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Ausschreibungen Sachsen-Anhalt

Ausbau Radwegeverbindung Halberstadt - OT Schachdorf Ströbeck - 3. BA

Stadt Halberstadt38822 Halberstadt OT Schachdorf Ströbeck, Sachsen-AnhaltVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 1 Tag

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) der Stadt Halberstadt für den Ausbau der Radwegeverbindung im Ortsteil Schachdorf Ströbeck, 3. Bauabschnitt (Bahnhofstraße).

Kern der Baumaßnahme: Auf ca. 1.300 m Länge wird das bestehende Großpflaster in der Mitte auf ca. 3 m Breite aufgenommen und durch einen Asphaltstreifen ersetzt. Beidseitig verbleibt je ein 0,5 m breiter Pflasterstreifen. Die Strecke wird als Fahrradstraße gewidmet und entsprechend beschildert. Ausführung unter Vollsperrung.

Gefordert werden u.a.:

Aufnahme und Verwertung von Natursteinpflaster (insgesamt ca. 5.350 m²)Herstellung einer 30 cm starken SchottertragschichtEinbau von Asphalttragschicht (AC 32 TN) und Asphaltdeckschicht (AC 8 DN) auf ca. 4.000 m²Wiedereinbau von Natursteinpflaster (ca. 1.350 m², Steine stellt der Auftraggeber)Bankettarbeiten auf 2.600 mVerkehrssicherung, Dokumentationspflichten (u.a. Plattendruckversuche, Abfallverwertungskonzept, Fotodokumentation, Bauablaufplan, Bestandsvermessung)

Angebotsabgabe: ausschließlich elektronisch über evergabe.de in Textform, Frist 10.09.2026, 10:30 Uhr. Ausführungszeitraum: 01.10.2026 – 30.11.2026. Zuschlagskriterium: niedrigster Preis. Keine Lose.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 1 Tag bis zur Angebotsfrist — 10. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOV
Versendung der Aufforderung27. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist3. Sep. 2026
Anzeige mineralische Ersatzbaustoffeca. 3. Sep. 2026
Angebotsfrist10. Sep. 2026
Angebotsöffnung10. Sep. 2026
Angebotsauswertungca. 7. Sep. – 20. Sep. 2026
Bindefrist10. Sep. – 30. Sep. 2026
Nachforderungenca. 14. Sep. – 27. Sep. 2026
Vorankündigung Gewerbeaufsichtsamtca. 24. Sep. 2026
Zuschlagca. 28. Sep. – 4. Okt. 2026
Ausführungsbeginn1. Okt. 2026
Ausführungszeitraum1. Okt. – 30. Nov. 2026
Bauzeitenplan-Vorlageca. 5. Okt. 2026
Materialnachweis-Einreichungca. 7. Nov. 2026
Einbau- und Logistikkonzept-Vorlageca. 15. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) explizit angegeben; alle relevanten Informationen zur Wertung sind vollständig im Dokument enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und allgemeine Leistungen

Einrichten, Vorhalten, Betreiben und Räumen der Baustelle sowie Herstellen und Rückbau eines Zwischenlagers (ca. 1.000 m², mit Folie, Sandschicht, Probenahme-/Verladflächen und Entwässerung).

Aufstellen eines Baustelleninformationsschildes (ca. 2,70/2,00 m) inkl. Fundament und statischem Nachweis nach Vorgaben des AG.

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo): Der SiGeKo wird vom Auftraggeber gestellt; der Auftragnehmer hat Zuarbeit zu leisten.

Verkehrssicherung

Aufbau, Vorhalten und Abbau einer langfristigen Verkehrssicherung nach RSA Regelplan B I/15 für die gesamte Bauzeit unter Vollsperrung.

Aufstellen und Umsetzen von 6 Verkehrsschildern (Folie RA2, 2,00 m hoch) für ca. 3 Monate, Aufstellen von 20 Absperrschranken (250×2000 mm, RA2, mit 3 Strahlern) für die gesamte Bauzeit, tägliche schriftliche Kontrolle der Verkehrssicherung (ca. 100 Tage).

Einholen der verkehrsrechtlichen Anordnung und Erstellung der zugehörigen Planunterlagen nach Unterlagen des AG.

Bedarfsweise Errichtung einer Lichtsignalanlage (gesondert vergütet).

Dokumentation und Prüfungen

Durchführung von 6 Plattendruckversuchen nach DIN 18134 und 6 dynamischen Lastplattendruckversuchen nach TP BF-StB Teil B 8.3 (Kontrollprüfungen); das Prüflabor muss in Sachsen-Anhalt zugelassen sein, Prüfberichte 2-fach.

Erstellung eines Abfallverwertungskonzepts inkl. Abfallliste als Excel-Datei sowie Genehmigung und Abnahme durch den Landkreis Harz.

Durchführung von 2 Deklarationsanalysen gemäß EBV (Ersatzbaustoffverordnung): Probenahme, Transport zum akkreditierten Prüflabor, chemische Untersuchung und Prüfbericht.

Anlage von 5 Höhen- und Lagefestpunkten.

Fotodokumentation des Bauablaufs (digital, mind. 1024×768 Pixel, 4-fach, je eine Ausfertigung je AG).

Erstellung eines Bauablaufplans mit Personalstärke und Mittelabfluss.

Bestandsvermessung der Fahrbahn und Seitenbereiche in Lage und Höhe, Übergabe als PDF und DWG/DXF.

Bereitstellung eines Belastungsfahrzeugs für ca. 6 Stunden.

Oberbauarbeiten – Radweg

Herstellen des Lichtraumprofils auf ca. 100 m (bis 4,50 m Höhe) inkl. Baumstammschutz (42 Stück, StU 50–100 cm, 2,00 m hoch) im Bereich Station 0+820–0+900.

Aufnehmen der bestehenden Natursteinpflasterdecke (Basalt, Kantenlänge > 12 cm): ca. 1.350 m² zur Wiederverwendung, ca. 4.000 m² zur Verwertung; ebenso Aufnehmen der Schicht ohne Bindemittel (4.000 m²).

Aufnehmen von 6 vorhandenen Verkehrsschildern.

Profilieren der Unterlage auf 5.350 m² (EV2 ≥ 80 MPa).

Herstellen der Schottertragschicht auf 5.350 m²: 0/32, 30 cm dick, EV2 120 MPa, Belastungsklasse Bk100.

Bodenaustausch 100 t (Naturgestein 0/63 mm, gebrochen).

Pflasterarbeiten

Wiedereinbau der Natursteinpflasterdecke mit Großpflastersteinen aus Basalt (160/160/160 mm, Diagonalverband, Bk1,8) auf 1.350 m² – Steine werden vom Auftraggeber gestellt.

Anpassungsarbeiten in 10 Teilflächen (je bis 0,5 m²).

Beidseitig des Asphalts verbleibt je ein 0,5 m breiter Pflasterstreifen.

Asphaltbauweisen

Asphalttragschicht AC 32 T N auf 4.000 m², 8 cm dick (Sorten 50/70 und 50/80).

Asphaltdeckschicht AC 8 D N auf 4.000 m², 4 cm dick (Sorten 70/100 und 50/80).

Aufspühen einer Bitumenemulsion C40B5-S auf 4.000 m² (200–300 g/m²).

Abstumpfungsmaßnahme auf 4.000 m² (1 kg/m², LFK 1/3).

Trennen von Asphaltflächen (15 m, 30 m und 2.600 m), Herstellen von Fugen (15 m).

Berücksichtigung von Erschwernissen durch Einbauten (10 Stück).

Bankettarbeiten

Bankett schälen auf 2.600 m Länge (bis 1,00 m breit, 5–10 cm tief).

Bankett profilgerecht herstellen auf 2.600 m Länge mit Material C 90/3 (5–10 cm).

Ausstattung und Beschilderung

Aufstellen von 6 Rohrpfosten (Länge 2.500–3.000 mm, St 76,1/2,9 mm).

Anbringen von Verkehrsschildern: je 2 Stück Ronde, Dreieck, Quadrat und Zusatzzeichen (Höhe 1 und 3), Folie RA2, 2 mm Alu, mit Klemmschellen.

Aufbringen von 2 Markierungszeichen Typ II (weiß, Kaltplastik, P7).

Ausstattung als Fahrradstraße mit Piktogrammen und Beschilderung an Bauanfang und bei Station 1+300.

Anpassungsarbeiten

Herstellen einer 3-zeiligen Muldenrinne aus Naturstein (Basalt 160/160/160, Fuge Typ A) auf 15 m Länge am Bestandsanschluss innerorts.

Trennen und Fräsen von Asphalt (35 m², 4 cm) sowie Herstellen der Asphaltdeckschicht im Handeinbau (35 m², Bk0,3–Bk1,0).

Aufnehmen von 105 m² Natursteinpflaster zur Wiederverwendung und Wiederherstellen der Pflasterdecke mit Epoxidharzfuge (Bk1,8).

Herstellen des Fugenvergusses im Aufweitungsbereich (Schwerlastzufahrten, 20 m² und 23 m²).

Entsorgung

Entsorgung von nicht gefährlichem Abfall (Bankettschälgut) auf Fahrzeug: ca. 2.100 m³.

Entsorgung von Aushubmaterial und Altbaustoffen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz, Ersatzbaustoffverordnung und elektronischem Abfallnachweisverfahren (eANV).

Vermessung und baubegleitende Dokumentation

Absteckung, Kleinpunkte und Aufmaß durch den Auftragnehmer nach ZTV Verm-StB 01.

Erstellung von Abrechnungszeichnungen mit der Schlussrechnung.

Tägliche Bautagesberichte.

Eigenüberwachungsprüfplan (vorzulegen zur Bestätigung durch Bauoberleitung/Bauüberwachung).

Vorlage eines Bauzeitenplans 14 Tage nach Zuschlag, eines Einbau- und Logistikkonzepts (ZTV-StB LSBB ST 21) 1 Woche vor Asphalteinbau und eines Prüfplans für Gegenpole 14 Tage vor Oberbauarbeiten.

Vorlage der Materialnachweise spätestens 8 Tage vor Einbau.

Vorankündigung beim Gewerbeaufsichtsamt 1 Woche vor Baustelleneinrichtung.

Anzeige des Einbaus mineralischer Ersatzbaustoffe bei der unteren Abfallbehörde 4 Wochen vorher.

Erstellung der Verkehrszeichenpläne nach Zuschlag mit Antrag auf verkehrsbehördliche Anordnung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024, ggf. 2025), soweit sie mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Erklärung im Formblatt 124 HBS).

Ein Mindestumsatz ist nicht spezifiziert.

Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Erklärung, dass in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden (Referenzen Ref-HBS 3).

Bei Präqualifikation müssen die hinterlegten Referenzen mit der ausgeschriebenen Leistung übereinstimmen; andernfalls sind zusätzliche Referenzen einzureichen.

Ausweisung der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Kalenderjahre (2023–2025), gegliedert nach Lohngruppen, mit separater Ausweisung des technischen Leitungspersonals.

Durchführung der Plattendruckversuche durch ein in Sachsen-Anhalt zugelassenes Prüflabor; EBV-Deklarationsanalysen durch ein akkreditiertes Prüflabor; Probenahme durch qualifiziertes Fachpersonal.

Genehmigung und Abnahme des Abfallverwertungskonzepts durch den Landkreis Harz.

Berufliche Zulassung und Eintragungen

Eintragung im Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK (oder Nachweis der Nicht-Verpflichtung).

Gewerbeanmeldung.

Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (sofern beitragspflichtig).

Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (u.a. Verurteilungen wegen Terrorismus, Geldwäsche, Betrug, Bestechung, Menschenhandel).

Keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (u.a. Verstöße gegen Umwelt-, Sozial-, Arbeitsrecht; Insolvenz; schwere Verfehlungen; wettbewerbswidrige Absprachen; wesentliche Mängel bei früheren Aufträgen).

Keine Verstöße gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (§ 24 LkSG).

Keine Berufsverbote oder Gewerbeuntersagungen (§ 70 StGB, § 132a StPO, § 35 GewO).

Tariftreue und landesspezifische Erklärungen

Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenlohn und Entgeltgleichheit nach § 11 TVergG LSA – wird Vertragsbestandteil gemäß § 5 Abs. 4 Satz 2 TTVer AVO.

Erklärung zum Nachunternehmereinsatz nach § 14 Abs. 2 und 4 TVergG LSA (bei Einsatz von NU).

Vorlage vollständiger und prüffähiger Unterlagen zu Entgeltabrechnungen während der Vertragslaufzeit; Arbeitnehmer sind auf Kontrollmöglichkeiten hinzuweisen.

Formale Anforderungen und Bietergemeinschaften

Referenzprojekte
nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Leistungen (Referenz HBS 3) aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren

Bei Präqualifikation: Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung übereinstimmen; sonst zusätzliche Referenzen einreichen. Für nicht präqualifizierte Unternehmen: Erklärung über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Jahre im Formblatt 124 HBS. Identische Anforderung gilt auch für Nachunternehmer.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Zwingend mit dem Angebot einzureichen
Auf Verlangen der Vergabestelle (Bestbieter)
Nachunternehmer-bezogene Unterlagen
Im Leistungsverzeichnis geforderte Nachweise/Dokumente
Sonstige organisatorische Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Halberstadt
Ort
38822 Halberstadt OT Schachdorf Ströbeck, Sachsen-Anhalt
Kategorie
Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
38822 Halberstadt OT Schachdorf Ströbeck
Sachsen-Anhalt

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