Architektenleistung - Energetische Sanierung TH Don Bosco
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Haan (Gartenstadt Haan) für Architektenleistungen zur energetischen Sanierung der denkmalgeschützten Turnhalle der KGS Don Bosco (Baujahr 1960).
Was zu tun ist: Es wird ein Honorarangebot für Architektenleistungen gemäß HOAI §35 (Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1–9) erwartet. Zunächst sollen nur die Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung) beauftragt werden – die weiteren Phasen 4–9 bleiben vorbehalten, ein Anspruch darauf besteht nicht.
Rahmenbedingungen:
Einzureichen sind u.a.: Honorarangebot mit Preisblättern, Referenzen für vergleichbare Sanierungen (mind. 3 in den letzten 8 Jahren, vorrangig Schul- oder Sportbauten), Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen und zur Haftpflichtversicherung (Deckungssumme 3 Mio. €).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Honorarkosten)100%
Für die Bewertung der Honorarkosten werden die unter 4. angebotenen Honorare und Stundensätze zugrunde gelegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand & Projektrahmen
Energetische Sanierung der denkmalgeschützten Turnhalle Don Bosco an der KGS Don Bosco, Thienhausener Str. 24, 42781 Haan.
Beauftragungsumfang (stufenweise)
Verbindlich beauftragt werden zunächst nur die Leistungsphasen 1–3 gemäß HOAI §35 (Grundlagenermittlung 2 %, Vorplanung inkl. Kostenschätzung 7 %, Entwurfsplanung inkl. Kostenberechnung 15 %).
Die Leistungsphasen 4–9 (Genehmigungsplanung 4 %, Ausführungsplanung 25 %, Vorbereitung der Vergabe 10 %, Mitwirkung bei Vergabe 4 %, Objektüberwachung 32 %, Objektbetreuung 2 %) werden zunächst nicht beauftragt – ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
Inhalt der Phasen 1–3
Besondere Leistungen (separate Vergütung)
Anlagen zum Angebot
Dem Angebot liegen folgende Unterlagen bei: Bestandspläne (Grundrisse, Schnitt, Ansichten), Lageplan und Fotos (Fotodokumentation des Objekts vom 16.07.2026).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenHaftpflichtversicherung
Der Bieter muss sich verpflichten, eine Schadenshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für sonstige Schäden mit einer jeweils ausreichenden Deckungssumme abzuschließen bzw. nachzuweisen. Konkret gefordert: Deckungssumme 3.000.000 € je Schadensfall (Personen- und sonstige Schäden), gültig ab Vertragsbeginn für die gesamte Vertragslaufzeit. Ohne diese Erklärung erfolgt der Ausschluss des Angebots von der Wertung; bei Nicht-Nachreichen des Versicherungsnachweises auf Anforderung ebenfalls Ausschluss.
Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung einzureichen, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen – insbesondere keine Verurteilung wegen Straftaten (Betrug, Subventionsbetrug, Bestechung, Geldwäsche, Terrorismus, Menschenhandel), keine Insolvenz, keine schweren Verfehlungen, keine Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen, keine wettbewerbsbeschränkenden Vereinbarungen, keine Interessenkonflikte, keine mangelhafte früherer Auftragsdurchführung. Auch steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Verpflichtungen müssen erfüllt sein; weitere Ausschlussgründe nach § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG.
Referenzen & Projektteam
Vorlage vergleichbarer Referenzen – bevorzugt energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden sowie Sport- oder Schulgebäuden – sowie Benennung der vorgesehenen Projektleitung und des Projektteams, Angaben zur Verfügbarkeit und zum geplanten Bearbeitungszeitraum. Konkret verlangt werden mindestens 3 Referenzen für Schulbauten oder Sporthallen (Neubau oder Sanierung) aus den letzten 8 Jahren mit Auftraggeber, Gegenstand, Zeitraum, Ansprechpartner und Telefonnummer.
Eignungsleihe & Unterauftragnehmer
Wirtschaftliche/finanzielle sowie technische/berufliche Leistungsfähigkeit können auch durch ein Drittunternehmen (Eignungsleihe, § 47 VgV) nachgewiesen werden. Dafür ist die Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe vom Drittunternehmen einzureichen, inklusive Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB sowie Erklärungen zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Bei Unterauftragnehmern prüft die Auftraggeberin Ausschlussgründe nach § 123 GWB (zwingend) und § 124 GWB (fakultativ) vor Zuschlag.
Bietergemeinschaften
Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied den Eignungsanforderungen genügen wie der Bieter selbst. Es sind alle Mitglieder namentlich aufzuführen, ein bevollmächtigter gemeinsamer Ansprechpartner zu benennen, die kartellrechtliche Zulässigkeit (§ 1 GWB) zu erklären, eine wirtschaftliche Begründung der BG abzugeben und im Auftragsfall eine Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung anzunehmen.
Mindestlohn / Gewerberechtliche Voraussetzungen
Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO wird für den Zuschlagsempfänger von Amts wegen angefordert (§ 1 MiLoG). Erklärung gem. Ziff. 6 des Angebotsschreibens zu gewerberechtlichen Voraussetzungen.
Mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Projekte; vorrangig energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden sowie Sport- oder Schulgebäuden (Neubau oder Sanierung)
Pro Referenz: Name und Anschrift des Auftraggebers, Gegenstand des Auftrags/Objekts, Zeitraum, Ansprechpartner, Telefonnummer
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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