Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Robert Koch-Institut (RKI) beschafft zwei neue Laborabzüge (Laborforschungsabzüge) inklusive Lieferung, Montage und Inbetriebnahme.
Die beiden vorhandenen, nicht mehr betriebssicheren Altgeräte (Baujahr 1999) müssen vorab demontiert und fachgerecht entsorgt werden.
Auftragsorte: RKI-Standort Wernigerode, Burgstr. 37, 38855 Wernigerode, Räume W02.EG0.016 und W01.03.021 (FG 13).
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung (Lieferauftrag/Kauf), Vergabe erfolgt nach UVgO, unterhalb der EU-Schwellenwerte. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (100 %).
Fristen: Angebote müssen bis spätestens 02.09.2026, 12:00 Uhr elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) eingereicht werden. Bieterfragen sind bis 26.08.2026 möglich. Die Bindefrist endet am 02.12.2026.
Abgabe: Ausschließlich elektronisch über das Portal mittels AnA-Web/e-VergabeApp mit fortgeschrittener oder qualifizierter Signatur.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt anhand des Preises zu 100%. Ein angebotenes Skonto wird nur berücksichtigt, wenn als Zahlungsziel mindestens 14 Tage angegeben werden.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung, Montage und Inbetriebnahme der Laborabzüge
Lieferung von zwei Laborabzügen einschließlich erforderlichem Zubehör sowie Aufstellung, Montage und Funktionsprüfung/Inbetriebnahme an den Standorten im RKI Wernigerode (FG 13, Räume W02.EG0.016 und W01.03.021, Burgstr. 37, 38855 Wernigerode). Die Lieferung soll zeitnah nach Auftragserteilung erfolgen.
Technische Spezifikationen (gem. Leistungsbeschreibung)
Demontage und Entsorgung der Altgeräte
Demontage und fachgerechte Entsorgung der beiden bestehenden, nicht mehr betriebssicheren Altgeräte (Baujahr 1999) am Standort Wernigerode.
Hinweise zur Angebotserstellung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe
Es dürfen keine zwingenden Ausschlussgründe (gemäß UVgO) und keine fakultativen Ausschlussgründe vorliegen. Der Bieter hat das Fehlen solcher Ausschlussgründe per unterschriebener Eigenerklärung zu bestätigen.
Sanktionen (Art. 5k VO (EU) 833/2014)
Bewerber, Bieter und alle Mitglieder von Bietergemeinschaften dürfen nicht dem in Art. 5k Abs. 1 der EU-Verordnung 833/2014 genannten Personenkreis mit Russlandbezug angehören (z. B. russische Staatsangehörigkeit, Niederlassung in Russland, mehr als 50 % Beteiligung durch russische Personen/Unternehmen, Handeln im Auftrag solcher Personen). Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfallen, dürfen ebenfalls keinen Russlandbezug haben. Diese Zusicherung gilt auch für die gesamte Vertragslaufzeit.
Qualitätsmanagement (zwingend)
Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems ist zwingend erforderlich. Bevorzugt wird eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001; alternativ wird akzeptiert: im QM-Handbuch dokumentiertes firmeneigenes QM oder Konformitätserklärung nach DIN EN ISO/IEC 17050. Zusätzlich ist die Absicherung der Produktqualität bei Zulieferern darzustellen.
Umweltmanagement (wünschenswert)
Umweltmanagement ist wünschenswert. Bevorzugt werden EMAS-Registrierung oder Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001; alternativ akzeptiert: schriftliche Verankerung des Umweltschutzes in Unternehmensgrundsätzen oder im Umweltmanagement-Handbuch dokumentiertes UMS.
Gewerbezentralregister
Vorlage eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister (J 150 GewO) ist Pflicht.
Handelsregister / Berufsregister
Eintragung im Handelsregister bzw. entsprechendem Berufsregister des jeweiligen EG/EWR-Landes ist nachzuweisen – nur auf besonderes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen (soweit bereits vor Zuschlagserteilung vorhanden).
Anforderungen an Bietergemeinschaften
Alle Mitglieder sind mit Abgabe des Angebots namentlich zu benennen; Art und Umfang des jeweiligen Leistungsanteils je Mitglied sind anzugeben. Ein Mitglied ist als bevollmächtigter Vertreter für Erklärungen, Vertragsabschluss und -durchführung zu bestimmen. Es besteht gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder. Für jedes Mitglied sind die Eignungsnachweise entsprechend seines Leistungsanteils einzureichen.
Anforderungen an Subunternehmer / Eignungsleihe
Drittunternehmen sind mit Abgabe des Angebots zu benennen; Art und Umfang der in Anspruch genommenen Kapazitäten sind anzugeben. Das Drittunternehmen hat eine Verpflichtungserklärung zur Bereitstellung der erforderlichen Mittel im Zuschlagsfall abzugeben (Original, unterschrieben, je Subunternehmer separat). Für Drittunternehmen sind Eignungsnachweise entsprechend der in Anspruch genommenen Kapazitäten einzureichen (Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die jeweilige Teilleistung).