Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenIm Auftrag des Landes Baden-Württemberg (Vermögen und Bau, Amt Tübingen) wird ein Generalplaner für den Ersatzneubau eines Parkhauses mit ca. 900–1.000 Stellplätzen auf dem Campus Morgenstelle der Universität Tübingen gesucht.
Standort: Auf der Morgenstelle / Schnarrenbergstraße 1, 72076 Tübingen.
Bauwerkskosten: ca. 22,5 Mio. EUR brutto.
Das neue Parkhaus soll die bestehenden Parkhäuser *Ebenhalde* und das Parkhaus der BG-Unfallklinik ersetzen und künftig gemeinsam von Universität Tübingen, BG-Unfallklinik und Universitätsklinikum Tübingen genutzt werden.
Gefordert werden Generalplanerleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 1 (Gebäude und Innenräume), also Architekten- und Fachplanerleistungen für:
Aktuell beauftragt sind die Leistungsphasen 2–4 (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung); die weiteren Phasen 5–9 sollen optional beauftragt werden. Bis 2030 soll das Bauwerk treibhausgasneutral hergestellt werden – mit PV-Dach und teils fassadenintegrierter PV.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig). Teilnahmeanträge bis 18.09.2026, 23:59 Uhr über das Vergabeportal. Aus 3–5 zugelassenen Bietern werden nach Angebotsabgabe (Frist 13.10.2026, 23:59 Uhr) und Auftragsgespräch der/die Auftragnehmer ausgewählt.
Zuschlagskriterien (2. Stufe):
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar10%
Geprüfte Honorarsumme inkl. Zuschläge, Besondere Leistungen, Nebenkosten. Lineare Interpolation zwischen niedrigstem und doppeltem Honorar.
- Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie deren Auslastung und Verfügbarkeit35%
Oberkriterium: Bewertung des Personals hinsichtlich Qualifikation, Erfahrung, Auslastung und Verfügbarkeit
- Projektabwicklung55%
Oberkriterium: Bewertung der methodischen Herangehensweise an die Projektabwicklung
Honorar: Das Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme erhält die Höchstpunktzahl. Null Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten geprüften Honorarsumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls null Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabenstellung und Projektziel
Beauftragungsumfang und Vertragsrahmen
Übergreifende Planungsanforderungen
Terminrahmen (Meilensteine)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Berufszulassung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Rechtliche und tariftreuebezogene Anforderungen
Verfahrensrahmen und Eignungsgrenzen
Mindestens 2 Referenzen aus den letzten 3 Jahren über vergleichbare Hochbau- bzw. Parkhaus-/Ingenieurbau-Projekte
Pro Referenz: Auftraggeber, Fertigstellungszeitpunkt, bearbeitete Leistungsphasen; als Anlage Fotos, Planauszüge und genaue Beschreibung. Bei ARGen: Referenzen aller Mitglieder anrechenbar. Bei Eignungsleihe: Referenzen je Büro einzeln vorlegen + Erklärung zur Kapazitätsbereitstellung.
In der 2. Stufe (Präsentation): maximal 2 Referenzobjekte zur Darstellung der Herangehensweise an die Aufgabe
Bewertet als Teil der Projektabwicklung (40 % davon), mit Auftraggeberbezug