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ARV Baumpflege und Fällung Land 2027-28 SM Rathenow

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte PotsdamLandesstraßen im Bereich der SM Rathenow, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg für einen zweijährigen Abruf-/Rahmenvertrag (ARV) über Baumpflege- und Fällarbeiten an Landesstraßen im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Rathenow. Der Auftrag umfasst Verkehrssicherung, Kronenpflege, Totholzentfernung, Baumfällung mit und ohne Wurzelstockfräsen sowie die gesonderte Entsorgung belasteter Gehölzabfälle.

Die Leistungen werden per Einzelauftrag abgerufen, mit Regelfristen von 2–10 Wochen und Dringlichkeitsreaktionen innerhalb von 4–24 Stunden. Einzelaufträge haben im Schnitt bis 20.000 € brutto, das geschätzte Vertragsvolumen liegt bei rund 200.000 € brutto über die Vertragslaufzeit.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 12. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
LV-Stand8. Okt. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Vorlage Lohnnachweiseca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Vertragsende31. Dez. 2028
AusführungsbeginnDatum offenLeistungsbeginn 14 Werktage nach Zuschlag; Zuschlagsdatum ist nicht bekannt.
Verkehrsrechtliche Anordnung beantragenDatum offenSofort nach Zuschlag beantragen, Bearbeitung 14 Tage, Antrag mindestens 14 Tage vor Arbeitsbeginn.
Ausführungsfrist RegelauftragDatum offen2 bis 10 Wochen nach Einzelabruf, je Auftrag im Einzelauftrag festgelegt.
Havarie-Beginn 4–12 Std.Datum offenBeginn 4 bzw. 12 Stunden nach Beauftragung, die Angabe im Dokument ist uneindeutig.
Baubeginn Gefahr in Verzug 24 Std.Datum offenVerkürzte Frist von 24 Stunden bei Havarie- bzw. Gefahrenfällen; Bezugspunkt nicht genannt.
Meldeblatt einreichenDatum offenMit Unterschrift der Straßenmeisterei 2 bis 3 Tage vor Arbeitsbeginn einzureichen.
An- und AbmeldungDatum offenTelefonisch bei der Straßenmeisterei Rathenow täglich vor und nach den Arbeiten.
Fertigstellung EinzelabrufDatum offenAnzahl Werktage je Einzelabruf steht in der Baubeschreibung, nicht im Ausschnitt.
SchlusszahlungsfristDatum offen30 Tage gemäß Verweis auf § 16 VOB/B; Bezugspunkt nicht genannt.
Kündigungsfrist AbrufvertragDatum offen6 Monate zum Monatsende, gilt für Auftraggeber und Auftragnehmer; Bezugspunkt nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Vollständig: In der Angebotsaufforderung (HVA B-StB 111) ist ausschließlich 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt; 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Vordruck HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt und das Formblatt 213 ist nicht beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Verkehrssicherung und Bauvorbereitung

Zu jeder Maßnahme gehört die verkehrstechnische Absicherung nach RSA – bei Bedarf mit transportabler Lichtsignalanlage (LSA Typ C), Leitkegeln, Absperrschranken und Sicherungsfahrzeug. Die verkehrsrechtliche Anordnung (VAO) ist vom Auftragnehmer zu beantragen; Verwaltungsgebühren sind in die LV-Positionen einzurechnen. Für die LSA ist eine Verkehrstechnische Unterlage (VTU) zu erstellen.

Pro Einzelabruf fällt eine Bauvorbereitung als Pauschale an (Pos. 00.00.0001, 25 Stk. geschätzt). Verkehrssicherung 'kürzerer Dauer' ist für Wanderbaustellen (50 Stk.), 2+1-Strecken (25 Stk.) und innerörtliche Bereiche (B IV/2) vorzusehen; insgesamt ca. 79 Stück über die Vertragslaufzeit.

Baumpflege

Gefordert sind Kronenpflege für Bäume von 5 m bis über 30 m Höhe (Kronendurchmesser ab 5 m), Kroneneinkürzung um 2 m, 2–4 m und über 4 m, Totholzentfernung, Lichtraumprofilschnitt (Lichtraum 4,50 m / 2,50 m), Kopfbaumschnitt, Beseitigung von Stamm- und Stockaustrieben, baumfremdem Bewuchs und Kronensicherungsschnitt. Ebenfalls enthalten: Schneiden von Gehölzbestand (ca. 150 m²).

Die Hauptmengen umfassen Kronenpflege diverser Höhen mit zusammen ca. 560 Stück, Kroneneinkürzung ca. 326 Stück und Totholzentfernung 72 Stück.

Baumfällung und Wurzelstockfräsen

Bäume werden ohne Roden (Stamm-Dm 0,10–0,75 m) oder mit Fräsen (Dm 0,10–1,25 m+) gefällt. Wurzelstöcke sind auszufräsen, wobei Fräslöcher mit grobkörnigem, verdichtungsfähigem Boden (kein Kompost/keine Frässpäne) zu verfüllen sind. Fräsen hinter Schutzplanken ist nur innerhalb 4,50 m vom Fahrbahnrand zulässig.

Windwurf- und Windbruchaufarbeitung (ca. 16 Stück) sowie Wurzelentfernung nach Windwurf (4 Stück) sind eingeschlossen. Geschätzt: 32 Fällungen ohne Fräsen, 24 Fällungen mit Fräsen, 30 Wurzelstockfräsungen.

Entsorgung von Gehölzabfällen

Schnitt- und Häckselgut ist zu verwerten (kein gesonderter Vergütungsansatz). Belastetes Schnittgut (z.B. Feuerbrand, Rußrindenkrankheit, Eichenprozessionsspinner) muss in geschlossenen Behältnissen ohne Zwischenlagerung in einer zugelassenen Verbrennungsanlage entsorgt werden (Bieterangabe erforderlich). Mengenansatz: 8 t und 10 m³ belastetes Schnittgut.

Abfallschlüssel 20 02 01 (biologisch abbaubare Abfälle); Nachweise gemäß KrWG sind mit jeder Teilschlussrechnung vorzulegen.

Persönliche Schutzausrüstung und Dringlichkeit

Bei gesundheitsgefährdenden Insekten oder Krankheiten (z.B. Eichenprozessionsspinner) sind Einweg-Overall Typ 4B, Vollgesichtsschutzbrille, FFP2/3-Maske und Schutzhandschuhe Typ B zu verwenden – die Entsorgung wird nicht gesondert vergütet.

Dringlichkeitsreaktionen (12–24 h bzw. 4–12 h) sind nur nach Abstimmung mit dem AG zulässig und werden als Zulage zur Bauvorbereitung vergütet.

Geräte und Einsatzbedingungen

Erforderliche Ausrüstung: LKW-Hubarbeitsbühnen bis mindestens 30 m Arbeitshöhe, Häckseltechnik mit Auffangbehälter, LKW/Container mit Ladetechnik sowie Harvester/Fällkran oder gleichwertige Geräte und Wurzelstockfräse mit Ladekapazität für Frässpäne.

Bäume stehen im Randbereich bis 10 m zur Fahrbahn; bei größerem Abstand (10–30 m), Einschnitt-Böschungen ≥ 3 m oder Damm-Böschungen ≥ 5 m sowie bei Mistelbefall sind Zulagen einzuplanen. Freies Fällen ist nicht möglich – besondere Arbeitstechniken (Abseilen, Kronenteile) sind erforderlich. Zwei Arbeitskolonnen parallel sind vorzuhalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und wirtschaftliche Eignung

Die Bieter müssen erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen (insbesondere keine schweren Verfehlungen, Verurteilungen wegen Straftaten, Bußgelder über 2.500 €, keine Verstöße gegen Steuer-, Abgaben- oder Sozialversicherungspflichten). Es darf kein Insolvenzverfahren anhängig oder eröffnet sein, das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden.

Gefordert sind Nachweise über Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (bzw. Nicht-Eintragungspflicht) sowie Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Auf Verlangen sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft sowie testierte Jahresabschlüsse oder Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters vorzulegen. Die Beträge für den geforderten Mindestjahresumsatz (gesamt und im Tätigkeitsbereich) sind im Formular nicht eingetragen und müssen dem Bieter aus den Vergabeunterlagen ersichtlich sein.

Technische und fachliche Eignung

Vom Auftraggeber ausdrücklich gefordert sind Angaben zu den technischen Fachkräften (Namen, Funktion, Qualifikation) und zur verfügbaren Geräte- und Maschinenausrüstung. Verlangt wird eine Eigenerklärung zur Eignung in Form des Formblatts HVA B-StB 107 (Stand 03-23).

Der für die Verkehrssicherung verantwortliche Mitarbeiter muss nach MVAS 99 oder gleichwertig qualifiziert sein. Pro Einsatzstelle ist ein in Baumpflege fachkundiger Mitarbeiter erforderlich; die Arbeitssprache ist Deutsch. Eine Eigenüberwachung muss eingerichtet und gegenüber dem AG nachgewiesen werden.

Referenzen und Vergleichbarkeit

Bieter müssen Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren vorlegen (bis zu drei Stück, weitere auf Anlage). Inhalt je Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf den Bieter entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum und Auftraggeber. Auf Verlangen sind Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung vorzulegen.

Die Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (letzte drei Kalenderjahre) ist anzugeben, soweit vom Auftraggeber verlangt.

Sanktionen und Mindestlohn

Bieter und sämtliche beteiligte Nachunternehmer/Verleiher müssen Eigenerklärungen zu EU-Finanzsanktionen (Embargo-Bieter 2019-01, Embargo-NU 2019-01) abgeben.

Weiterhin verpflichtet sich der Bieter mit Formular 5.3 (BbgVergG) zur Zahlung des gesetzlichen Mindestentgelts nach § 6 Abs. 2 BbgVergG, zur Vorlage deutschsprachiger und prüffähiger Lohnnachweise (mindestens mit einer Teilrechnung oder jährlich) und zur Duldung von Stichprobenkontrollen. Nachunternehmern sind gleichlautende Verpflichtungen aufzuerlegen.

Sicherheitsleistung

Referenzprojekte
mindestens 3 Referenzen (max. 3+ auf Anlage) ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht im Formular eingetragen

Ausführung von Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Baumpflege, Fällung, Verkehrssicherung an Straßen)

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf den Bieter entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber; Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 56%4–10 · 42%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Formblätter und Erklärungen zum Angebot
Preisblätter und Leistungsverzeichnis
Eignungsnachweise
Logistik und Ausführung
Vertragliche Sicherheiten und Nachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Potsdam
Anschrift
15366 Hoppegarten (Betriebssitz) / Potsdam (Dienststätte)
Ort
15366 Landesstraßen im Bereich der SM Rathenow
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.ls.brandenburg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
15366 Landesstraßen im Bereich der SM Rathenow
Brandenburg

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