Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenEs werden Architektenleistungen für die Außenanlagen (Freianlagen) der Hochschule Heilbronn vergeben. Geplant werden rund 2.700 m² Dachbegrünung mit PV-Anlage, etwa 1.700 m² Wege-, Platz- und Aufenthaltsflächen sowie ca. 2.100 m² Wiesenflächen, dazu ein Baumschutzkonzept, drei neue Fluchttreppenhäuser mit Wegen und die Integration eines Brunnen-Kunstwerks. Die Maßnahme läuft in zwei Bauabschnitten.
Es handelt sich um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren: Zunächst ist ein Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen einzureichen; erst nach Aufforderung wird in Stufe 2 ein Honorarangebot abgegeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie deren Auslastung und Verfügbarkeit50%
- Projektabwicklung30%
- Honorar20%
Zum Beispiel Zuschläge, Besondere Leistungen, Nebenkosten. Lineare Interpolation: niedrigste Honorarsumme erhält Höchstpunktzahl, das Doppelte der niedrigsten Honorarsumme erhält null Punkte.
Honorar: Das Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme erhält die Höchstpunktzahl. Null Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten geprüften Honorarsumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls null Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Planungsleistung
Architektenleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 2 (Freianlagen) – Grundleistungen der Leistungsphasen 1–9 sowie Besondere Leistungen der Phasen 1–4 und 9.
Zunächst werden die Leistungsphasen 1–3 für die Gesamtmaßnahme beauftragt; ab Leistungsphase 5 erfolgt die Aufteilung in zwei Bauabschnitte. Der Auftraggeber beabsichtigt, die weiteren Leistungsphasen 4–9 zu übertragen – es besteht aber kein Rechtsanspruch darauf.
Freianlagen und Außenanlagen
Neuordnung der Freianlagen rund um die Bauteile E und F sowie Anbindung an die bestehende Campus-Freianlage.
Dachbegrünung
Planung der extensiven Dachbegrünung beider Bauteile E und F (ca. 2.700 m²) in Kombination mit PV-Aufbauten und technischen Aufbauten.
Nicht enthalten: Tragkonstruktion, Wärmedämmung, Dachabdichtung, Dachentwässerung, PV-Planung und technische Anlagen sowie restauratorische/konservatorische Fachplanung.
BIM und Datenmanagement
Die Planung ist durchgängig in der BIM-Methode durchzuführen.
Kostenrahmen und Termine
Kostenobergrenze der Gesamtmaßnahme (brutto):
Geplante Eckpunkte:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufsrechtliche Qualifikation
Der Bieter muss als Architekt oder Landschaftsarchitekt (Freianlagenplaner) bei der zuständigen Architektenkammer eingetragen sein. Die Leistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten (Landesbauordnung Baden-Württemberg). Mögliche Rechtsformen: freiberufliche Architekten, GbR, GmbH, AG u. a.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe und rechtliche Anforderungen
Verfahrensart
Zweistufiges Verhandlungsverfahren: In Stufe 1 sind nur die Teilnahmeantragsunterlagen (Eignungsnachweise) einzureichen; erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2) sind Honorarangebot, Projektteam und weiteres einzureichen. Die Eignung wird im Teilnahmewettbewerb geprüft; eine Shortlist von Bewerbern wird zur Angebotsabgabe eingeladen.
2 realisierte Referenzobjekte: vergleichbare Architektenleistungen für Freianlagen (HOAI Teil 3 Abschnitt 2); Leistungsphase 8 muss abgenommen und das Gebäude in Betrieb genommen sein; in den letzten 3 Jahren erbracht; Angabe der anteiligen Kosten KG 500 netto, Leistungszeit, Auftraggeber und bearbeitete Leistungsphasen sowie Beschreibung der eigenen Leistungen
Vergleichbare Bauobjekte wie Hochschulen/öffentliche Einrichtungen; Nachweis mit Fotos, Planauszügen und Beschreibung (max. 5 Seiten, max. A3). Fertigstellungszeitpunkt wird zusätzlich bewertet (bis 2020 = 1–3 P., 2020–2023 = 4–7 P., ab 2024 = 8–10 P.). Bei Bietergemeinschaften können die Referenzen aller ARGE-Mitglieder gemeinsam vorgelegt werden.