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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Ausbau der Radvorrangroute K19 von der L210 - OD Palmersheim

Kreis Euskirchen53881 Euskirchen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 5 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung des Kreises Euskirchen (Vergabe-Nr. ZVS/Bau/26-20)

Der Kreis Euskirchen baut den straßenbegleitenden Rad-/Gehweg an der Kreisstraße K19 auf einer Länge von ca. 995 m grundhaft aus – von der Landstraße L210 bis zur Ortsdurchfahrt Palmersheim. Der Streckenabschnitt ist Teil der Radvorrangroute Euskirchen–Rheinbach.

Was ist zu tun?

Deckensanierung auf den ersten ca. 59 m (Fräsen + neue Asphaltschicht)Kompletter Neubau des kombinierten Rad-/Gehweges auf ca. 934 m mit 3 m Regelbreite (Asphaltdecke 3 cm, Tragschicht 8 cm, Frostschutz 19 cm)Erdarbeiten, Entwässerung, Bankette, BordsteineUmfangreicher Wurzel- und Baumschutz (Geozellen, Wurzelbrücken, Handschachtung) für 20 BestandsbäumePflanzung von 35 neuen Hochstämmen (Winterlinde, Traubeneiche) inkl. 2-jähriger EntwicklungspflegeVerkehrssicherung mit transportabler Lichtsignalanlage und Umleitungsbeschilderung über ca. 90 TageFahrbahnmarkierung, BeschilderungErdbau- und Entsorgungsleistungen inkl. Nachweisführung gemäß LAGA/DepV/EBV

Rahmen: VOB/B als Vertragsgrundlage, geplante Bauzeit September bis November 2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 5 Tage bis zur Angebotsfrist — 21. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOV
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 15. Aug. 2026
Angebotsfrist21. Aug. 2026
Bindefrist2. Sep. 2026
Ausführungsbeginn14. Sep. 2026
Vertragsende30. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Streckenüberblick und Baubereich

Strecke: ca. 995 m entlang der K19, von L210 (Netzknoten 5307 042) bis Ortsdurchfahrt Palmersheim, Stadtgebiet EuskirchenTeil der Radvorrangroute Euskirchen–RheinbachStationierung 0+000 (Anschluss L210) bis 0+993,387 (Ortsdurchfahrt Palmersheim)Station 0+000 – 0+059: Deckensanierung (Bestand wird abgefräst und neu aufgebaut)Station 0+060 – 0+993,387: vollständiger Neubau des kombinierten Geh-/RadwegesRegelbreite: 3,00 m zuzüglich 2 × 0,25 m BankettGeplante Bauzeit: September bis einschließlich November (voraussichtlich 2026)

Erd- und Oberbauarbeiten

Oberboden abtragen und seitlich lagern (ca. 380 m³)Bankett abtragen, Boden/Fels lösen, laden und lagernUntergrundverbesserung mit Grobschlag/Krotzen, Nachschachtung bei nicht standfestem UntergrundPlanum herstellen (Ev2 ≥ 45 MPa)Frostschutzschicht 19 cm aus 0/45 URM (Lava), Ev2 ≥ 80 MPaSchottertragschicht 20 cm, DPr ≥ 103 %, Ev2 ≥ 150 MPaSchottertragschicht als AusgleichsschichtBankette profilgerecht herstellen und mit Regiosaatgut ansäenOberboden andecken, weitere Saatflächen herstellenQuerneigung 2,5 % zur Entwässerung; Hoch- und Tiefpunkte ausbildenVor Beginn: exakte Lage der Versorgungsleitungen bei den zuständigen Unternehmen erfragen, Suchschachtungen mittels Saugbagger durchführen

Asphalt- und Markierungsarbeiten

Deckenbuch erstellenAsphaltbefestigung trennen/schneiden, Asphaltschicht fräsen (ca. 230 m³)Asphalttragschicht AC 32 T N herstellen (Bindemittel 50/70)Asphaltdeckschicht AC 8 D N herstellen, 3 cm dick (Bindemittel 50/70)Abstumpfung mit Lieferkörnung 1/3 (ca. 1 kg/m²)Randabdichtung herstellen, Anschluss an Fuge mit BitumenfugenbandUnterlage reinigen, Bitumenemulsion C60BP4-S aufsprühen (300 g/m²)Rad- und Gehwegfläche reinigen, Asphalt beproben (Probegefäße liefern, Messreflektoren verlegen)Lastplattendruckversuche durchführenEinbauteile (Hydranten-/Schieberkappen) an neue Höhenlage anpassen (bis 5 cm)Längs- und Quermarkierung entfernenNeue Längsmarkierung Typ II als Kaltspritzplastik (durchgehend und unterbrochen)Verkehrsschilder liefern, aufstellen, Rohrpfosten setzen, Schilder abmontieren/lagern/neu setzen

Wurzel- und Baumschutz

Stammschutz für 20 bestehende Bäume herstellenHandschachtung im Wurzelbereich (ca. 300 m²)Freilegung der Wurzelpakete (bis 1,25 m Tiefe, ca. 200 m³)Suchschachtungen mittels Saugbagger (ca. 200 m³)Bodenschutzsystem Wurzelabdeckungsplatte (10 Stück, 3000 × 2500 mm, mind. 150 t Traglast)Straßenbauvlies zwischen Wurzel und Bodenplatte (30 m)Wurzelbrücke mit Geozellen (ca. 340 m², TERRAM Geocell 22/20 oder gleichwertig)Wurzelschutzlage aus Faservliesstoff (ca. 340 m², TERRAM Rootguard oder gleichwertig)Suchschachtung Drainage und Kabelortung (25 m), Kabelkreuzungen sichern (5 Stück)Pflanzgruben herstellen und verfüllen (ca. 60 m³)Wurzelführungsbahn (180 m, ReRoot 600 oder gleichwertig) mit Klebeband (70 m)

Entwässerung

Drainageleitungen DN 150Kanal TF DN 100 mmRegenwasser- und Schmutzwasserkanalisation (DN 400, DN 180, DN 80)Sinkkästen (vorhanden, entfallend, geplant) anschließenKontrollschächte setzenEntwässerungsmulden und Bankette profilgerecht anlegen

Landschaftsbau und Pflege

Pflanzgruben 1,50 × 1,00 × 1,00 m mit Bodenaustausch und Wurzelschutz (HDPE-Wurzelführungsbahn, Geozellen)35 Hochstämme pflanzen: 17 Winterlinden (Tilia cordata) und 18 Traubeneichen (Quercus petraea), Stammumfang 14–16 cm, dreimal verpflanztOrganischen Dünger einarbeiten, Baumverankerung als Pfahlbock (3 Pfähle, 3 m Länge)Gießmulden herstellen, Anwässerung nach PflanzungFertigstellungspflege: 1. und 2. Pflegegang sowie 4 WässerungsgängeEntwicklungspflege: 2 Jahre, mit 6 Wässerungsgängen, Erziehungs-/JungbaumschnittBaumverankerung und Schutzvorrichtungen am Ende der Pflege entfernen

Verkehrssicherung und Verkehrsführung

Halbseitige Fahrbahnsperrung mit transportabler Lichtsignalanlage (90 Tage)Querabsperrung mit doppelseitigen Leitbaken, Längsabsperrung mit einseitigen Leitbaken (Abstand max. 12 m)Doppelte gelbe Warnleuchten an Leitbaken, verkehrsabhängige SchaltungVerkehrszeichen (Z 1004-30-400, Z 274-50, Z 276, Z 282, Z 131, Z 123) aufstellenSignalzeitenplan, Signallageplan und Phasenfolgeplan erstellenUmleitungsbeschilderung für Radfahrer (beschilderte Umleitungsstrecke)Zufahrt für Anlieger, Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge sicherstellenKontrolle der Verkehrssicherung 2× täglich (an arbeitsfreien Tagen 1× täglich), Umleitungsbereich wöchentlich

Entsorgung und Abfallwirtschaft

Nicht gefährlicher Abfall (Bankettschälgut) entsorgenBoden bis Dk I entsorgen (150 t)Asphaltbefestigung 17 03 02 (600 t) und teerhaltige Asphaltbefestigung 17 03 01 (100 t) entsorgenAushubmassen Homogenbereich B verwerten (250 t)Erzeugernummer E36609890Entsorgungsnachweise und Begleitscheine gemäß NachwV

Kampfmittelvorbereitung und Zusatzleistungen

Stilllegung der Baustelle für mögliche Kampfmittelbeseitigung (bis zu 3 Tage in der Kalkulation berücksichtigen)Erkundung und Sicherung von VersorgungsleitungenProvisorische Überfahrten herstellen und abbauenGrabenprofile wiederherstellen, Bordsteine trennen/aufnehmen/setzenAlle Erschwernisse (Einfassungen, Einbauten, Baumschutz, Wasserhaltung, Verkehrssicherung) sind in die Einheitspreise einzurechnen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsanforderungen

Der Bieter ist geeignet, wenn er die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde besitzt. Für Bietergemeinschaften gilt: jedes Mitglied muss Zuverlässigkeit nachweisen, wirtschaftliche und technische Nachweise sind nur für den jeweiligen Leistungsanteil zu erbringen, insgesamt muss die Eignung der Gemeinschaft gegeben sein. Ausländische Bieter müssen gleichwertige Nachweise mit beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Für Nachunternehmer gelten die gleichen Eignungsanforderungen wie für den Bieter.

Zuverlässigkeit

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegenEigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Korruptionsprävention NRW)Eigenerklärung, dass kein Wettbewerbsregistereintrag bestehtAuf Verlangen der Vergabestelle: Bestätigung der Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Präqualifikation: Eintrag in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen mit Angabe der Verzeichnis-Nummer im Angebotsschreiben (alternativ)Eigenerklärung zur Eignung (für nicht präqualifizierte Unternehmen)Konkrete Mindestumsätze oder weitere finanzielle Anforderungen sind in der Bekanntmachung nicht genannt

Fachliche/technische Leistungsfähigkeit (baustoff- und ausführungsbezogen)

Eignungsnachweise für alle eingesetzten Baustoffe spätestens 2 Wochen vor erstem Einbau:Asphaltmischgut (Eignungsprüfungszeugnis, Konformitätsnachweis, volumetrische Auswertung, Klassifizierung nach TL AG-StB)Gesteinskörnungen (Eignungsnachweise, Fremdüberwachungszeugnisse gemäß TL G SoB-StB)Schichten ohne Bindemittel (Eignungsnachweise nach ZTV SoB-StB, Fremdüberwachungszeugnisse)Bitumenhaltige Bindemittel (Eignungsnachweis für Voranstriche, Deckaufstriche, Klebe- und Fugenmassen)Erstprüfungsberichte für alle Stoffe und Baustoffgemische (max. 2 Jahre alt)Aus den Leistungsanforderungen ableitbar: Erfahrung im Erd-/Straßenbau, Asphaltbauweisen, Landschaftsbau/Baumpflanzung, Wurzelschutzsystemen (Geozellen/Wurzelbrücken), Kampfmittelräumung/-erkundung, Entsorgungsfachbetrieb-Status
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Pflicht-Unterlagen zum Angebot
Bedingt erforderliche Unterlagen
Vorbereitete Unterlagen vor Baubeginn
Laufende Dokumentation während der Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreis Euskirchen
Ort
53881 Euskirchen, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
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Erfüllungsort

Ort der Leistung
53881 Euskirchen
Nordrhein-Westfalen

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