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B 3 RW + KVP Bad Schönborn - Hauptlos Bau

Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 47.2 - Baureferat Mitte76669, Bad Schönborn, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 19 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Das Regierungspräsidium Karlsruhe (Referat 47.2 – Baureferat Mitte) baut auf einer Länge von ca. 575 m entlang der B 3 zwischen Langenbrücken und Bad Mingolsheim einen gemeinsamen Geh- und Radweg nach dem Standard RadNETZ BW und optimiert den Kreisverkehrsplatz (KVP) am nördlichen Ortseingang Bad Mingolsheim.

Was ist zu tun?

Der bestehende asphaltierte Weg wird zurückgebaut und auf 3,00 m Breite neu hergestellt (zzgl. 2×0,50 m Bankett). Inklusive Erdbau, Oberflächenbefestigung (Asphalt- und Pflasterarbeiten), barrierefreier Querungsstelle mit taktilen Leiteinrichtungen, Natursteinmauern, Beleuchtungsanpassung, Markierung und Beschilderung. Am KVP wird eine Aufsatzinsel mit zugehörigem Bordanlagenumbau und Markierungsarbeiten errichtet.

Rahmenbedingungen:

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, einheitliches Hauptlos (keine Losteilung)Angebotsfrist: 02.09.2026, 10:00 UhrBindefrist: 16.09.2026Ausführungszeitraum: 05.10.2026 – 18.12.2026Nebenangebote sind nicht zugelassenMindestjahresumsatz 600.000 € brutto, mind. 3 vergleichbare Referenzen der letzten 5 Jahre
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 19 Tage bis zur Angebotsfrist — 02. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZ
Veröffentlichung12. Aug. 2026
Angebotsfrist2. Sep. 2026
Angebotsöffnung2. Sep. 2026
Bindefrist2. Sep. – 16. Sep. 2026
Ausführungsbeginn5. Okt. 2026
Ausführungszeitraum5. Okt. – 18. Dez. 2026
Vertragsende18. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Werkstätten für Behinderte erhalten bei der Berechnung der Wertungssumme einen Bonus von 15 v.H.

Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: In der Aufforderung zur Angebotsabgabe ist ausschließlich das Zuschlagskriterium 'Preis' angekreuzt; 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Logistik

Baubüro des Auftragnehmers vor Ort (1× Pauschale + 3 Monate Vorhaltung), Baustelleneinrichtung und -räumung, Behelfslager für 100 % der Aushub- und ggf. belasteten Abbruchmaterialien mit Beprobung, Lagerung nach Schadstoffklassen und Entwässerung.

Suchgräben und Leitungssicherung, Schutzmaßnahmen für Bestandsbäume im Wurzelbereich nach ZTV-Baumpflege (FLL), DIN 18920, RAS-LP 4 und Baumschutzsatzung.

Koordinierung mit parallel laufenden Arbeiten (z. B. Beleuchtung durch Netze BW) und mit Leitungsträgern.

Verkehrssicherung und Umleitung

Verkehrssicherung in 6 Bauphasen plus 2 KVP-Punktmaßnahmen, einschließlich verkehrsrechtlicher Anordnung, eigener Verkehrszeichenpläne und Baustelleninfoschilder (Land und Bund, ca. 2,7 × 2,0 m, farbig) – 70 % Vergütung nach Aufstellen, 30 % nach Entfernen.

Lichtsignalanlage für Bauphase 5 (12 Tage Vorhaltung), großräumige Umleitung für Rad- und Fußverkehr, Kontrolle der Umleitung 2× täglich (an arbeitsfreien Tagen 1× täglich).

Kontrolle der Sicherung 2× täglich, Markierung und Beschilderung in den Bauphasen.

Vorarbeiten und Sicherheits-/Gesundheitsschutz

Vorankündigung gemäß Baustellenverordnung (spätestens 2 Wochen vor Einrichtung der Baustelle), Erstellung des SiGe-Plans nach RAB 31, Bestellung/Benennung eines SiGe-Koordinators nach RAB 30.

Abstimmung eines unabhängigen, vom AG anerkannten Sachverständigen für Straßenunterbau/Schüttmaterialien mit dem Landratsamt Karlsruhe – Amt für Umwelt.

Abbruch und Rückbau

Vegetationsarbeiten/Rodung.

Rückbau von Beschilderung und Demarkierung.

Rückbau bituminöser Befestigungen (Fräsen und Aufnehmen); Asphaltgüte RuVA-StB A.

Rückbau Pflaster/Borde, Rückbau bestehende Treppenanlage, Zaun, Brückengeländer und Holzgeländer, Demontage Aufsatzgeländer am bestehenden Brückenbauwerk.

Rückbau bestehender Fußweg zwischen Eichstraße und B 3 (Ausgleichsfläche).

Erdarbeiten und Entsorgung

Boden lösen, lagern und für Verkehrsflächen (Geh-/Radwege) wieder einbauen.

Entsorgung des zwischengelagerten Bodens (BM-0 bis BM-F3) und des Asphaltaufbruchs (RuVA-StB A); Wiegen und Vorlage der Wiegescheine wöchentlich an den AG, fortlaufende Beprobung (max. 1 Woche Zyklus), Auswertung ca. 2–3 Wochen.

Entsorgungsnachweise (eANV) für gefährliche Abfälle mit Erzeuger- und Entsorgernummer gemäß NachwV.

Oberflächenbefestigung

Frostschutz- und Tragschichten für Geh-/Radwege und Böschungen.

Asphaltarbeiten (Trag-, Binder- und Deckschicht) für Radwege und Arbeitsstreifen Fahrbahn; beim Radweg Vollausbau mit 2,5 cm AC 8 DL + 8,0 cm AC 22 TL + 29,5 cm Frostschutzschicht (Gesamt 40 cm), Deckensanierung 2,5–5 cm AC 8 DL; Arbeitsstreifen Fahrbahn B 3 mit 4 cm AC 11 DS + 8 cm AC 16 BS + 10 cm AC 32 TS + 15 cm Schottertragschicht + 18 cm Frostschutzschicht (Gesamt 55 cm, Bk10). Belastungsklasse 'Rad- und Gehwege' gem. RStO 12/24.

Pflaster- und Plattenbeläge (Betonsteinpflaster 10×20×8 cm, anthrazit, Läuferverband) einschließlich taktiler Bodenindikatoren (30/30/8 cm, weiß, Beton) als Leitelemente für Blinde/Sehbehinderte.

Bordsteine (Tiefbord 10/40, Flachbord F15, Rundbord RB 15/22, Querungsbord 30×20×50, Rollstuhlüberfahrtsteine), Rinnenplatten und Einläufe (30×50).

Natursteinmauer (Trockenmauer Granit, Dicke 30 cm, Höhe bis ca. 80 cm) als Baumschutz, Fugen ohne Fangstellen, Verzicht auf Vermörtelung wo möglich.

Fahrbahnnebenflächen und Vegetation

Bankett als Schotterrasen SR3 (B = 50 cm), Rasenansaat und Böschungsprofilierung mit gebietseigenem Regiosaatgut Typ 'Fettwiese' (Herkunftsgebiet 9 'Oberrheingraben') inkl. lückenloser Nachverfolgbarkeit über Herkunftsnachweis/Zertifikat.

Beleuchtung, Beschilderung und Markierung

Versetzen bestehender Mastleuchten (bis 5 m und 10 m) einschließlich Fundamente, Gräben und Leitungen in Abstimmung mit Netze BW.

Verkehrsschilder liefern und montieren (Rohrpfosten, Masten, Schilder gemäß Z 239, Z 240, Z 1022-10 u. a. nach Musterblatt 9.2-1 RadNETZ BW).

Markierung Typ II (retroreflektierend): Fahrbahnbegrenzung, Leitlinien, Sperrflächen, Symbole, Radfahrsymbole (1,0×1,3 m), Piktogramme gemeinsamer Geh- und Radweg (1,5×1,5 m), Schmalstriche (S 12 cm), Richtungspfeile (2 m), Wartelinien – Vormarkierung mind. 3 Tage vor Markierungsarbeiten anmelden und mind. 3 Tage bestehen lassen.

Geländer und Ausstattung

Holzgeländer an der Böschung (ca. 80 m, Höhe 1,30 m) als temporäre Absturzsicherung, einschließlich Fundamente und separat vergüteter Werkplanung.

Dokumentation und Qualitätssicherung

Versuchsprotokolle Kontrollprüfungen (Druck- und Lastplattendruckversuche) in 3-facher Ausfertigung.

Einbaudokumentation für Baustoffgemische und Eignungsnachweise Mischgut.

Aufbau entsprechend RStO 2012/24, kontinuierliche Bauabwicklung in Bauabschnitten/Bauphasen gemäß Anlage 02, getrennte Rechnungslegung nach Kostenträger (Land, Bund, Gemeinde) für Baubegleitung, Kontrollprüfungen, Verkehrssicherung, Vorarbeiten und Beleuchtung.

Vergabeform und Besonderheiten

Einheitliches Hauptlos Bau ohne Losteilung; Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Auftraggeber: Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 47.2 – Baureferat Mitte.

Standort: 76669 Bad Schönborn (B 3 zwischen Langenbrücken und Bad Mingolsheim, Bau-km 0+000 bis 0+575).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und rechtliche Eignung

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen (keine schweren Verfehlungen, keine Verurteilungen > 3 Monate Freiheitsstrafe / > 90 Tagessätze / > 2.500 € Geldbuße); Erklärung über Insolvenz- und Liquidationsfreiheit, ggf. Vorlage eines bestätigten Insolvenzplans.

Angaben zu Registereintragungen (Handelsregister, Handwerksrolle, IHK) – auf Verlangen Auszüge.

Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft – auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen.

Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen – auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Sozialkasse).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Geforderter Mindestjahresumsatz: 600.000 € brutto im relevanten Tätigkeitsbereich; Nachweis durch testierte Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters auf Verlangen.

Eigenerklärung, dass die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen; auf Verlangen durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen und technischem Leitungspersonal.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Bauleistungen im Rad-/Gehweg- oder Straßenbau aus den letzten 5 Kalenderjahren (ältere nur, wenn vom AG ausdrücklich zugelassen); je Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Gesamt- und Bieteranteil), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen.

Auf Verlangen ergänzende Nachweise zu technischen Fachkräften, Geräten und Qualitäts-, Umwelt- und Lieferketten-Managementsystemen.

Präqualifikation und Eignungsleihe

Präqualifikation möglich, aber nicht zwingend; bei Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. genügt der Verweis auf den PQ-Eintrag. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung (oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung) mit dem Angebot ein.

Eignungsleihe für technische und berufliche sowie wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit über andere Unternehmen möglich (HVA B-StB Verpflichtungserklärung). Nachunternehmen müssen präqualifiziert sein oder die Präqualifikationsvoraussetzungen erfüllen.

Spezifische Anforderungen an Fachkräfte und Produkte

Benennung eines SiGe-Koordinators mit Qualifikation gem. RAB 30 (Baustellenverordnung).

Verwendung von Holzprodukten mit FSC-/PEFC-Zertifizierung oder gleichwertig.

Bei Beleuchtungs-/Leitungsarbeiten: Koordinierung mit Netze BW; auf Verlangen Nachweis der BASt-Technischen Kriterien für Fahrzeugrückhaltesysteme.

Verwendung gebietseigenen Regiosaatguts (Herkunftsgebiet 9 'Oberrheingraben', Typ 'Fettwweise') mit lückenloser Nachverfolgbarkeit.

Besonderheiten bei Bietergemeinschaften und Nachunternehmern

Bietergemeinschaften benennen einen bevollmächtigten Vertreter und haften gesamtschuldnerisch; KMU-Erklärung (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Umsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Bilanzsumme) ist nur möglich, wenn der überwiegende Auftragsanteil von KMU-Partnern erbracht wird.

Verzeichnis der Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen mit OZ und Beschreibung der Teilleistungen ist Pflicht; Nachunternehmer-Namen erst auf Verlangen der Vergabestelle.

Bei Eignungsleihe: gemeinsame Haftung des Bieters mit dem die Eignung beibringenden Unternehmen.

Formale Anforderungen

Sprache: Deutsch.

Vorgegebene Vordrucke der Vergabestelle sind zu verwenden; alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.

Preisangaben mit max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer.

Elektronisches Angebot in Textform oder schriftliches (unterschriebenes) Angebot; ggf. signiert/siegelfrei übermittelt.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (ältere ggf. nach ausdrücklicher Zulassung durch AG)

Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Bauleistungen (Rad-/Gehweg-, Straßen- oder Wegebau), in den letzten 5 Kalenderjahren ausgeführt

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Gesamt- und Bieteranteil), Ausführungszeitraum (Monat/Jahr), Auftraggeber (Name, Anschrift); Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen – Mehr als 3 Referenzen möglich (als Anlage)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 42 erledigt
Angebotsformulare (HVA B-StB)
Leistungsverzeichnis und Kalkulation
Eigenerklärungen und Nachweise auf Verlangen
Vertragliche und baubegleitende Unterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 47.2 - Baureferat Mitte
Ort
76669, Bad Schönborn, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
76669, Bad Schönborn
Baden-Württemberg

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