Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der AOK Baden-Württemberg für Winterdienstleistungen (Räumen und Streuen) an sieben Standorten der Bezirksdirektion Ludwigsburg-Rems-Murr (u.a. Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Backnang, Murrhardt, Schorndorf, Waiblingen).\n\nGesucht wird ein Auftragnehmer, der vom 01.12. bis 31.03. jährlich die Verkehrssicherheit auf den Außenflächen (Eingänge, Gehwege, Zufahrten, Parkplätze, Rettungswege) sicherstellt und dafür eigenständig Wetter, Personal und Geräte organisiert.\n\nAngebotsfrist: 05.10.2026, 10:00 Uhr – Einreichung elektronisch über die Vergabeplattform DTVP. Vertrag beginnt am 01.12.2026, Laufzeit 24 Monate, optional verlängerbar bis maximal 48 Monate. Zuschlag erfolgt allein nach dem Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Gesamt-/Wertungssumme)100%
Niedrigste Gesamt-/Wertungssumme aller sieben Standorte, ermittelt aus den drei Preispositionen (Vorhaltepauschale, Einsatzpauschale Streuen, Einsatzpauschale Räumen und Streuen). Bei Gleichstand entscheidet die Summe der monatlichen Bereitschafts-/Vorhaltepauschalen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungsgegenstand und Geltungsbereich
Räum- und Streudienste zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit auf sämtlichen Außenflächen der sieben Standorte der AOK-Bezirksdirektion Ludwigsburg-Rems-Murr.\n\nZu den zu räumenden Flächen gehören:\n- Eingangsbereiche\n- Gehwege\n- Zufahrten\n- Parkplätze\n- Treppen\n- Flucht- und Rettungswege\n\nDer Auftragnehmer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht vollständig und eigenverantwortlich – ohne gesonderte Aufforderung durch den Auftraggeber.
Leistungszeitraum und Einsatzbereitschaft
Eigenleistungen des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer stellt alles, was für den Winterdienst nötig ist, selbst bereit:\n- Fahrzeuge, Maschinen und Geräte\n- Streumittel (umweltverträgliche Mittel bevorzugt; Auftausalz nur, wenn zulässig oder zwingend nötig)\n- Ausreichend qualifiziertes Personal inkl. Schutzausrüstung\n- Eigenverantwortliche Wetterüberwachung mit selbstständigem Auslösen der Einsätze\n- Vollständige Einsatzdokumentation jedes Einsatzes (Datum, Beginn/Ende, Standort, Leistungsart, verbrauchte Streumittelmenge)\n- Schneelagerung vor Ort – ohne Parkplatzbelegung und ohne freie Feuerwehrzufahrten, Entwässerungseinrichtungen usw. zu blockieren.
Standorte und Flächengrößen
| Standort | Adresse | ca. Räumfläche |\n|---|---|---|\n| Bietigheim-Bissingen | Im Aurain 1 | 420 m² |\n| Ludwigsburg KundenCenter | Gottlob-Molt-Str. 1 | 2.000 m² |\n| Ludwigsburg ehem. Gesundheitszentrum | Gottlob-Molt-Str. 9 | 100 m² |\n| Backnang | Sulzbacher Str. 29 | 300 m² |\n| Murrhardt | Hauptstr. 12 | 30 m² |\n| Schorndorf | Heinkelstr. 15 | 1.100 m² |\n| Waiblingen | Schorndorfer Str. 32 | 1.100 m² |\n\nZugangsbesonderheiten: An den Standorten Ludwigsburg KundenCenter, Schorndorf und Backnang ist der Zugang über ein Schrankensystem erforderlich. Die Sperrschranken-Regelung wird nach Zuschlag abgestimmt.
Preisstruktur
Für jeden der sieben Standorte sind drei Preispositionen anzugeben:\n1. Monatliche Bereitschafts-/Vorhaltepauschale (Vergütung für die ständige Einsatzbereitschaft)\n2. Einsatzpauschale nur Streuen je Einsatz, inklusive Streumittel\n3. Einsatzpauschale Räumen und Streuen je Einsatz, inklusive Streumittel
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Persönliche Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere:\n- Keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen (§ 31 UVgO, § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB)\n- Keine Vorstrafen gemäß §§ 123, 124 GWB\n- Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation\n- Keine Verurteilung gem. § 22 LkSG, kein Verstoß gem. § 13 Abs. 1 BTTG\n- Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen\n- Keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in früheren Vergabeverfahren
Rechtliche und sozialversicherungsrechtliche Verpflichtungen
Einhaltung von:\n- Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG)\n- Mindestlohngesetz (MiLoG)\n- Sozialversicherungsrechtlichen Pflichten\n- Berufsgenossenschaftlichen Pflichten\n- Arbeitserlaubnis der eingesetzten Mitarbeiter (soweit erforderlich)
Möglichkeit der Eignungsleihe
Bieter können fehlende Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch, beruflich) durch Eignungsleihe über andere Unternehmen oder freie Mitarbeiter nachweisen.\n\nWichtig:\n- Bei finanzieller Eignungsleihe besteht gesamtschuldnerische Haftung\n- Der Eignungsleihgeber muss das jeweilige Kriterium tatsächlich erfüllen\n- Die Kapazitäten müssen für die gesamte Vertragslaufzeit (inkl. Verlängerungen) zur Verfügung stehen\n- Beim Eignungsleihgeber dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen
Unterauftragnehmer
Wesentliche Leistungen dürfen nur mit Zustimmung der Auftraggeberin an Unterauftragnehmer vergeben werden. Der Auftragnehmer bleibt als Generalunternehmer verantwortlich.
Mindestens 1 Referenz über Winterdienstleistungen einschließlich Räum- und Streuleistungen aus den letzten 3 Kalenderjahren, an insgesamt mindestens 3 Standorten und mit einer gesamten Räum-/Streufläche von mindestens 2.500 m²
Vergleichbarkeit nur über Art/Leistung – Standorte und Flächen werden zusammengerechnet; Pflichtangaben je Referenz: Auftraggeber mit Anschrift, Ansprechpartner, Telefon, Auftragswert (EUR/netto, jährlich), Auftragszeitraum, Anzahl Standorte, Räum-/Streufläche in m², Kurzbeschreibung