Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Görlitz sucht einen anerkannten Suchtberatungsträger, der ab dem 1. Januar 2027 die externe Suchtberatung für Gefangene übernimmt.
Was ist zu tun?
Wie und bis wann?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis50%
Der angebotene Preis (brutto) pro AKA/Jahr für die externe Suchtberatung.
- Konzept zur Leistungserbringung40%
Konzept zur Leistungserbringung mit Mindestinhalten gemäß Leistungsbeschreibung.
- Qualitätssicherung10%
Einhaltung aller geforderten Kriterien, Darstellung der Leistungsfähigkeit gemäß Anlage 2 (u.a. Eigenerklärungen zu Supervision, Fortbildung, Referenzen, Qualifikationsnachweise, Rahmenkonzeption).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Rahmen
Auftraggeber: Justizvollzugsanstalt Görlitz, Postplatz 18, 02826 Görlitz
Gegenstand: Externe Suchtberatung von Gefangenen in der JVA Görlitz im Rahmen eines Versorgungsvertrags
Personalumfang: 1,0 Vollzeitstelle (z. Zt. 39 Stunden/Woche)
Zeitliche Aufteilung:
Vertragslaufzeit:
Vergütung: Jährlicher Pauschalbetrag pro Vollzeitstelle, ausgezahlt in vier gleichen Quartalsraten (letzter Monat jedes Quartals: März, Juni, September, Dezember).
Aufgaben und Leistungen
Die Fachkraft erbringt folgende Leistungen für suchtkranke, suchtgefährdete Gefangene und deren Angehörige:
Organisation, Dokumentation und Kooperation
Vertretung: Sicherstellung der Vertretung im Urlaubs- und Krankheitsfall
Qualitätssicherung: Bereitschaft zur Teilnahme an Qualitätssicherungsmaßnahmen, wöchentliche Fallbesprechungen im Team, 10 Stunden Einzel- oder Gruppensupervision pro Jahr, mindestens 1 Weiterbildung pro Jahr zum Thema Arbeit mit suchtkranken Gefangenen, Schulungen zur Suizidprävention und Deeskalation
Räumliche Voraussetzungen (von der JVA gestellt): Personensicherungssystem, Büroarbeitsplatz mit Internet/Intranet (Basis-Web), abschließbarer Schrank, blick- und schallgeschützter Beratungsplatz mit Telefon und Flipchart, Gruppenraum (bis 12 Personen) mit Moderationsmaterial, Zugang zu Dolmetscherleistungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und wirtschaftliche Eignung des Bieters
Institutionelle Anerkennung als Suchtberatungsstelle
Fachliche Qualifikation des eingesetzten Personals (Ausschlusskriterium)
Mindestens eine einzusetzende Fachkraft muss folgende Voraussetzungen erfüllen:
Pflichtabschluss (eine der Optionen):
UND mindestens eine der folgenden Qualifikationen:
Berufliche Vorerfahrung im Suchtbereich ist wünschenswert. Der Qualifikationsnachweis ist vor Vertragsunterzeichnung zu erbringen.
Empfohlene Zusatzqualifikationen (laut Rahmenkonzeption):
Organisatorische Eignung und Bereitschaften
Referenzen und Fortbildung
Referenzen (Ausschlusskriterium):
Fortbildung:
Vergleichbare Suchtberatungsleistungen für öffentliche Auftraggeber
Mindestens 1 Referenz aus Maßregelvollzug, psychiatrischen Einrichtungen oder Justizvollzugseinrichtungen. Pflichtangaben je Referenz: Leistungsumfang, Vertragsdauer, Auftraggeber, Auftragssumme, Ansprechpartner (Name, Telefon, E-Mail). Ausschlusskriterium bei Fehlen.