Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Abwasserverbands Bergstraße (AVBB-2026-0002).
Auf der Kläranlage Weinheim (Altau 10, 69469 Weinheim) wird die Schlammbehandlung im Bereich des Faulbehälterkomplexes saniert. Die Arbeiten finden bei laufendem Kläranlagenbetrieb im Kellergeschoss statt und umfassen im Wesentlichen:
Es handelt sich um einen Einzelauftrag ohne Lose. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform mit qualifizierter elektronischer Signatur einzureichen. **Angebotsfrist: 22.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – alleiniges Wertungskriterium gemäß Nr. 5.5 des Anschreibens.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Baustelleneinrichtung und Gerüste
Einrichten, Vorhalten, Unterhalten und Räumen der Baustelle für den gesamten LV-Umfang inklusive Logistik, Baustrom und Bauwasser, Schutzmaßnahmen sowie Arbeits- und Schutzgerüsten (Lastklasse 4, bis ca. 5,00 m Bearbeitungshöhe, ca. 15 m²).
Arbeitszeiten: werktags 07:00–18:00 Uhr; außerhalb nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers. Die Bestandsdämmung der betroffenen Rohrleitungen wird im Vorfeld durch den Auftraggeber entfernt.
Räumliche und betriebliche Rahmenbedingungen
Die Arbeiten finden im Kellergeschoss des Faulbehälterkomplexes bei laufendem Kläranlagenbetrieb statt. Die Kläranlage darf über das unvermeidbare Maß hinaus nicht beeinträchtigt werden. Es ist mit kontaminierten Bereichen zu rechnen (SGS-Sachverständigenbericht steht aus); es gelten Ex-Zonenpläne für explosionsgefährdete Bereiche. Die Montagehöhen liegen überwiegend zwischen ca. 2,20 m und 2,60 m (Kriech-/Kopfstoßhöhe); die Abstimmung mit anderen Gewerken erfolgt über die örtliche Bauüberwachung.
Demontage Bestandsanlagen
Ausbau und Entsorgung der bestehenden Verrohrung und Maschinentechnik des Umwälzkreislaufs:
Neue Aggregate und Maschinentechnik
Lieferung und Montage folgender Aggregate:
Erdung/Potentialausgleich: 556 Überbrückungen aus Edelstahl an Flanschstellen.
Neuverrohrung in Edelstahl
Erstellung und Montage der neuen Verrohrung in Edelstahl Werkstoff 1.4571 oder 1.4404, längsnahtgeschweißt, gebeizt und passiviert. Längenübersicht:
Lieferung inkl. Formstücke (Bögen 90°/45°/<45° in DN 50–250, T-Stücke seitengleich/reduziert, Reduzierungen, Glattflansche DN 40–250, Einschweißmuffen/Nippel 1"/2", Gewindefittings 1"/2") sowie Kürzen und Wiederverbinden der Bestandsleitung DN 40 aus 1.4571.
Armaturen, Kompensatoren und Verbindungsmaterial
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Eigenerklärungen zur Eignung – KEV 179)
Vom Bieter sind Eigenerklärungen zur Eignung abzugeben (KEV 179 AngErg Eignung), sofern keine gültige Präqualifikation (PQ-Nummer) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorgelegt wird. Die Erklärungen umfassen:
Nach Aufforderung zur engeren Wahl sind zusätzlich nachzureichen: schriftliche Bestätigungen der Auftraggeber zu Referenzen, Ansprechpartner, durchschnittlich Beschäftigte nach Lohngruppen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft.
Vergleichbare Referenzen
Der Bieter muss mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren nachweisen. Vergleichbar sind insbesondere Demontage und Montage von Rohrleitungen und maschinentechnischen Anlagenteilen, insbesondere Edelstahlrohrleitungen. Pro Referenz sind Baumaßnahme, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Leistung, Auftragswert, Ausführungszeit, eigener Leistungsanteil, eingesetzte Arbeitskräfte, besondere Anforderungen und die Rolle (Hauptunternehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer) anzugeben.
Fachliche Qualifikation – Schweißtechnik
Vom Bieter sind folgende schweißtechnische Qualifikationen nachzuweisen:
Die Nachweise sind vor Beginn der Arbeiten vorzulegen.
Eignung für Arbeiten im Abwasserbereich
Der Bieter muss seine Eignung für Arbeiten im Abwasserbereich durch geeignete Nachweise entsprechend den einschlägigen Regelwerken der DWA und des DVGW belegen. Für Förderanlagen sind zudem hydraulische, steuerungstechnische und elektrische Funktionsgewährleistung nachzuweisen.
Material- und Bauteilnachweise
Für sämtliche zur Ausführung vorgesehenen Baustoffe, Bauteile und Produkte sind erforderliche Eignungs- und Gütenachweise, technische Datenblätter, Herstellerinformationen, Einbauanweisungen und Konformitätserklärungen vorzulegen. Für Gummikompensatoren ist der Eignungsnachweis bezüglich Medium, Betriebsdruck, Temperatur und Einbausituation vor Bestellung zu erbringen. Sämtliche Unterlagen sind in deutscher Sprache zu übergeben.
Tariftreue und Mindestlohn (LTMG-BW / AEntG / MiLoG)
Der Bieter muss die Verpflichtungserklärung Mindestlohn nach LTMG-BW (KEV 179.3) abgeben und sich verpflichten:
Verstöße gegen das LTMG-BW werden mit einer Vertragsstrafe belegt (1 % der Abrechnungssumme, max. 5 % kumuliert). Die Verpflichtungserklärung gilt sinngemäß auch für Nachunternehmer und Verleihunternehmen.
Sprachanforderung
Sämtliche Unterlagen, Nachweise und Dokumentationen sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Vergleichbare Leistungen: Demontage/Montage von Rohrleitungen und maschinentechnischen Anlagenteilen, Edelstahlrohrleitungen
Bei Aufforderung zur engeren Wahl: schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Ansprechpartner beim Auftraggeber; Angaben zu Baumaßnahme, Ort, Bauherr, Leistung, Auftragswert, Ausführungszeit, eigener Leistung, eingesetzten Arbeitskräften, besonderen Anforderungen, Rolle (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer)