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ARV Baumpflege und -fällung SM Perleberg Bund 2027-2028

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte KyritzSM Perleberg, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Abruf-/Rahmenvertrag über Baumpflege-, Baumfällungs- und Wurzelbearbeitungsleistungen an Bundesstraßen im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Perleberg.

Die Leistungen werden für 2027–2028 über Einzelaufträge abgerufen. Das Angebot umfasst unter anderem Baumpflege, Fällarbeiten, Wurzelstockbearbeitung, Verkehrssicherung, Verwertung beziehungsweise Entsorgung von Schnittgut sowie kurzfristige Einsätze.

Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform bis zum 11.11.2026 um 09:00 Uhr einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 11. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Angebotseinreichung11. Nov. 2026
Angebotsöffnung11. Nov. 2026
Bindefrist11. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028bis 2028
VertragserfüllungsbeginnDatum offenInnerhalb von 14 Werktagen nach Zuschlagserteilung.
Verkehrsrechtliche AnordnungDatum offenUnverzüglich nach Zuschlagserteilung zu beantragen; Bearbeitung in der Regel 14 Tage.
Regelauftrag AusführungDatum offen2 bis 10 Wochen ab Einzelabruf.
Einsatz erhöhter DringlichkeitDatum offenEinsatz am selben Tag oder am Folgetag, Reaktionszeit 4 bis 12 bzw. 12 bis 24 Stunden.
Fertigstellung BaumpflegeDatum offenSpätestens 15 Arbeitstage nach Abruf.
HavariebaubeginnDatum offenBaubeginn spätestens 24 Stunden nach Abruf bei Havarie sowie erhöhter Gefahr oder Gefahr im Verkehr.
MeldeblattDatum offenGrundsätzlich 2 bis 3 Tage vor Arbeitsbeginn zu übersenden.
Verkehrsrechtliche GenehmigungDatum offenWeitere verkehrsrechtliche Genehmigungen 14 Tage vor Beginn der Arbeien beantragen.
TagesberichteDatum offenMindestens wöchentlich an den Auftraggeber übergeben.
VertragsendeDatum offenBei Erreichen der Auftragssumme oder nach Ablauf des Vertragszeitraums.
ZahlungsfristDatum offen30 Tage nach Eingang der prüfbaren Rechnung bei VOL/B-Verträgen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, monetarisierter Zuschlagskriterien und eines unbedingten Nachlasses. Für Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 v.H. auf die Wertungssumme gewährt.

KI-Hinweis: Die Angebotswertung ist eindeutig als reine Preiswertung mit ausdrücklich angekreuztem Zuschlagskriterium Preis und 100 % festgelegt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Leistungsrahmen und Einzelabrufe

Die Arbeiten werden über einen zweijährigen Abruf-/Rahmenvertrag für 2027–2028 erbracht. Der konkrete Umfang ergibt sich jeweils aus dem einzelnen Auftrag. Die im Leistungsverzeichnis genannten Mengen sind geschätzte Bedarfsansätze; ein bestimmtes Gesamtauftragsvolumen ist nicht garantiert.

Baumpflege

Die Baumpflege umfasst unter anderem das Abschneiden von Ästen, die Beseitigung von Astbruch und Totholz, Kronenpflege, Lichtraumprofil- und Kronensicherungsschnitte, Kroneneinkürzungen, die Nachbehandlung eingekürzter Kronen, Kopfbbaum- und Stamm-/Stockaustriebsschnitte, die Entfernung baumfremden Bewuchses sowie bodennahes Zurückschneiden von Gehölzbeständen. Bei den Arbeiten sind Rinde, Überwallungen, vorhandene Abschottungen und Habitatstrukturen zu erhalten.

Baumfällung und Wurzelbearbeitung

Die Fällarbeiten umfassen die Fällung ohne Roden, die Fällung mit Fräsen, die Bearbeitung von Wurzelstöcken und Wurzelansätzen, das separate Ausfräsen von Wurzelstöcken sowie die Aufarbeitung von Windwurf- und Windbruchholz. Bei Wurzelstockausfräsung ist der verbleibende Boden mit geeignetem, verdichtungsfähigem und tragfähigem Boden zu verfüllen, zu verdichten und an die vorhandene Bankettoberkante anzugleichen. Ein freies Fällen der Bäume ist ausgeschlossen.

Verwertung und Entsorgung

Schnittgut, Häckselgut und Fräsgut sind zu entfernen und zu verwerten beziehungsweise ordnungsgemäß zu entsorgen. Schadstoffbelastetes Schnittgut ist gesondert in einer zugelassenen Verbrennungsanlage zu entsorgen. Die Entsorgungskosten und erforderlichen Gebühren sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen, soweit sie nicht gesondert vergütet werden.

Verkehrssicherung und Baustellenorganisation

Je Einzelabruf sind die erforderliche Spezialtechnik, Geräte, Koordination sowie Anfahrt und Abfahrt bereitzustellen. Die Verkehrssicherung ist nach den einschlägigen Vorgaben durchzuführen. Verkehrsrechtliche Anordnungen und erforderliche weitere Genehmigungen sind zu organisieren. Für kurzfristige Einsätze sind Reaktionszeiten von 4–12 Stunden beziehungsweise 12–24 Stunden nach Auslösung vorgesehen. Regelaufträge sind grundsätzlich innerhalb von zwei bis zehn Wochen nach Abruf auszuführen.

Technik und Arbeitsorganisation

Für Arbeiten bis einschließlich beziehungsweise größer 30 m sind Hubarbeitsbühnen oder gleichwertige Geräte, für Fällarbeiten Fälltechnik sowie für Wurzelstockbearbeitung Fräs- und Ladetechnik vorzuhalten. Die eingesetzte Technik muss für die jeweils eingeschränkten Arbeitsräume geeignet sein. Zwei Arbeitskolonnen werden für denselben Ausführungszeitraum als erforderlich angesehen; eine weitere durchgehend vorgehaltene Arbeitskolonne wird empfohlen.

Dokumentation und Nachweise

Tagesberichte und ein Bautagebuch sind zu führen. Die tägliche An- und Abmeldung bei der Straßenmeisterei sowie die weitere Nachweisführung über Mengen, Abfälle, Verwertung und Entsorgung sind zu beachten. Für Aufmaße sind gültige Vordrucke HVA-StB-Aufmaßlisten zu verwenden.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignung und Präqualifikation

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen mit dem Angebot die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung als vorläufigen Eignungsnachweis vor, gegebenenfalls ergänzt um auftragsspezifischeachweise. Bei Nachunternehmern können Eignungsnachweise und Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen verlangt werden.

Zuverlässigkeit und Registerangaben

Das Unternehmen muss die Anforderungen zu Zuverlässigkeit, Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zu Insolvenz- und Liquidationsverfahren erfüllen. Angaben zu Handelsregister, Handwerksrolle, Handwerkskarte beziehungsweise Industrie- und Handelskammer sind im Eignungsformular vorgesehen. Bei Bedarf können Gewerbeanmeldung, Registerauszüge und weitere Bescheinigungen auf Verlangen verlangt werden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Das Eignungsformular sieht die Angabe des Jahresumsatzes der letzten drei Jahre sowie des Jahresumsatzes im Tätigkeitsbereich des Auftrags für drei Jahre vor. Konkrete Mindestumsatzwerte sind nicht angegeben. Auf Verlangen können testierte Jahresabschlüsse oder entsprechende Gewinn- und Verlustrechnungen verlangt werden.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Das Unternehmen muss über die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte, technischen Fachkräfte sowie geeignete Geräte und technische Ausrüstung verfügen. Das Eignungsformular sieht Nachweise zu technischen Fachkräften und technischer Ausrüstung vor. Auf Verlangen können Qualifikationsnachweise und technische Nachweise vorgelegt werden.

Fachliche Anforderungen aus der Ausführung

Während der Arbeiten muss ein in der Baumpflege fachkundiger Mitarbeiter eingesetzt werden. Die Kommunikation mit dem Auftraggeber erfolgt in deutscher Sprache. Für die Verkehrssicherung ist eine Qualifikation nach MVAS 99 oder eine gleichwertige Qualifikation nachzuweisen.

Vergabebezogene Erklärungen

Mit dem Angebot sind die HVA B-StB-Eigenerklärung zur Eignung, die Verpflichtungserklärung nach BbgVergG-AN und die Eigenerklärung zu Finanzsanktionen AN einzureichen. Bei einer Bietergemeinschaft ist zusätzlich die Erklärung zur Bietergemeinschaft vorzusehen. Für Nachunternehmer sind die einschlägigen Erklärungen und Nachweise auf Verlangen beizubringen.

Referenzprojekte
Im Formular sind drei Referenzfelder vorgesehen; eine Mindestanzahl ist nicht ausdrücklich festgelegt. ReferenzenZeitraum: Letzte fünf KalenderjahreVolumen: Der Auftragswert des auf das Unternehmen entfallenden Anteils ist anzugeben; konkrete Mindestwerte sind nicht genannt.

Angabe geeigneter Referenzen über vergleichbare Bauleistungen; auf gesondertes Verlangen sind Referenzbescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis vorzulegen.

Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Bauleistung vergleichbar sein. Weitere Referenzen können auf gesonderter Anlage angegeben werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 46%4–10 · 51%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Angebotsunterlagen
Formale Erklärungen und Eignungsnachweise
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Auf Verlangen vorzulegende Unterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Kyritz
Anschrift
Kyritz
Ort
SM Perleberg, Brandenburg
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.lsb.brandenburg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
SM Perleberg
Brandenburg

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