Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Nordheim am Main (Bayern) sucht im Rahmen der Gigabit-Richtlinie 2.0 einen Netzbetreiber für den Aufbau und Betrieb eines gigabitfähigen Glasfasernetzes (FTTH) im Wirtschaftlichkeitslückenmodell.
Was zu tun ist:
Verfahren: Zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV). Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot.
Wertung:
Förderung: Bundesförderung Gigabit-RL 2.0, optional mit Bayerischer Kofinanzierung (KofGibitR 2.0).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke70%
Das Angebot mit der niedrigsten Wirtschaftlichkeitslücke erhält die maximale Punktzahl. Lineare Interpolation zwischen Bestbieter und doppelter Wirtschaftlichkeitslücke (0 Punkte).
- Endkundenpreise15%
Bewertung der Endkundenpreise für Privatkundenprodukt (500 Mbit/s Down, 250 Mbit/s Up) und Geschäftskundenprodukt (mind. 1 Gbit/s sym.), je gleich gewichtet (7,5%). Es werden alle monatlichen Kosten für 24 Monate ohne Aktionen/Rabatte plus einmalige Kosten summiert.
- Realisierungszeitraum10%
Angabe des Realisierungszeitraums in Monaten. Kürzester Zeitraum erhält maximale Punkte, doppelter Zeitraum 0 Punkte. Lineare Interpolation. Nur wertbar bei Unterwerfung unter angemessene Vertragsstrafe im Kooperationsvertrag.
- Alternative Verlegemethoden5%
5 Punkte bei projektbezogenem und nachvollziehbarem Konzept zum Einsatz alternativer Verlegetechniken; 0 Punkte bei lediglich allgemeinen Textpassagen ohne konkreten Bezug.
Lineare Interpolation: x = (2 × Wmin - W) / Wmin × Lmax (für Wirtschaftlichkeitslücke, Endkundenpreise und Realisierungszeitraum)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Geltungsbereich
Planung, Errichtung und Betrieb eines gigabitfähigen Breitbandnetzes (FTTH – Fibre To The Home) im Erschließungsgebiet der Gemeinde Nordheim am Main. Das Netz bleibt Eigentum des Telekommunikationsunternehmens (TKU). Die Leistung wird als Dienstleistungskonzession im Wirtschaftlichkeitslückenmodell nach Gigabit-RL 2.0 vergeben. Es werden keine Lose gebildet; die Angaben gelten für das gesamte Vorhaben.
Technische Anforderungen
Tiefbau und Infrastrukturarbeiten
Betrieb und Endkundendienste
Offener Netzzugang (Open Access)
Dokumentations- und Berichtspflichten
Pflichten des Netzbetreibers (TKU)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensrahmen
Zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach der Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV) und dem GWB. Das Ziel ist die Vergabe einer Dienstleistungskonzession. Es werden keine Lose gebildet; die Anforderungen gelten für das gesamte Vorhaben.
Fachliche Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Sonstige Teilnahmebedingungen
Mindestanzahl geeigneter Bieter
Im Teilnahmewettbewerb sollen mindestens 3 geeignete Bieter für die zweite Stufe gefunden werden. Bei weniger als 3 finalen Angeboten kann eine Stellungnahme eines unabhängigen Prüfers erforderlich werden.
Zuschlagskriterien (Wertung)
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt:
Wertungsstufen in der Reihenfolge: formale Anforderungen → Eignung der Bieter → Angemessenheit der Preise → wirtschaftlichstes Angebot.
Mindestens 5 Referenzen aus den letzten 3 Jahren vor Ende der Bewerbungsfrist, gesondert für Bau und Betrieb gigabitfähiger Netze, inklusive Auftragswert
Referenzen müssen vergleichbare Leistungen im Bau und Betrieb gigabitfähiger Netze nachweisen; bei fehlendem Leistungsbereich können erfahrene Unterauftragnehmer einbezogen werden