustelleneinrichtungen im Bereich städtischer Bäume, Sträucher und Grünflächen sind vor Ausführung anzuzeigen.
Genehmigung BaustelleneinrichtungDatum offenAuf sonstigen städtischen Grundstücken ist vor Ausführung eine schriftliche Genehmigung einzuholen.
Befreiungsantrag BaumschutzDatum offenEine Befreiung von den Baumschutzvorschriften ist rechtzeitig vor Baubeginn schriftlich zu beantragen.
Vergabeausschluss LTMGDatum offenBei schuldhaftem Verstoß gegen das LTMG kann ein Vergabeausschluss von bis zu drei Jahren verhängt werden.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektumfang und Bestand

Die Generalübernehmerleistung betrifft drei Bestandsgebäude aus den Baujahren 1966/67 in der Zanderweg 2–4, Kirschstraße 43 und 43a sowie Valentinstraße 39–41 in Karlsruhe-Daxlanden. Die Gebäude sind massiv errichtet, vollständig unterkellert und überwiegend ungedämmt. Der Bestand umfasst insgesamt 50 Dreizimmerwohnungen mit rund 3.563 m² Wohnfläche. Die Wohnungsgrundrisse sind annähernd identisch; geringe Unterschiede bei Wandstärken, Wandachsen und Türöffnungen sind bei der Planung zu prüfen.

Planung und Haustechnik

Der Generalübernehmer übernimmt die Planung einschließlich Haustechnik ab Entwurfsplanung in Leistungsphase 3. Die Tragwerksplanung beginnt ab der Genehmigungsplanung in Leistungsphase 4; genaue Angaben werden in der Angebotsphase mitgeteilt. Die Ausführungsplanung ist ab ungefähr April 2027 vorgesehen. Nach Zuschlag erstellt der Auftragnehmer im Rahmen des Generalunternehmervertrags und der Vertragsunterlagen die weitere Planung.

Dach, Gründach und Photovoltaik

In der Kirschstraße und Valentinstraße werden die Satteldächer entfernt und auf der obersten Betondecke Flachdächer ausgebildet. Am Zanderweg wird das Satteldach entfernt und ein zusätzliches Geschoss mit Flachdach errichtet. Alle drei Dächer werden begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Aufstockung am Zanderweg

Am Zanderweg wird ein zusätzliches Geschoss errichtet und der Wohnungsbestand um sechs Wohnungen erweitert. Die vorhandenen annähernd gleichen Wohnungsgrundrisse sind bei der Planung der Aufstockung unter Berücksichtigung der festgestellten Unterschiede zu übernehmen.

Balkone und Loggien

Die bestehenden Balkonplatten im Loggienbereich werden herausgetrennt und durch thermisch entkoppelte, auskragende Konstruktionen ersetzt. Dadurch werden größere Balkonflächen hergestellt. Die vorhandenen und ausgeführten Konstruktionen sowie die Anschlüsse an die Gebäudehülle sind bei den Referenzen und in der Planung besonders nachzuweisen.

Fenster, Rollläden und Eingänge

Fenster, Rollläden und Hauseingangselemente werden entfernt und durch neue Elemente ersetzt. Rohbauöffnungen im Laibungsbereich werden durch Heraustrennen des Innenanschlags vergrößert; Brüstungen und Stürze werden teilweise umgebaut. Gemauerte Eingangsportale erhalten eine entsprechende Vertäfelung.

Fassade und Schadstoffe

Die ungedämmte Gebäudehülle wird durch ein Wärmedämmverbundsystem ergänzt. Eine teilweise Schadstoffsanierung wird durch den Auftraggeber durchgeführt; der weitere Ausschreibungstext ist im vorliegenden Datensatz abgeschnitten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale Anforderungen und Ausschlussgründe

Der Teilnahmeantrag muss vollständig ausgefüllt und mit den vorgesehenen Erklärungen und Nachweisen versehen sein. Erforderlich sind unter anderem ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, eine Erklärung zu Ausschlussgründen und gegebenenfalls Nachweise zu Selbstreinigungsmaßnahmen. Fehlende Pflichtangaben können zum Ausschluss führen.

Betriebshaftpflichtversicherung

Gefordert sind mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden, mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden sowie mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden bei Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenrisiken. Die Gesamtleistung des Versicherers je Versicherungsjahr muss mindestens das Dreifache der jeweiligen Versicherungssumme betragen. Ist noch kein ausreichender Schutz vorhanden, kann eine Eigenerklärung nach Anlage 4.1 mit Zusage zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung vorgelegt werden.

Wirtschaftliche Eignung

Die anrechenbaren jährlichen Gesamtumsätze der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 sind je Bewerber beziehungsweise Bewerbergemeinschaftsmitglied zu erklären. Bewertet werden 1 Punkt ab 12 Mio. € netto, 3 Punkte ab 15 Mio. € netto und maximal 5 Punkte ab mehr als 18 Mio. € netto je Jahr. Ein gesonderter formaler Mindestumsatz ist in den Unterlagen nicht festgelegt.

Technische Eignung und Referenzen

Mindestens eine passende Referenz ist je Hauptreferenzkategorie 1 bis 3 erforderlich; andernfalls erfolgt der Ausschluss von der Wertung. Die Referenzen müssen unterschiedlich sein und als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung ausgeführt worden sein. Erforderlich sind die Ausführung der Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens für die Leistungsphasen 5 und 8. Hauptreferenzen 1 und 2 müssen nicht älter als 5 Jahre, Hauptreferenz 3 nicht älter als 7 Jahre sein, jeweils gerechnet vom Abgabefrist-Termin.

Nachunternehmer und Eignungsleihe

Der Einsatz von Nachunternehmern ist im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen nach Art und Umfang anzugeben. Werden Kapazitäten anderer Unternehmen zur Eignungsleihe genutzt, sind die erbrachten Eignungsanforderungen sowie Name und Sitz dieser Unternehmen anzugeben und eine geeignete Verpflichtungserklärung vorzulegen.

Tariftreue, Mindestentgelt und Sanktionserklärungen

Die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt sowie Erklärungen zu Russland-Sanktionen und zum Mindestlohngesetz sind abzugeben. Nachunternehmer und Verleihunternehmer sind über die einzuhaltenden Arbeitsbedingungen zu informieren; Verpflichtungserklärungen, Abrechnungsunterlagen und prüffähige Beschäftigungsnachweise können auf Anforderung vorgelegt werden.

Auswahl und Verfahrensablauf

Nach dem Teilnahmewettbewerb werden die fünf Bewerber mit den meisten Punkten zur Angebotsabgabe aufgefordert; bei Punktgleichstand entscheidet das Los. Der Bewerberkreis ist auf mindestens fünf und höchstens fünf Bewerber festgelegt. Das Verfahren ist nicht für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Fehlende oder unvollständige Eignungsnachweise können nachgefordert werden.

Referenzprojekte
Mindestens 1 passende Referenz; maximal 2 Projekte werden je Kategorie bewertet. ReferenzenZeitraum: Fertigstellung und Abnahme nicht älter als 5 Jahre, gerechnet vom Abgabefrist-Termin für Teilnahmeanträge.Volumen: Gesamt-BGF des Referenzprojekts greater than 6.000 m²; für Zusatzpunkte ist das Investitionsvolumen für KGR 300–400 anzugeben, mit einer Punkteskala ab 5 Mio. € brutto.

Fertiggestelltes und abgenommenes Modernisierungsprojekt mit Arbeiten an der Gebäudehülle und einer Gesamt-BGF von mehr als 6.000 m². Zulässig sind unter anderem Wohngebäude sowie die in der Anlage G-30g genannten weiteren Bauwerkszuordnungen. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.

Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto und geeignete Nachweise zur Gebäudehülle, BGF, Bauwerkszuordnung, Ausführung als General- beziehungsweise Totalunternehmer und den Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für nachträglich modernisierte Balkone oder Loggien mit konstruktiver Veränderung vergeben werden.

Mindestens 1 passende Referenz; maximal 2 Projekte werden je Kategorie bewertet. ReferenzenZeitraum: Fertigstellung und Abnahme nicht älter als 5 Jahre, gerechnet vom Abgabefrist-Termin für Teilnahmeanträge.Volumen: Mindestens 50 beziehungsweise 60 Wohneinheiten je Referenz; für Zusatzpunkte ist das Investitionsvolumen für KGR 300–400 anzugeben, mit einer Punkteskala ab 5 Mio. € brutto.

Modernisierung eines Wohnungsbauprojekts mit mindestens 50 Wohneinheiten bei BWZ 6100 oder mindestens 60 Einheiten bei BWZ 6200, 6410, 1300 oder 6610. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.

Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto sowie geeignete Nachweise zu Wohneinheiten, BWZ, General- beziehungsweise Totalunternehmerleistung, Kostengruppen 300 und 400 und Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für nachträglich modernisierte Balkone oder Loggien mit konstruktiver Veränderung vergeben werden.

Mindestens 1 passende Referenz; maximal 2 Projekte werden je Kategorie bewertet. ReferenzenZeitraum: Fertigstellung und Abnahme nicht älter als 7 Jahre, gerechnet vom Abgabefrist-Termin für Teilnahmeanträge.Volumen: Aufgestocktes Bestandsgebäude mit mindestens 30 beziehungsweise 40 Wohneinheiten; für Zusatzpunkte ist das Investitionsvolumen für KGR 300–400 anzugeben, mit einer Punkteskala ab 6 Mio. € brutto.

Modernisierung eines Wohnungsbauprojekts mit Aufstockung mindestens eines Bestandsgebäudes. Erforderlich sind mindestens 30 Wohneinheiten bei BWZ 6100 oder mindestens 40 Einheiten bei BWZ 6200, 6410, 1300 oder 6610. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.

Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto sowie geeignete Nachweise zur Aufstockung, Wohneinheiten, BWZ, General- beziehungsweise Totalunternehmerleistung, Kostengruppen 300 und 400 und Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für eine Aufstockung in Holzständerbauweise sowie für die konstruktive Veränderung von Balkonen oder Loggien vergeben werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 48%4–10 · 48%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Verfahren und Zugang
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Angebot und Verhandlungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Volkswohnung GmbH | Vergabekammer Baden-Württemberg
Anschrift
76137 Karlsruhe
Ort
76189 Karlsruhe
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
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Auftraggeber-Website
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Erfüllungsort

Ort der Leistung
76189 Karlsruhe
Baden-Württemberg

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