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AW/TW Ortsnetz Mosen und Überleitung

Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal | Vergabekammer beim Thueringer LandesverwaltungsamtBerga-Wünschendorf OT Mosen, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Der Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (Gera) schreibt Tiefbauarbeiten für die schmutzwasserseitige Erschließung des Ortsteils Mosen in Berga-Wünschendorf (PLZ 07980, Thüringen) sowie die Erneuerung der Trinkwasserleitung und den Bau einer Überleitung nach Wünschendorf öffentlich aus.

Was zu tun ist:

Bau eines neuen Schmutzwasser-Ortsnetzes (Freispiegelkanäle, Druckleitung, ca. 1.850 m PP-Rohr DN 200, Hausanschlüsse, Schächte)Errichtung einer Schmutzwasser-Pumpstation mit Armaturen- und Pumpenschacht sowie TechnikeinhausungVerlegung einer rund 1,8 km langen Abwasserdruckleitung (offene Bauweise und Horizontalspülbohrung/HDD)Bau eines Regenwasserkanals (Trennsystem) mit AnschlüssenErneuerung der Trinkwasserleitung (PE da 63 bis 160) mit Hausanschlüssen und Anbindung an den HochbehälterErdarbeiten, Wasserhaltung, Oberflächenwiederherstellung (Asphalt, Pflaster), Leerrohr- und KabelverlegungInkl. Fachlos E-/MSR-, Fernwirk- und Prozessleittechnik (Schaltanlagen, Messtechnik, Leitsystem)

Wichtige Eckpunkte:

Angebotsabgabe: 05.11.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform)Auftragswert: ca. 2,5 Mio. € BruttoAusführungszeitraum: 25.01.2027 – 31.12.2028Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A; Zuschlag nach PreisKeine Losaufteilung
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
Veröffentlichung9. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Angebotsöffnung5. Nov. 2026
Bindefristca. 5. Nov. 2026 – 22. Jan. 2027
Vertragsbeginn25. Jan. 2027
Vertragslaufzeit25. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Vertragsende31. Dez. 2028
Bauzeitenplan vorlegenDatum offenInnerhalb 14 Kalendertagen nach Auftragserteilung ist ein koordinierter Bauzeitenplan (dreifach) vorzulegen.
Vorankündigung BaustellenverordnungDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Einrichten der Baustelle an die zuständige Behörde.
Verkehrsrechtliche Anordnung beantragenDatum offenMindestens 2 Wochen vor Beginn der Bauarbeiten bei der Verkehrsbehörde zu beantragen.
Abnahmedokumentation vorlegenDatum offen2 Wochen vor der Abnahme zur Durchsicht an den Auftraggeber zu übergeben.
Qualitätsmappe übergebenDatum offen1 Woche vor der Abnahme an den Auftraggeber zu übergeben.
Verjährungsfrist MängelansprücheDatum offen5 Jahre ab förmlicher Abnahme der Gesamtleistung (BVB Ziff. 2.2).
MängelansprüchebürgschaftDatum offen3 % der Bruttoabrechnungssumme, mit Schlussrechnung zu übergeben.
VertragserfüllungsbürgschaftDatum offen5 % der Auftragssumme inkl. USt, ab Auftragserteilung bis zur 1. Abschlagsrechnung (bei Auftragssumme ≥ 250.000 € netto).
Probebetrieb APW MosenDatum offen14 Tage ab Abschluss Inbetriebnahme und Dokumentation (LV 4, Titel 3).
Probebetrieb HB MosenDatum offen30 Tage ab Abschluss Inbetriebnahme und Dokumentation (LV 4, Titel 2).
Dokumentation an PlanungsbüroDatum offenPrüfprotokolle und handrevidierte Dokumentation binnen 3 Tagen nach Inbetriebnahme.
Dokumentation vor AbnahmeDatum offenVollständige Dokumentation spätestens 3 Tage vor der Abnahme beim Planungsbüro.
Ex-Schutz-Unterlagen liefernDatum offen3 Wochen ab Auftragserteilung an Ersteller und EMSR-Ausrüster (LV 4, Titel 3).
Reaktion im HavariefallDatum offenBereitschaftsdienst muss spätestens 1 Stunde nach Abruf reagieren.
Information unterlegener BieterDatum offenSpätestens 7 Kalendertage vor beabsichtigtem Vertragsabschluss (§ 14 ThürVgG).
Entscheidungsfrist VergabekammerDatum offen14 Kalendertage nach Unterrichtung der Vergabekammer, ggf. +7 Kalendertage Verlängerung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gemeinsame Leistungen für alle Bauteile (BT 0)

Baustelleneinrichtung: Baustrom- und Bauwasseranschluss, Baustellenschild, Bauzaun (ca. 800 m), Bereitstellungsflächen, StellplätzeVerkehrssicherung: Umleitung Endschütz / Hüttchenbergstraße, mobile und ortsfeste Lichtsignalanlagen, Absperrungen, Absturzsicherungen (ca. 400 m), Vollsperrung mit 2-seitiger Baustellenampel Mosener Weg, VZ-Pläne nach RSA 95 und § 45 StVOTechnische Bearbeitung: Vorankündigung nach Baustellenverordnung, SiGe-Koordination (ca. 27 Monate), Beweissicherung an Baufeld, Gebäuden und Innenräumen, Erschütterungsmessungen nach DIN 4150 Teil 3, Bauzeitenplan, Einmessung und Sicherung von Grenzsteinen, Abfallregister für nicht gefährliche AbfälleBestands- und Abnahmedokumentation: Bestandspläne mit Originalunterschrift, Kabel- und Kabelschutzrohrpläne, Druck- und Dichtheitsprüfprotokolle, Kanal-TV-Inspektion (XML nach DIN EN 13508-2, Fotos JPG, Filme MPEG-4, auf CD/DVD)Baustraßen und Baubehelfe: Aushub, Frostschutz, Asphalt, Provisorien, Fußgängerbrücken und -führungen, Schutz von NebenanlagenBaubeleuchtung: Masten, Anschlüsse, Vorhaltung über die gesamte BauzeitKoordinierung: Müllentsorgung, Staubbekämpfung, wöchentliche Reinigung der Verkehrsflächen, BaumschutzErschwernisse: Stammschutz, Zulagen im Wurzelbereich, beengte Verhältnisse, Arbeiten in Waldflächen, Schutzmaßnahmen für FreileitungenAllgemeine Vorarbeiten: Baufeldfreimachung, Suchschachtungen, Kampfmittelanfrage, archäologische Begleitung, statische Nachweise für Bauschild, Fußgängerbrücke und Überfahrten

Schmutzwasser-Ortsnetz (Freispiegel und Druckleitung)

Hauptkanäle (Freispiegel): PP-Rohre SN 10, DN 200, ca. 1.850 m inkl. Schächte DN 1000 in verschiedenen Bauhöhen (bis ca. 5 m)Hausanschlusskanäle: PP DN 160, ca. 670 m, ca. 74–88 HausanschlüsseAbwasserdruckleitung: PE da 63 (ca. 180 m) und PE da 110 (ca. 700 m offen, ca. 1.200 m im HDD-Verfahren)Gewässerquerung: Rohrvortrieb mit Mantelrohr DN 400 (ca. 15 m)Armaturenschächte: 3× BEV-Schächte DN 1000, 1× BEV-Molchschacht DN 1500, 1–2 Druckleitungsendschächte DN 800/1000, EnergieumwandlungsschächteErdarbeiten: ca. 5.000 m³ Aushub, Rohrgrabenaushub bis 2,5 m Tiefe, Übertiefen > 4 m mit Verbau (Doppelgleitschienen-Verbau), Bodenaustausch, Felsarbeiten, Wasserhaltung, Abwasserüberleitung während der BauphaseOberflächenwiederherstellung: Asphalt (ca. 2.400 m² Tragschicht, 3.750 m² Deckenerneuerung), Pflaster, Tragschichten, Rasenansaat, Bankette, BordePrüfungen und Dokumentation: Druckprüfung, Dichtheitsprüfung (DIN EN 1610), Deformationsmessung, TV-Inspektion, Sandbettung/Ummantelung, Flüssigboden-Hinterfüllung, Eignungsprüfung Bodenverbesserung, Entsorgung belasteter AushubmaterialienPumpstation Mosen: Pumpwerksschacht DN 1500 (PE-HD), 2 Tauchmotorpumpen à 7 l/s (redundant), Armaturenschacht Stahlbeton 3,70 × 2,50 × 2,07 m, Technikeinhausung 3,88 × 1,78 × 3,56 m inkl. Nutriox-Dosierstation, Spundwandverbau (ca. 150 m², 6 m Tiefe), 200 m NS-Kabel, Außenanlagen mit Zufahrt für Spülfahrzeug (30 t, ca. 12 m), PollersicherungSonstiges: Suchgräben, Handschachtungen, Hindernisabbrüche, Bestandsanschlüsse, Schutz- und Absturzsicherungen

Schmutzwasser-Überleitung nach Wünschendorf

Druckleitung: PE da 110 × 10,0, ca. 1.805 m (innerorts offene Bauweise, außerorts Horizontalspülbohrung HDD)HDD-Abschnitte: Mit PE da 110 Medienrohr und parallelem PE-HD-Leerrohr da 50, Felsbohrkopf-Zulage, Ortungsdraht, Bohrprotokoll je Abschnitt, Min. Bohrradius 50–60 m, Ein-/Austrittswinkel ca. 20°Schächte: Druckleitungsendschacht DN 1000, 4 Armaturenschächte, BEV-Schächte (mit Molchschleuse DN 1500), Vakuumbrecher an Hochpunkten, Molchschacht bei Stat. 1+081Knotendetails (SWDL): Flanschstücke, Keil-Ovalschieber GGG DN 80–100, Rückschlagklappen, Be- und Entlüftungsventile, Reinigungs- und Kontrollkästen, MID DN 100, Pass- und AusbaustückeErdarbeiten: ca. 1.400 m³ Aushub, Felsbohrungen, Wasserhaltung, Suchschachtungen, Querungen von Kabeln, Zäunen und MauernOberflächenwiederherstellung: ca. 600 m² Tragschicht, 225 m² Deckschicht, Asphalt, PflasterLeistungen für Bestand: Rückbau vorhandener Kabel, fachgerechte Entsorgung, Anschluss an Bestandskanal (z. B. DN 300/400/500)

Regenwasserkanal

Hauptkanal: PP SN 10, DN/OD 315 (ca. 360 m) und DN/OD 400 (ca. 45 m), mit Schächten DN 1000, Straßenabläufen und KastenrinnenHausanschlusskanäle: ca. 20 Anschlüsse, ca. 1.370 m Länge, PP DN 160/110, ca. 15 SchächteAnbindung an Bestand: Bis DN 150 (ca. 45 Stück), Überschiebmuffen, Muffenstopfen, ÜbergangsstückeErdarbeiten: ca. 700 m³ Aushub, Rohrgräben bis 2,5 m Tiefe, Verbau, Wasserhaltung, Regenwasserüberleitung, Fels- und Handschachtungszulagen, Hindernisabbrüche, SaugbaggereinsatzOberflächenwiederherstellung: ca. 475 m² Asphalt, Pflaster, Tragschichten, Rasenansaat, BordePrüfungen und Dokumentation: TV-Inspektion, Dichtheitsprüfung, Deformationsmessung, BestandsdokumentationBauschutt und Erdmassen: Entsorgungsnachweise, Wiege- und Lieferscheine, Benennung der Deponie und des Transporteurs

Trinkwasserleitung

Hauptleitung: PE 100-RC da 63, da 110, da 160 (Längen je Strang bis ca. 625 m, 450 m, 940 m, 350 m im HDD-Verfahren)HDD-Abschnitt: Medienrohr PE 160 × 14,6, parallel Leerrohr PE 50, Felsbohrkopf-Zulage, Ortungsdraht, 350 m LängeArmaturen und Formstücke: Keilovalschieber DN 50–150, Unterflur- und Überflurhydranten DN 80, Straßenkappen, Einbaugarnituren, Anbohrarmaturen, Flanschstücke, Flanschrohre aus GGG, MULTI/JOINT-Kupplungen, Ringraumdichtungen, Hinweisschilder und HinweissäulenHausanschlüsse (öffentlicher Teil): PE da 40, Anbohrarmaturen DN 80 bis 160, Elektroschweißmuffen, ca. 43 StückHausanschlüsse (privater Teil): ca. 5 Stück, mit Mauerdurchbrüchen, Hauseinführungen, Wasserzähler-Armaturen-Anlage, Umbindung HausnetzInterimsversorgung: PE-Notwasserleitung bis da 110 (ca. 800 m), Interims-Hausanschlüsse (ca. 35 St.), Lagesicherung, Wasserabsagen an AnschlussnehmerAnbindung Hochbehälter: Kernbohrungen DN 200–350, Faserzementhülsen, Provisorium Entnahmeleitung DN 150, Geländer, Böschungstreppe, FußabstreiferkastenErdarbeiten: PE-Verlegung in offener Bauweise (30–625 m je Strang), Horizontalbohrverfahren, Fels, Suchgräben, Sandbettung/Ummantelung, GrabensohleOberflächenwiederherstellung: Asphalt, Pflaster, Granit-Kleinpflaster, Mosaikpflaster, Betonpflaster, Plattenbelag, Rasensteine, Rasenansaat, Oberboden andickenPrüfungen und Inbetriebnahme: Druckprüfung nach DVGW W 400-2, Spülung, Desinfektion, Probenahme durch akkreditiertes Labor, Beprobung und Freigabe durch das Gesundheitsamt vor Inbetriebnahme, Eich- und Kalibrierprotokolle, Hausanschlussprotokolle mit Eigentümerunterschrift

Leerrohr- und Kabelverlegung

Leerohre: PE-HD 50 × 4,6 (ca. 1.250–1.900 m) und PE-HD 160 (ca. 60–700 m) inkl. Elektroschweißmuffen, Kabelzugschächten und TrassenmarkierungKabel: NS-Kabel (NYY-J/NYY-O/NAY2Y), Fernmeldekabel A-2YF(L)2Y 20×2×0,8 und A-2Y(L)2Y, FM-Kabel, Steuerkabel (Pumpwerk – HB Hüttchenberg, HB Mosen – HB Wünschendorf)Verlegung: Druckluft-Einschießen (max. 10 bar, 10 m³/min, 45–50 m/min) im Beisein von AG und Ingenieurbüro mit Protokoll, HDD-Verfahren, offene VerlegungZubehör: Geotextil-Trennlage Secutex 251 GRK 4, Warnband, Kabelmarker, Kabelrinnen, Schutzrohre, Einzelzugabdichtungen (Hauff), Segmentring-KabeldurchführungenPrüfungen: Kalibrierung und Dichtheitsprüfung der Kabelschutzrohre, Kabelprüfprotokolle (Isolationswiderstand, Schleifenwiderstand, Dämpfung, Nebensprechdämpfung, Kabelschirm)

Fachlos E-/MSR-, Fernwirk- und Prozessleittechnik (BT 4)

Titel 1 – Kabelanlage Wasser: Schaltanlage, Schutzrohre, Durchführungen, NS-Kabel (z. B. NAYY-J 4×50, ca. 530 m), Fernmeldekabel (ca. 1.050 m), Rückbau Bestandskabel, Anschlussarbeiten, PrüfprotokolleTitel 2 – Anpassung HB Mosen: Schaltschrank-Leergehäuse, Schaltgeräte, Überspannungsschutz, Kabeldurchführungen, Kabelrinnen, MSR-Leitungen, Messtechnik (Durchfluss, hydrostatische Füllstandsmessung), Objektsicherung, Pflichtenheft nach VDI/VDE 3694, Probebetrieb 30 Tage, Einweisung 4 hTitel 3 – Neubau APW Mosen: Energieanschluss (EVU-Abstimmung, Freiluft-Wandlerschrank bis 250 A), Schaltanlage (Schaltschränke, Heizung, Lüfter, Schaltgeräte, Sanftstarter 32 kW, Motorschutzschalter 30 kW), Anzeigen/Messungen, Überspannungsschutz, Batterieanlage/USV (24 V/10 A, 26 Ah, Kondensatormodul 20 kJ), Fernwirktechnik (Siemens SICAM CP8050, IEC 60870-5-101/-103/-104, digitale/analoge Ein- und Ausgabe 16 BE/16 BA, 12 Bit), Netzwerktechnik (G.SHDSL-Modem, Blitzschutz), FM-Kabelverteiler (LSA-Plus), Installationen (NS-, MSR-, Fernmeldekabel, Kabelkanal, Schalter/Steckdosen inkl. Ex-Ausführung, Heizung, Beleuchtung, Blitzschutz/Erder, Potentialausgleich nach DIN 18014:2023-06), Messtechnik (Drucktransmitter VEGABAR 82, magnetisch-induktiver Durchflussmesser DN 80 E+H Promag W 400, hydrostatische Füllstandsmessung VEGAWELL 52 Ex-Zone 1, konduktive Grenzstandsdetektion FTW31, Positionsschalter, Schlüsselschalter ABUS SE1000), Prozessleittechnik (Ax-Server-Parametrierung mit 60 Meldungen, 4 Befehlen, 4 Messwerten, 12 Sollwerten, 2 Zählwerten; Archivierung 15-Minuten-/Tages-/Monats-/Jahresarchive; Betriebstagebuch; Wartungsmanager; Alarmierung), Probebetrieb 14 Tage, Einweisung 4 h, Reaktionszeit bei Fehlern 24 hÜbergreifend für alle Titel: Baustelleneinrichtung (Baustrom, Bauwasser, Anschlüsse, Hochwasserschutz im Überflutungsgebiet), Schutzmaßnahmen in Ex-Zonen, Abstimmung mit BN Automation AG (bestehende Fernwirk-/Leittechnik), Sachverständigen-Abnahme (TÜV/DEKRA), Konformitätserklärungen, Ex-Schutzzonendokument, Dokumentation in Papier 2-fach und auf Datenträger 3-fach, Betriebsanleitung in deutscher Sprache, Messtechnik- und Datenpunktlisten, KabelverzeichnisProbenbetrieb, Einweisung, Abnahme: 1 Monat Probebetrieb für Anpassung HB Mosen, 14 Tage für APW Mosen, danach Einweisung des Bedienpersonals (2×), 1 Woche vor Abnahme Qualitätsmappe

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (Eintragung, Zuverlässigkeit, rechtliche Lage)

Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (bzw. keine Verpflichtung zur Eintragung)Kein laufendes oder beantragtes Insolvenz- oder Liquidationsverfahren (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan)Keine schweren Verfehlungen, insbesondere keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A (ggf. Selbstreinigung möglich)Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft (sofern zutreffend)Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und VermögensschädenAb Auftragssumme von 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister (bzw. Wettbewerbsregister gemäß § 6 WRegG beim Bundeskartellamt) durch den AG eingeholtEigenerklärung zur Eignung (VHB-Formblatt 124) oder Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.)

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Umsatz: in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit vergleichbar mit der ausgeschriebenen LeistungVergleichbare Leistungen / Referenzen: in den letzten fünf Kalenderjahren bzw. dem in der Auftragsbekanntmachung genannten Zeitraum (der längere Zeitraum ist maßgebend)Personal: Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte, bei engerer Wahl Angaben zu Lohngruppen und gesondertem Leitungspersonal in den letzten drei KalenderjahrenZusätzliche Nachweise auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte bzw. IHK-Nachweis, qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG, Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG

Fachspezifische Eignung – Kanal-, Rohrleitungs- und Tiefbau

DVGW GW 301 (mind. W3) oder mindestens drei vergleichbare Referenzen (Rohrleitungsbau/Wasserversorgung)DVGW GW 302 (mind. GN2) oder mindestens drei vergleichbare Referenzen (grabenlose Bauweise, z. B. HDD)Gütezeichen RAL-GZ 961 (mind. AK2) oder Nachweis einer Fremdüberwachung (Kanalbauqualifikation)Bereitschaft zur Benennung eines externen SiGeKo (kein betriebseigener Mitarbeiter zugelassen) mit Qualifikation nach RAB 30, Vorhaltedauer ca. 27 MonateVorlage eines Grobablaufplans / Bauzeitenplans bereits mit dem AngebotOriginalkalkulation (Urkalkulation) verschlossen und versiegelt zur Vorlage auf Verlangen

Rechtliche und tarifliche Anforderungen (Thüringer Vergabegesetz)

Eigenerklärung zum ThürVgG (§ 8 Abs. 1 Satz 1): zwingend mit dem Angebot; ohne Vorlage erfolgt Ausschluss (Nachforderung möglich, Wertung jedoch erst nach Vorlage)Tariftreue (§ 6 Abs. 1 ThürVgG): bei Geltung eines allgemeinverbindlichen oder nach AEntG anzuwendenden TarifvertragsLeiharbeit (§ 6 Abs. 5 ThürVgG): Leiharbeitskräfte mindestens so entlohnen wie vergleichbare StammbeschäftigteEntgeltgleichheit (§ 6 Abs. 10 ThürVgG): bei gleicher oder gleichwertiger ArbeitNachunternehmereinsatz (§ 7 Abs. 1 ThürVgG): vorherige Zustimmung des AG erforderlich (auch für NU der NU); Pflichten an NU weitergeben und kontrollieren; VOB/B als Vertragsbestandteil vereinbaren; keine für NU ungünstigeren Bedingungen; KMU bevorzugt beteiligenMitwirkungspflichten: Entgeltnachweise, Steuer- und SV-Abführungsnachweise, Werkverträge mit NU für Kontrollen bereithalten; eigene Beschäftigte auf Kontrollmöglichkeit hinweisenSanktionen: Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu drei Jahren (§ 13 Abs. 3 ThürVgG)

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform mit Bildung der ARGE, Auflistung aller Mitglieder, bevollmächtigtem Vertreter und gesamtschuldnerischer HaftungNachunternehmer: Art und Umfang der Leistungen angeben; Formblatt 233 (Verzeichnis der NU-Leistungen) ausfüllen; NU-Nachweise auf Verlangen vorlegen (Präqualifikation oder Eigenerklärung); keine für NU ungünstigeren Bedingungen (insbesondere Zahlungsweise)Nicht gefordert: Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer (125), Verpflichtung nach ThürVgG (126), Sicherheitsauskunft NachunternehmerNebenangebote: nicht zugelassenMehrere Hauptangebote: nicht zugelassen

Sicherheitsleistungen und Bürgschaften

Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 % der Auftragssumme (inkl. USt, ohne Nachträge); erforderlich ab Auftragssumme ≥ 250.000 € netto; bis zur 1. Abschlagsrechnung zu leistenMängelansprüchebürgschaft: 3 % der Bruttoabrechnungssumme (Schlussrechnung)Vertragsstrafe: 0,1 % der Auftragssumme ohne USt pro Werktag Verzug, maximal 5 % der Auftragssumme ohne UStBindefrist: 5 % der Auftragssumme ohne USt, begrenzt auf 5 %VHB-Formblätter für Bürgschaften verwenden (Vertragserfüllungs-, Mängelansprüche- und ggf. Vorauszahlungsbürgschaft)
Referenzprojekte
mind. 3 ReferenzenZeitraum: nicht näher spezifiziert (i. d. R. letzte 5 Kalenderjahre gemäß § 6a VOB/A)

DVGW-Bescheinigung GW 301 (mind. W3) oder mindestens drei vergleichbare Referenzen

Rohrleitungsbau/Wasserversorgung – vergleichbare Leistungen mit Ansprechpartner, Art, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, technische Anforderungen

mind. 3 ReferenzenZeitraum: nicht näher spezifiziert (i. d. R. letzte 5 Kalenderjahre gemäß § 6a VOB/A)

DVGW-Bescheinigung GW 302 (mind. GN2) oder mindestens drei vergleichbare Referenzen

Grabenlose Bauweise (z. B. HDD/Rohrvortrieb) – vergleichbare Referenzen mit Beschreibung des Verfahrens, der Länge und der Bodenverhältnisse

1 Nachweis ReferenzenZeitraum: aktuell gültig

Gütezeichen RAL-GZ 961 (mind. AK2) oder Nachweis einer Fremdüberwachung

Kanalbauqualifikation / Eigenüberwachung – Nachweis der fachlichen Qualifikation für Kanalbauarbeiten

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 47%4–10 · 49%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Formblätter und Angebotsschreiben
Fachliche Eignungsnachweise (Technik und Qualität)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Vertragssicherheiten (vor / bei Auftragserteilung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal | Vergabekammer beim Thueringer Landesverwaltungsamt
Anschrift
07545 Gera
Ort
07980 Berga-Wünschendorf OT Mosen
Kategorie
Thueringen
Zuschlagskriterium
Preis
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.zvme.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
07980 Berga-Wünschendorf OT Mosen
Thüringen

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