Ausführung von Bauleistungen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Groß-Gerau (Magistrat der Kreisstadt, VOB/A Abschnitt 1) über Bodenbelagsarbeiten im Neubau des Bau- und Betriebshofs, Nordring 40, 64521 Groß-Gerau.
Was wird gefordert?
Wichtig:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme berücksichtigt insbesondere Nachlässe sowie Erstattungsbeträge aus der Lohngleitklausel; Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelle und Umfang
Ort: Nordring 40, 64521 Groß-Gerau, Neubau Bau- und Betriebshof.\nEin Los, Abrechnung nach Einheitspreisen laut Leistungsverzeichnis (24 Positionen, Gruppen 1 bis 7).\nAusführung in Bauabschnitt 1, Beginn des Bauabschnitts 2 nach Fertigstellung von BA 1 und Umzug des Bauhofs.
Baustelleneinrichtung
Pos. 1.10: Baustelle einrichten und räumen (1 St).\nPos. 1.20: Baustelleneinrichtung vorhalten (10 Monate), Teilzeiten werden nach Tagen zum 1/30 des Einheitspreises abgerechnet.
Untergrundvorbereitung
Pos. 2.10: Estrich-Untergrund reinigen (753,25 m²).\nPos. 2.20: Mineralische Haftbrücke auftragen (753,25 m²).\nPos. 2.30: Untergrund spachteln, mittlere Dicke 3 mm, für Bodenbelag Klasse 33 (753,25 m²).\nPos. 2.40: Estrich-Untergrund anschleifen (753,25 m²).\nPos. 2.50: Scheinfugen und Risse mit 2K-Reaktionsharz-Fugenmasse und Wellenverbindern schließen (20 m).\nPos. 2.60: Epoxidharz-Estrich als Reparatur- und Ergänzungsmasse (30 kg).\nPos. 2.70: Mehrmenge der Spachtelung über 5 mm, je 2 mm Mehrstärke (753,25 m²).\nPos. 2.80: Überstand der PE-Randdämmstreifen abschneiden (511,77 m).
Eingangsmatten
Pos. 3.10: Ausgleichsrahmen für Eingangsmatte aus nichtrostendem Stahl, ca. 80 × 120 cm, Höhe 10 mm (1 St).\nPos. 3.20: Eingangsmatte aus Aluminium mit Ripshaar, ca. 120 × 80 cm, Höhe 10 mm, Rutschhemmung R 11 (1 St). Hersteller und Typ im Bieterverzeichnis angeben.\nPos. 4.50: Zulage Bodenbelag an Eingangsmatte anarbeiten (1 St).
Kautschukbodenbeläge
Pos. 4.10: Homogener Kautschukboden in Aufzugskabine, ca. 1,65 × 1,50 m, Klasse 34, 2 mm, glatt (3 m²).\nPos. 4.20: Homogener Kautschukboden, Klasse 34, BFL-s1, 2 mm, glatt, R 9 (673,04 m²).\nPos. 4.30: Homogener Kautschukboden, Klasse 34, BFL-s1, 2 mm, R 10 (96,96 m²).\nPos. 4.40: Zulage Kautschukboden an Entwässerungsrinne anarbeiten (1 St).
Sockelleisten, Profile und Verfugung
Pos. 5.10: Hartkern-PVC-Sockelleisten mit Vinyl-Einlage, grau, Höhe ca. 60 mm, einschließlich Eckausbildungen (550 lfdm).\nPos. 5.20: Elastische Verfugung mit Ein-Komponenten-Dichtstoff auf Acryldispersionsbasis (550 m).\nPos. 5.30: PVC-Bodenbelag verschweißen, Schweißschnur farblich angepasst (330 m).\nPos. 5.40: Edelstahl-Trennschiene 22/3 mm einschließlich Einfräsen und Verkleben bzw. Vergießen (18 m).
Schutz und Stundenlohn
Pos. 6.10: Verlegten Bodenbelag mit stabiler, atmungsaktiver, nicht klebender Schutzabdeckung schützen (753,25 m²).\nPos. 7.10: Stundenlohnarbeiten durch Bauhelfer/-in (15 h).\nPos. 7.20: Stundenlohnarbeiten durch Baufacharbeiter/-in (15 h).\nFahrt- und Fahrtkosten werden nicht vergütet; Fahrzeiten werden nicht gerechnet.
Ausführungsanforderungen und Dokumentation
Fachbauleiter benennen, Deutsch in Wort und Schrift fließend; Teilnahme an regelmäßigen Baubesprechungen.\nBautagebücher über die Bauzeit, mindestens wöchentlich an die Bauleitung übergeben.\nBei Beauftragung geschossweiser Terminplan als Balkenplan (dreifach Papier, zusätzlich digital) vor Baubeginn.\nEignung der Bauprodukte nach DIN 18299 nachweisen; Bemusterung der sichtbaren Baustoffe; auf Verlangen unentgeltlich Muster liefern.\nVor Abnahme Dokumentation gewerkweise dreifach in Papier und zusätzlich als PDF auf CD/DVD übergeben.\nBei Fehlalarm durch eigenes Verschulden trägt der Auftragnehmer die Kosten; Brandmeldeanlage vor gefahrgeneigten Arbeiten mindestens 48 Stunden vorher abstimmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEigenerklärung zur Eignung
Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot vor. Inhalte u. a.: keine Ausschlussgründe nach GWB, keine Berufsverbote, keine Insolvenz oder Liquidation, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialabgaben, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, Verfügbarkeit der Arbeitskräfte.\nUmsatz aus vergleichbaren Leistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren angeben.\nPräqualifizierte Unternehmen können die Eignung über ihre Präqualifikationsnummer nachweisen.
Tariftreue und Mindestentgelt
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt mit dem Angebot abgeben (Entgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz, dem Mindestlohngesetz bzw. dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz).\nDer Bieter darf nicht mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 Euro nach § 21 MiLoG belegt worden sein.
Nachunternehmer und Verleihunternehmen
Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen im Angebot angeben; Benennung auf Verlangen.\nVerpflichtungserklärung des Nachunternehmens spätestens vor Beginn seiner Ausführung vorlegen.\nBei Bauleistungen ist ab 25.12.2026 die Präqualifikationsnummer Tarif für Nachunternehmen zwingend anzugeben.\nGleichlautende Erklärungen beauftragter Nachunternehmer ab 10.000 Euro Auftragssumme vor Zustimmung zur Weiterbeauftragung.
Bietergemeinschaften
Bei Bietergemeinschaften ist mit dem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder beizufügen: Bildung der Arbeitsgemeinschaft, Auflistung aller Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldnerhaftung.
Nachweise auf Verlangen
Auf gesondertes Verlangen: Bescheinigungen der Sozialkasse und der Krankenkasse (nicht älter als drei Monate), Bescheinigung in Steuersachen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.\nFür die engere Wahl können in begründeten Einzelfällen Jahresabschlüsse, Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters, Beschäftigtenzahlen der letzten drei Geschäftsjahre, Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung verlangt werden.\nBei Bescheinigungen nicht in deutscher Sprache ist eine deutsche Übersetzung vorzulegen.
Nachweis vergleichbarer Leistungen; auf Verlangen drei Referenzbescheinigungen nach VHB-Formblatt 444
Eigenerklärung im Formblatt 124; Referenzbescheinigungen nur auf gesondertes Verlangen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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