30062-1002069-2026, Volkswohnung GmbH, VOB/A EU Verhandlungsverfahren mit TNW, Teilnahmewettbewerb, GÜ-Leistungen, Modernisierung eines Wohngebäudes in Daxlanden, Zanderweg 2-4 in 76189 Karlsruhe
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGesucht wird ein Generalübernehmer für die Planung und schlüsselfertige Ausführung der Modernisierung von drei Wohngebäuden in der Zanderweg 2–4, Kirschstraße 43 und 43a sowie Valentinstraße 39 und 41 in Karlsruhe-Daxlanden.
Neben der Erneuerung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Rollläden, Eingängen und Balkonen sind eine Aufstockung um sechs Wohnungen, begrünte Dächer, Photovoltaikanlagen und eine Wärmedämmung vorgesehen. Die Planung beginnt mit Leistungsphase 3; die Ausführung ist ab September 2027 bis zum 28.09.2029 vorgesehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektumfang und Bestand
Die Generalübernehmerleistung betrifft drei Bestandsgebäude aus den Baujahren 1966/67 in der Zanderweg 2–4, Kirschstraße 43 und 43a sowie Valentinstraße 39–41 in Karlsruhe-Daxlanden. Die Gebäude sind massiv errichtet, vollständig unterkellert und überwiegend ungedämmt. Der Bestand umfasst insgesamt 50 Dreizimmerwohnungen mit rund 3.563 m² Wohnfläche. Die Wohnungsgrundrisse sind annähernd identisch; geringe Unterschiede bei Wandstärken, Wandachsen und Türöffnungen sind bei der Planung zu prüfen.
Planung und Haustechnik
Der Generalübernehmer übernimmt die Planung einschließlich Haustechnik ab Entwurfsplanung in Leistungsphase 3. Die Tragwerksplanung beginnt ab der Genehmigungsplanung in Leistungsphase 4; genaue Angaben werden in der Angebotsphase mitgeteilt. Die Ausführungsplanung ist ab ungefähr April 2027 vorgesehen. Nach Zuschlag erstellt der Auftragnehmer im Rahmen des Generalunternehmervertrags und der Vertragsunterlagen die weitere Planung.
Dach, Gründach und Photovoltaik
In der Kirschstraße und Valentinstraße werden die Satteldächer entfernt und auf der obersten Betondecke Flachdächer ausgebildet. Am Zanderweg wird das Satteldach entfernt und ein zusätzliches Geschoss mit Flachdach errichtet. Alle drei Dächer werden begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.
Aufstockung am Zanderweg
Am Zanderweg wird ein zusätzliches Geschoss errichtet und der Wohnungsbestand um sechs Wohnungen erweitert. Die vorhandenen annähernd gleichen Wohnungsgrundrisse sind bei der Planung der Aufstockung unter Berücksichtigung der festgestellten Unterschiede zu übernehmen.
Balkone und Loggien
Die bestehenden Balkonplatten im Loggienbereich werden herausgetrennt und durch thermisch entkoppelte, auskragende Konstruktionen ersetzt. Dadurch werden größere Balkonflächen hergestellt. Die vorhandenen und ausgeführten Konstruktionen sowie die Anschlüsse an die Gebäudehülle sind bei den Referenzen und in der Planung besonders nachzuweisen.
Fenster, Rollläden und Eingänge
Fenster, Rollläden und Hauseingangselemente werden entfernt und durch neue Elemente ersetzt. Rohbauöffnungen im Laibungsbereich werden durch Heraustrennen des Innenanschlags vergrößert; Brüstungen und Stürze werden teilweise umgebaut. Gemauerte Eingangsportale erhalten eine entsprechende Vertäfelung.
Fassade und Schadstoffe
Die ungedämmte Gebäudehülle wird durch ein Wärmedämmverbundsystem ergänzt. Eine teilweise Schadstoffsanierung wird durch den Auftraggeber durchgeführt; der weitere Ausschreibungstext ist im vorliegenden Datensatz abgeschnitten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Anforderungen und Ausschlussgründe
Der Teilnahmeantrag muss vollständig ausgefüllt und mit den vorgesehenen Erklärungen und Nachweisen versehen sein. Erforderlich sind unter anderem ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, eine Erklärung zu Ausschlussgründen und gegebenenfalls Nachweise zu Selbstreinigungsmaßnahmen. Fehlende Pflichtangaben können zum Ausschluss führen.
Betriebshaftpflichtversicherung
Gefordert sind mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden, mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden sowie mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden bei Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenrisiken. Die Gesamtleistung des Versicherers je Versicherungsjahr muss mindestens das Dreifache der jeweiligen Versicherungssumme betragen. Ist noch kein ausreichender Schutz vorhanden, kann eine Eigenerklärung nach Anlage 4.1 mit Zusage zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung vorgelegt werden.
Wirtschaftliche Eignung
Die anrechenbaren jährlichen Gesamtumsätze der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 sind je Bewerber beziehungsweise Bewerbergemeinschaftsmitglied zu erklären. Bewertet werden 1 Punkt ab 12 Mio. € netto, 3 Punkte ab 15 Mio. € netto und maximal 5 Punkte ab mehr als 18 Mio. € netto je Jahr. Ein gesonderter formaler Mindestumsatz ist in den Unterlagen nicht festgelegt.
Technische Eignung und Referenzen
Mindestens eine passende Referenz ist je Hauptreferenzkategorie 1 bis 3 erforderlich; andernfalls erfolgt der Ausschluss von der Wertung. Die Referenzen müssen unterschiedlich sein und als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung ausgeführt worden sein. Erforderlich sind die Ausführung der Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens für die Leistungsphasen 5 und 8. Hauptreferenzen 1 und 2 müssen nicht älter als 5 Jahre, Hauptreferenz 3 nicht älter als 7 Jahre sein, jeweils gerechnet vom Abgabefrist-Termin.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Der Einsatz von Nachunternehmern ist im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen nach Art und Umfang anzugeben. Werden Kapazitäten anderer Unternehmen zur Eignungsleihe genutzt, sind die erbrachten Eignungsanforderungen sowie Name und Sitz dieser Unternehmen anzugeben und eine geeignete Verpflichtungserklärung vorzulegen.
Tariftreue, Mindestentgelt und Sanktionserklärungen
Die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt sowie Erklärungen zu Russland-Sanktionen und zum Mindestlohngesetz sind abzugeben. Nachunternehmer und Verleihunternehmer sind über die einzuhaltenden Arbeitsbedingungen zu informieren; Verpflichtungserklärungen, Abrechnungsunterlagen und prüffähige Beschäftigungsnachweise können auf Anforderung vorgelegt werden.
Auswahl und Verfahrensablauf
Nach dem Teilnahmewettbewerb werden die fünf Bewerber mit den meisten Punkten zur Angebotsabgabe aufgefordert; bei Punktgleichstand entscheidet das Los. Der Bewerberkreis ist auf mindestens fünf und höchstens fünf Bewerber festgelegt. Das Verfahren ist nicht für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Fehlende oder unvollständige Eignungsnachweise können nachgefordert werden.
Fertiggestelltes und abgenommenes Modernisierungsprojekt mit Arbeiten an der Gebäudehülle und einer Gesamt-BGF von mehr als 6.000 m². Zulässig sind unter anderem Wohngebäude sowie die in der Anlage G-30g genannten weiteren Bauwerkszuordnungen. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.
Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto und geeignete Nachweise zur Gebäudehülle, BGF, Bauwerkszuordnung, Ausführung als General- beziehungsweise Totalunternehmer und den Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für nachträglich modernisierte Balkone oder Loggien mit konstruktiver Veränderung vergeben werden.
Modernisierung eines Wohnungsbauprojekts mit mindestens 50 Wohneinheiten bei BWZ 6100 oder mindestens 60 Einheiten bei BWZ 6200, 6410, 1300 oder 6610. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.
Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto sowie geeignete Nachweise zu Wohneinheiten, BWZ, General- beziehungsweise Totalunternehmerleistung, Kostengruppen 300 und 400 und Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für nachträglich modernisierte Balkone oder Loggien mit konstruktiver Veränderung vergeben werden.
Modernisierung eines Wohnungsbauprojekts mit Aufstockung mindestens eines Bestandsgebäudes. Erforderlich sind mindestens 30 Wohneinheiten bei BWZ 6100 oder mindestens 40 Einheiten bei BWZ 6200, 6410, 1300 oder 6610. Ausführung als GU-, GÜ- oder Totalunternehmerleistung mit Kostengruppen 300 und 400 sowie Planungsleistungen mindestens in Lph 5 und 8.
Nachweis über das ausgefüllte Referenzformblatt, ein Referenzfoto sowie geeignete Nachweise zur Aufstockung, Wohneinheiten, BWZ, General- beziehungsweise Totalunternehmerleistung, Kostengruppen 300 und 400 und Planungsleistungen. Zusatzpunkte können für eine Aufstockung in Holzständerbauweise sowie für die konstruktive Veränderung von Balkonen oder Loggien vergeben werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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