Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie AOK Sachsen-Anhalt bietet pharmazeutischen Unternehmen den Abschluss nicht-exklusiver Rabattverträge für Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Natalizumab (ATC: L04AG03) an. Das Verfahren läuft als Open-House-Modell: Jedes qualifizierte pharmazeutische Unternehmen kann jederzeit zu einheitlichen Konditionen beitreten, eine Exklusivität besteht nicht.
Die Vertragslaufzeit beträgt maximal 24 Monate, frühester Vertragsbeginn ist der 01.10.2026, Vertragsende ist immer der 30.09.2028. Angebote können bis zum 31.07.2028 eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsgegenstand
Abschluss nicht-exklusiver Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Natalizumab (ATC: L04AG03).
Das Verfahren folgt einem Open-House-Modell: Allen geeigneten pharmazeutischen Unternehmen oder Gemeinschaften pharmazeutischer Unternehmen wird der Beitritt zu den gleichen, einheitlich vorgegebenen Vertragskonditionen angeboten. Eine Exklusivität besteht nicht, und individuelle Vertragsverhandlungen werden nicht durchgeführt.
Leistung
Bereitstellung und Belieferung von Natalizumab-haltigen Fertigarzneimitteln zu den im Rabattvertrag vereinbarten Konditionen an die AOK Sachsen-Anhalt.
Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit beträgt maximal 24 Monate ab Vertragsbeginn. Der frühestmögliche Vertragsbeginn ist der 01.10.2026; das Vertragsende ist unabhängig vom tatsächlichen Beitrittsdatum immer der 30.09.2028.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBieterkreis
Zugelassen sind pharmazeutische Unternehmen sowie Gemeinschaften pharmazeutischer Unternehmen, die Natalizumab-haltige Fertigarzneimittel in Deutschland in Verkehr bringen dürfen.
Eintragung und Ausschlussgründe
Eintragung im Handelsregister ist erforderlich.
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere keine Verstöße gegen: Bildung krimineller/terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit/Vorteilsgewährung/Bestechung, Menschenhandel oder Zwangsarbeit, Steuer-/Abgabenpflichten, Sozialversicherungspflichten, umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Pflichten, Zahlungsunfähigkeit/Insolvenz, schwere Verfehlung, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, mangelhafte Auftragserfüllung in der Vergangenheit oder Täuschung/Beeinflussung des Vergabeverfahrens.
Wirtschaftliche und technische Anforderungen
Im Dokument sind keine Mindestumsätze, Kautionshöhen oder technischen Leistungsanforderungen genannt. Die Eignung wird auf Grundlage der Handelsregistereintragung und der Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen nach § 130a Abs. 8 SGB V beurteilt.