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Altablagerungsstelle Dörnberg, ehem. Industrieabfalldeponie Laurenburg; Tagesbruch

Struktur- und Genehmigungsdirektion NordKoblenz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Beratungs-, Planungs-, Begleit- und Auswertungsleistungen für die geotechnisch-altbergbauliche und hydrologische Untersuchung der ehemaligen Berge- und Flotationshalde bei Laurenburg.

Leistungen umfassen unter anderem Bestandsaufnahme, Untersuchungskonzept, Monitoring, Gefährdungsbeurteilung, Vorplanung sowie den Vergleich von mindestens drei Varianten. Die Ausschreibung ist nicht in Lose aufgeteilt.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 25. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Referenzprojekte seit1. Jan. 2016
Mindestlohn 9,19 €1. Jan. – 31. Dez. 2019
Mindestlohn 9,35 €1. Jan. – 31. Dez. 2020
Mindestlohn 9,50 €1. Jan. – 30. Juni 2021
Mindestlohn 9,60 €1. Juli – 31. Dez. 2021
Mindestlohn 9,82 €1. Jan. – 30. Juni 2022
Mindestlohn 10,45 €1. Juli – 30. Sep. 2022
Mindestlohn 12,00 €1. Okt. 2022 – 31. Dez. 2023
Mindestlohn 12,41 €1. Jan. – 31. Dez. 2024
Tagesbruch besteht1. März 2024
Mindestlohn 12,82 €1. Jan. – 31. Dez. 2025
Alternativangebote18. Mai 2026
Ortstermin 14.07.202614. Juli 2026
Tagesbruch festgestellt21. Juli 2026
Fotodokumentation10. Aug. 2026
LGB-Stellungnahme13. Aug. 2026
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Besichtigung bisca. 11. Nov. 2026
Bieterfragen-Frist20. Nov. 2026
Angebotsfrist25. Nov. 2026
Angebotsöffnung25. Nov. 2026
Bindefrist25. Nov. – 16. Dez. 2026
Zuschlag16. Dez. 2026
Monitoring LaufzeitDatum offenRegelbeobachtungszeitraum von 12 Monaten ab Inbetriebnahme des Monitorings; kein Startdatum bekannt.
Begleitung ErkundungsarbeitenDatum offen10 Tage fachliche Begleitung der Erkundungs- und Messstellenarbeiten; konkreter Zeitplan fehlt.
ZwischenberichtDatum offenNach Abschluss der Bestandsaufnahme und Festlegung des Untersuchungs- und Monitoringkonzepts.
Prüfung SchlussrechnungDatum offenZwei Wochen nach Eingang der Schlussrechnung beim Auftraggeber.
ZahlungszielDatum offen30 Tage nach Leistungserbringung und Eingang einer prüfbaren Rechnung.
Rückgabe AktenmaterialDatum offenSpätestens eine Woche nach Erfüllung des Auftrags.
Aufbewahrung VergabeunterlagenDatum offenMindestens fünf Jahre nach Vorlage der Schlussrechnung.
HaftpflichtversicherungDatum offenVon Vertragsbeginn bis zum Ende des Projekts aufrechtzuerhalten.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Preis50%

    Das günstigste Angebot erhält maximal 5 Punkte. Angebote bis zum doppelten niedrigsten Preis werden linear interpoliert; ein fiktives Angebot mit dem doppelten niedrigsten Preis sowie alle darüber liegenden Angebote erhalten 0 Punkte.

  • Projektteam50%

    Das Projektteam muss aus mindestens zwei Mitarbeitern bestehen. Für jedes Teammitglied sind Qualifikation und Berufserfahrung darzustellen. Die Wertung erfolgt anhand der Berufserfahrung im Bereich Altbergbau/Geotechnik, Umwelttechnik und Hydrogeologie; maximal sind 5 Punkte möglich.

KI-Hinweis: Die Bewertungsmatrix enthält zwei aktive Zuschlagskriterien mit eindeutigen Gewichtungen sowie eine konkrete Preisinterpolation und Punktsystematik für das Projektteam.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektorganisation und Bestandsaufnahme

Sichtung, Ordnung und fachliche Auswertung der bereitgestellten Unterlagen sowie Erstellung einer Bestands- und Defizitanalyse. Die Geländeaufnahme umfasst unter anderem den Haldenkörper, Böschungen, das Regenrückhaltebecken, den Tagesbruch, das Hurbachtal, den Hurbachkanal sowie sichtbare Entwässerungseinrichtungen. Verformungen, Risse, Senken, Erosionen, Vernässungen und Wasseraustritte werden kartiert und dokumentiert. Ergebnisse sind in einem georeferenzierten Lageplan, Profilen und einer Fotodokumentation darzustellen.

Untersuchungs- und Monitoringkonzept

Erstellung eines abgestimmten Konzepts für geotechnisch-altbergbauliche und hydrologische Untersuchungen sowie für das Monitoring. Das Konzept legt Untersuchungsstellen, Messstellen, Messgrößen, Messverfahren, Messintervalle, Verantwortlichkeiten sowie Schwellenwerte und Alarm- und Meldewege fest. Berücksichtigt werden unter anderem Grundwasser, Porenwasserdruck, Wasserstände, Niederschlag, Setzungen, Verformungen, der Zustand des Hurbachkanals und mögliche Schwermetallbelastungen. Bohr-, Aufschluss- und Laborleistungen durch Dritte sind nicht Bestandteil dieses Auftrags.

Vergabeunterlagen und Begleitung von Erkundungsarbeiten

Erstellung fachtechnischer Vergabeunterlagen für später zu vergebende Aufschluss-, Messstellen-, Monitoring-, Labor- und Nebenleistungen. Dazu gehören Leistungsbeschreibungen, ein bepreisbares Leistungsverzeichnis, Mengenansätze, technische Vorbemerkungen, Pläne und Qualitätsanforderungen. Die Auftragnehmerin wirkt fachlich bei Bieterfragen, Angebotsprüfung und Vergabevorschlägen mit. Bei späteren Erkundungs- und Messstellenarbeiten werden Unterlagen geprüft, Arbeiten fachlich begleitet, Ergebnisse qualitätskontrolliert und digital im Anzeigeportal des LGB abgelegt.

Gefährdungsbeurteilung und Variantenvergleich

Die Untersuchungs- und Monitoringergebnisse werden zu einem ingenieurgeologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Standortmodell verarbeitet. Daraus werden maßgebende Bemessungssituationen, Standsicherheitsberechnungen, Szenarien, Einwirkungsbereiche, Risikoeinstufungen, Unsicherheiten und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Tagesbruch, Hohlraum- und Kanalzustand sowie Verbrüche, Erosion, Suffosion und Stauprozesse werden beurteilt. Mindestens drei sinnvoll unterscheidbare Varianten für Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen werden auf Vorplanungsniveau verglichen, einschließlich technischer Randbedingungen, Umsetzbarkeit, Unterhaltungsbedarf, verbleibender Risiken und Grobkostenschätzung. Detail- und Ausführungsplanung sowie die Begleitung späterer Bauleistungen sind nicht enthalten.

Berichte, Termine und Datenübergabe

Nach Abschluss der Bestandsaufnahme und Festlegung des Konzepts ist ein Zwischenbericht zu erstellen. Für das laufende Monitoring sind monatliche Kurzberichte über die Messdaten, Niederschläge und Sichtkontrollen vorgesehen; auffällige Messwerte und Funktionsausfälle sind unverzüglich zu melden. Die Leistung umfasst außerdem Ergebnis- und Entscheidungsvermerke sowie regelmäßige Besprechungen und anlassbezogene Ortstermine im Raum Koblenz und im Bereich der Flotationshalde Laurenburg. Berichte sind als PDF, Pläne zusätzlich in bearbeitbarem GIS-, Raster- oder Vektorformat und Messdaten in tabellarischer Form zu übergeben. Bedarfsleistungen dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Beauftragung erbracht werden.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Qualifikation und Projektteam

Das Projektteam muss aus mindestens zwei Mitarbeitern bestehen. Für jedes Teammitglied sind Qualifikation, Berufserfahrung und Referenzprojekte aus den Bereichen Altbergbau, Geotechnik, Umwelttechnik und Hydrogeologie darzustellen. Erfahrungen mit Flotationshalden sind besonders zu berücksichtigen. Eine verantwortliche Projektleitung ist zu benennen.

Referenzen und Versicherung

Geeignete Referenzprojekte müssen seit dem 01.01.2016 bearbeitet worden sein und die in der Eignungserklärung genannten Leistungsbereiche abdecken. Für jedes Projekt sind Empfänger, Ansprechpartner, Leistungszeit und Rechnungswert anzugeben. Die Berufshaftpflichtversicherung ist durch eine Eigenerklärung nachzuweisen. Ein Mindest-Rechnungswert für Referenzen ist nicht festgelegt.

Erklärungen und Nachunternehmer

Erforderlich sind die KMU-Eigenerklärung, die Scientology-Schutzerklärung sowie die je nach Anwendbarkeit erforderliche LTTG-Erklärung. Nachunternehmer sind bereits bei Angebotsabgabe zu benennen und müssen die einschlägigen Anforderungen erfüllen. Bietergemeinschaften, Eignungsleihe und die Einbindung qualifizierter Nachunternehmer sind zugelassen, sofern die Verfügbarkeit der erforderlichen Mittel nachgewiesen wird.

Zugang und Eignungsvoraussetzungen

Die Teilnahme am Ortstermin zur Besichtigung der Örtlichkeit ist zwingende Voraussetzung für die Angebotsabgabe. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Konkrete quantitative Schwellenwerte für Umsatz, Unternehmensgröße oder Referenzaufträge werden nicht genannt.

Referenzprojekte
Zeitraum: Seit dem 01.01.2016 bearbeitet.

Geotechnische, altbergbauliche und hydrogeologische Untersuchungen zur Standsicherheitsbeurteilung von Halden oder vergleichbaren Erdbauwerken; Konzeption und Auswertung geotechnischer und hydrologischer Monitoringsysteme; Untersuchungen und Maßnahmen im Altlastenbereich. Erfahrungen mit Flotationshalden sollen besonders kenntlich gemacht werden.

Für jedes Projekt sind der öffentliche oder private Empfänger, ein Ansprechpartner, die Leistungszeit und der Rechnungswert anzugeben. Die Vorlage erfolgt mittels Eigenerklärung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 68%4–10 · 26%11+ · 6%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Zwingende Termin- und Verfahrensanforderungen
Angebotsformular und Preise
Eignung und Referenzen
Erklärungen und weitere Unterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
Anschrift
56068 Koblenz
Ort
56068 Koblenz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56068 Koblenz
Rheinland-Pfalz

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